Das nächste Spiel

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Montag, 12. November 2018

Meisterzug abgefahren...trotzdem weiter mit Kovac

Wann reagiert endlich der Verein in Sachen Trainerposten? Es ist genauso gekommen, wie man es befürchten mußte. Pleite in Dortmund (wenn auch unglücklich und unverdient, auch wegen einer grottenschlechten Schiedsrichterleistung, aber am Ende zählt nur das Ergebnis), sieben Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund und nur noch ein beschämender fünfter Platz in der Bundesliga-Tabelle. Trotzdem geht es munter weiter mit Niko Kovac als Bayern-Trainer. Letztes Jahr, als Carlo Ancelotti beim FC Bayern entlassen wurde, stand der FC Bayern bei weitem nicht so schlecht da und Ancelotti ist, im Gegensatz zu Kovac, ein international erfolgreicher Trainer. Unglaublich. Soll es mit Kovac in den sportlichen Abgrund gehen? Will man sogar die Qualifikation für die Champions League riskieren? Von der Meisterschaft braucht man nach der Niederlage in Dortmund gar nicht mehr sprechen, der Zug ist wohl abgefahren.
Es wird immer deutlicher, dass es wahrscheinlich mit Kovac genauso im Fiasko enden wird wie in der Saison 2008/09 mit Jürgen Klinsmann. 
Beim FC Bayern fehlten in Dortmund Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Thiago und Arjen Robben verletzt. Bei den Dortmundern stand Ex-Bayern-Spieler Mario Götze in der Startformation.
Die erste Halbzeit im German Clasico dominierte eindeutig der FC Bayern, der die Dortmunder phasenweise an die Wand spielte. Zwar hatten die Dortmunder die erste gute Gelegenheit durch Reus in der Anfangsphase, es blieb aber die einzige nennenswerte gefährliche Aktion der Dortmunder vor dem Bayern-Tor in der ersten Halbzeit. Ansonsten spielte in den ersten 45 Minuten eigentlich nur der FC Bayern, der seine ersten beiden nennenswerten Möglichkeiten in Person von Franck Ribery, der insgesamt ein starkes Spiel machte, vergab. Doch dann war der Ball drin. Robert Lewandowski traf zur verdienten Bayern-Führung. Erneut war es Ribery, der dann die nächste Gelegenheit für den FC Bayern vergab um die Führung auszubauen. Von den Dortmundern war offensiv schon lange nichts mehr zu sehen. So ging es mit einer hochverdienten 1:0-Führung für den FC Bayern in die Pause.
Kurz nach der Pause gab es dann, wie aus dem Nichts, Strafstoß für Borussia Dortmund. Reus legte den Ball im Strafraum an dem herauseilenden Manuel Neuer vorbei, der Ball rollte sogar vom Tor weg und Reus fiel über Neuer. Vorsichtig ausgedrückt war das ein herausgeholter Strafstoß, aber sicher kein Foul von Neuer. Es war eine Fehlentscheidung. Der Schiedsrichter machte in dem Spiel eh eine unglückliche Figur. Bereits in der ersten Halbzeit hätte es einen, vielleicht sogar zwei Strafstöße für den FC Bayern geben müssen.
Reus verwandelte dann den Strafstoß zum glücklichen Ausgleich für Borussia Dortmund. Der FC Bayern schlug aber zurück. Nur wenige Minuten später traf erneut Robert Lewandowski. 2:1 für den FC Bayern. Die Dortmunder reagierten wütend und vergaben zunächst zwei gute Gelegenheiten durch Reus und Alcacer, eher dann doch erneut Reus zum 2:2 traf. Der FC Bayern war aber nicht geschockt und suchte wieder den Vorwärtsgang und wurde bitter bestraft. Im gegnerischen Stadion ließ sich der FC Bayern auskontern und Alcacer traf zum 3:2 für die Dortmunder.
In der Schlußphase standen die Dortmunder dann nur noch hinten drin und der FC Bayern lief an und versuchte noch alles um wenigstens noch zum Ausgleich zu kommen. Die Dortmunder wurden am eigenen Strafraum förmlich eingeschnürt und konnten sich teilweise nur durch Befreiungsschläge helfen. Und dann weit in der Nachspielzeit traf dann doch noch wieder Lewandowski. 3:3? Leider nein. Lewandowski stand hauchdünn im Abseits. Ein paar Zentimeter fehlten zum hochverdienten Ausgleich. Kurz darauf war Schluß. Es sollte halt nicht sein. Bis auf ca. 20 Minuten, zwischen dem 1:2 und 3:2, war der FC Bayern die klar Spiel bestimmende und klar bessere Mannschaft und hätte mindestens einen Punkt, wenn nicht sogar drei Punkte verdient gehabt. Fakt ist jedenfalls, dass die bessere Mannschaft das Spiel nicht gewonnen hatte. Der FC Bayern hatte das Spiel in Dortmund unglücklich und unverdient verloren.
Unverständlich ist, dass Kovac in der Schlußphase Renato Sanches eingewechselt hatte, von dem eh nicht viel zu erwarten ist, und dafür einen Mann wie James Rodriguez 90 Minuten auf der Bank ließ. Das geht nun gar nicht. 
Aber das Jammern nützt nichts, der FC Bayern hat derzeit das Spielglück nicht auf seiner Seite. Gegen den FC Augsburg und gegen den SC Freiburg kassierte der FC Bayern kurz vor Schluß jeweils den Ausgleich und in Dortmund war es beim Tor von Lewandowski in der Nachspielzeit knapp Abseits. Aber Fußball ist ein Ergebnissport und am Ende des Tages zählt nur das nackte Ergebnis. Da interessiert hinterher nicht die Leistung und auch nicht, ob man Glück oder Pech hatte. Und die Ergebnisse stimmen, gerade in der Bundesliga, beim FC Bayern seit Wochen nur bedingt. Nur zwei Siege in den letzten sieben Bundesligaspielen sind für die Ansprüche und der Mannschaft des FC Bayern eindeutig zu wenig.
Durch die Niederlage in Dortmund rutschte der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle auf den fünften Platz ab, das würde am Ende der Saison nur für die Europa League reichen. Sieben Punkte liegt der FC Bayern jetzt hinter Tabellenführer Borussia Dortmund und sogar Eintracht Frankfurt steht jetzt in der Tabelle vor dem FC Bayern. Das ist schon peinlich. Und von hinten drücken die starken Hoffenheimer, die nur einen Punkt hinter dem FC Bayern liegen.
Die Meisterschaft ist nach der Niederlage in Dortmund bereits am 11.Spieltag wohl verspielt und selbst die Qualifikation für die Champions League ist angesichts der starken Konkurrenz in höchster Gefahr.
Aber beim FC Bayern hält man weiter an Niko Kovac fest, obwohl doch jeder sehen sollte, dass es mit Kovac nichts werden wird. Außer den zu Saisonbeginn gewonnenen DFL-Supercup wird es in dieser Saison wohl eine titellose Saison geben, der siebte Meistertitel in Folge ist in weiter Ferne.
In dieser Saison geht es für den FC Bayern ab jetzt nur noch um Schadensbegrenzung. Ob Kovac dafür der richtige Mann ist, ist zweifelhaft. 
Wenn diese Saison nicht vollends den Bach runter gehen soll, dann muß jetzt ein neuer Trainer her, am besten ein international erfahrener Toptrainer, der schon einiges vorweisen kann, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen und um neue Impulse in der Mannschaft zu setzen. Ansonsten droht diese Saison in einem beim FC Bayern selten gesehenen Debakel zu enden.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause. Nach der Länderspielpause geht es für den FC Bayern am 24.November 2018 in der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf weiter.
Die Länderspielpause wäre der ideale Zeitpunkt um auf dem Trainerposten etwas zu ändern, aber in Sachen Meisterschaft ist es eh zu spät. Der Zug ist seit der Niederlage in Dortmund abgefahren.




Donnerstag, 8. November 2018

Borussia Dortmund nicht überzeugender als der FC Bayern

Am kommenden Samstag steht in der Fußball-Bundesliga das absolute Topspiel auf dem Programm. Borussia Dortmund gegen den FC Bayern. Tabellenführer gegen Titelverteidiger. 
Vier Punkte liegt Borussia Dortmund aktuell vor dem FC Bayern. Nur vier Punkte, aber wenn man so die Medien verfolgt, dann könnte man meinen, dass es nicht vier, sondern 20 Punkte wären.
Sicher spielt der FC Bayern aktuell nicht seinen besten Fußball, aber die Berichterstattung in weiten Teilen der Medien über den FC Bayern ist unseriös und wird schlechter dargestellt als es ist. Auch wir hatten schon Niko Kovac und die zuletzt gezeigten Leistungen des FC Bayern kritisiert, waren aber immer bemüht um Sachlichkeit. Eine Sachlichkeit, die in weiten Teilen der Medien nicht vorhanden ist. Vor allem wird mit zweierlei Maß gemessen.
Wenn der FC Bayern kein Feuerwerk abbrennt und "nur" sicher ein Spiel gewinnt, dann heißt es Arbeitssieg und oft wird noch "glanzlos" hinzugefügt. 
Aber bei den Dortmundern wird auf der anderen Seite nahezu jeder Sieg gefeiert wie ach so toll wie die doch spielen. Aber wirklich überzeugen konnten die Dortmunder in dieser Saison bisher nur selten. Die Dortmunder haben zwar ein paar Tore mehr geschossen, als der FC Bayern, aber ein überaus glückliches 4:3 der Dortmunder gegen den FC Augsburg wird gefeiert, während ein 2:1 oder 3:1 des FC Bayern noch kritisiert wird.
Diese Leute sind entweder BVB-Fan, Bayern-Hasser oder haben schlichtweg keine Ahnung vom Fußball.
In welchen Spielen hatten die Dortmunder in dieser Saison denn bisher überzeugt? In Hannover und in Hoffenheim waren die ganz schwach und holten Remis. In Leverkusen wurden die Dortmunder über eine Halbzeit nahezu an die Wand gespielt und hätten 0:3 zurück liegen müssen. Erst als die Kräfte der Leverkusener nachließen kam Dortmund auf und drehte noch das Spiel. Zuletzt in Wolfsburg beim 1:0 waren die Dortmunder auch schlecht und gewannen unverdient. Einzig in Stuttgart, gegen aber einen desolaten Gegner, konnten sie etwas überzeugen.
In den Heimspielen bei deren Siegen gegen Leipzig und Frankfurt spielten die Dortmunder lange schwach, gegen Leipzig waren sie nicht die bessere Mannschaft. Gegen den FC Augsburg gewannen die Dortmunder glücklich und unverdient durch ein Glückstor in der Nachspielzeit, gegen Hertha BSC auch keine gute Leistung beim Remis, nur beim 7:0 gegen den 1.FC Nürnberg konnten sie überzeugen, allerdings gegen einen schwachen Gegner, der sich mehr oder weniger kampflos ergab.
In der Champions League waren die Dortmunder beim 1:0-Sieg in Brügge schwach, bei den Heimsiegen gegen Monaco und Atletico Madrid zwar überzeugender, hatten aber gerade gegen Atletico das Spielglück auf ihrer Seite. Und in Madrid bei Atletico wurden die Dortmunder vorgeführt. Scheint aber in den Medien kaum einen zu interessieren.
Und im DFB-Pokal kamen die Dortmunder gegen zwei Zweitligisten jeweils mit viel Glück und Dusel eine Runde weiter, gegen Union Berlin erst durch einen Strafstoß kurz vor Schluß in der Verlängerung.
Die Dortmunder konnten in dieser Saison bisher in vielleicht drei oder vier Spielen überzeugen, ansonsten waren es glanzlose Spiele der Dortmunder, in denen sie oft viel Glück hatten.
Damit hatten die Dortmunder in dieser Saison in nicht mehr Spielen überzeugt als der FC Bayern, ganz im Gegenteil.
Man kann den Eindruck haben, dass viele Medien versuchen die Dortmunder zum Meistertitel zu schreiben oder zu reden. Es muß für viele scheinbar unerträglich sein, dass der FC Bayern sechs mal in Folge Deutscher Meister wurde und ein siebtes mal wollen wohl viele Medien nicht haben, deshalb hacken die scheinbar mittlerweile nach nahezu jedem Spiel auf dem FC Bayern herum. Sichere und souveräne Siege werden beim FC Bayern als "glanzlos" dargestellt, während die Dortmunder nach nahezu jedem Sieg gefeiert werden. Das ist unseriöser und schlechter Journalismus, den viele Schreiberlinge und viele Medien an den Tag legen. Und Ahnung vom FC Bayern und vom Fußball haben von den Herrschaften eh die wenigsten.
Viele Medien bringen Unruhe in den Verein, ob bewußt oder unbewußt sei mal dahin gestellt. Borussia Dortmund zeigte unter dem Strich in dieser Saison bisher keine bessere Leistungen als der FC Bayern, wird aber gefeiert, während der FC Bayern seit Wochen nur kritisiert wird, selbst nach Siegen.
Man kann nur hoffen, dass der FC Bayern am kommenden Samstag in Dortmund die passende Antwort auf dem Platz gibt und die unverfrorenen Schreiberlinge und Medien, die viel Stuss von sich geben, zum Schweigen bringt.



Souveräner Sieg gegen Athen

Der FC Bayern kann doch noch zu Hause gewinnen. Nach zuvor wettbewerbsübergreifend vier Heimspielen ohne Sieg gewann der FC Bayern in der Champions League gegen AEK Athen souverän mit 2:0 und machte einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale.
Neben den länger verletzten Spielern Corentin Tolisso, Kingsley Coman und Thiago fiel gegen Athen auch noch Arjen Robben angeschlagen aus. Niklas Süle und James Rodriguez saßen 90 Minuten auf der Bank. Dafür standen wieder Mats Hummels und Thomas Müller in der Startformation. Joshua Kimmich spielte wieder hinten auf seiner Stammposition und Javier Martinez spielte im defensiven Mittelfeld, so wie sich das gehört. Auch Leon Goretzka und Franck Ribery spielten von Beginn an.
Der FC Bayern hatte das Spiel eigentlich über die kompletten 90 Minuten klar im Griff und dominierte Ball und Gegner. Nur ganz zu Anfang mußte man einmal kurz durch atmen, als Lampropoulos für Athen die erste Torchance vergab. Es sollte aber die einzige nennenswerte Offensivaktion von AEK Athen in den kompletten 90 Minuten bleiben. Ansonsten diktierte der FC Bayern klar die Partie. Dennoch tat sich der FC Bayern selbst schwer zu guten Torgelegenheiten zu kommen, weil der Gegner, wie es die meisten Gegner in der Allianz Arena tun, sich hinten am eigenen Strafraum verbarrikadierten. Da ist es nicht leicht durch zu kommen. Leon Goretzka hatte dann die erste Gelegenheit für den FC Bayern. Es gab dann Strafstoß für den FC Bayern. Der Athener Cosic foulte im Strafraum von AEK Athen eindeutig Robert Lewandowski. Klare Sache. Lewandowski trat selbst an und verwandelte zur wichtigen Führung für den FC Bayern. Ansonsten vergab noch Thomas Müller eine Gelegenheit für den FC Bayern. So ging es mit einer 1:0-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel legte der FC Bayern einen Zahn zu und kam dann auch vermehrt zu Gelegenheiten. Aber Goretzka und Lewandowski brachten den Ball nicht im Tor unter. Der FC Bayern hatte alles im Griff und sorgte dann für die Entscheidung. Erneut traf Robert Lewandowski und erzielte das vorentscheidende 2:0 für den FC Bayern. Von AEK Athen kam offensiv weiterhin nichts nennenswertes und so versäumte es der FC Bayern einen höheren Sieg heraus zu spielen, denn Serge Gnabry vergab noch eine Gelegenheit und der Athener Bakakis traf noch die Latte des eigenen Athener Gehäuses. 
So blieb es am Ende beim souveränen und ungefährdeten 2:0-Sieg des FC Bayern. Der Sieg hätte aber eigentlich höher ausfallen müssen.
Es war sicher keine Gala, aber das kann man gegen derart defensive Gegner wohl kaum erwarten. Es war ein sicherer und hochverdienter Sieg und nur das zählt.
Durch den Sieg gegen AEK Athen hat der FC Bayern einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht und die Tabellenführung in seiner Gruppe übernommen, denn im anderen Spiel der Bayern-Gruppe trennten sich Benfica Lissabon und Ajax Amsterdam mit 1:1.
Der FC Bayern führt jetzt mit zehn Punkten seine Gruppe mit zwei Punkten Vorsprung vor Ajax Amsterdam und sechs Punkten Vorsprung vor Benfica Lissabon an. 
Im nächsten Champions League-Spiel, daheim gegen Benfica Lissabon, könnte sich der FC Bayern sogar eine Niederlage mit einem Tor unterschied erlauben und würde dennoch das Achtelfinale erreichen.
Am kommenden Samstag steht aber erstmal das absolute Topspiel in der Bundesliga bei Tabellenführer Borussia Dortmund auf dem Programm. Vier Punkte liegt der FC Bayern hinter den Dortmundern. Eine Niederlage darf sich der FC Bayern nicht erlauben, ansonsten wäre der Meisterzug wohl abgefahren. Bleibt zu hoffen, dass der souveräne Sieg gegen AEK Athen dem FC Bayern wieder etwas mehr Selbstvertrauen bringt um in Dortmund bestehen zu können.



Montag, 5. November 2018

Spielerischer Offenbarungseid - Wie lange noch mit Kovac ?

Wie lange muß man dieses Gegurke noch ertragen? Nach zuletzt vier Siegen in Folge, wo man dachte man hätte die Kurve gekriegt, obwohl spielerisch auch nicht alles Gold war, was glänzte,  gab es gegen den SC Freiburg nur ein 1:1 in der Allianz Arena, wobei der FC Bayern eine Führung und leichtfertig zwei Punkte herschenkte. Spielerisch war die Leistung gegen den SC Freiburg ein Offenbarungseid. Das deutete sich bereits im Pokalspiel gegen den SV Rödinghausen an und fand gegen die Freiburger auf erschreckende Art und Weise seine Fortsetzung. So ideenlos und spierlerisch schwach hat man den FC Bayern wohl seit Jahren oder gar Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Und dafür ist der Trainer verantwortlich. Es ist keine Weiterentwicklung der Spieler erkennbar, ganz im Gegenteil. Die Spieler wirken lustlos und ideenlos. Es scheint auch an der Einstellung zu mangeln. Alles Punkte, für die der Trainer die Verantwortung trägt. Dazu kam eine äusserst merkwürdige Aufstellung gegen den SC Freiburg hinzu.
Verletzt fehlten Corentin Tolisso, Kingsley Coman und Thiago. Für Thiago spielte Joshua Kimmich im defensiven Mittelfeld. Die Leistung von Kimmich war unterirdisch schlecht. Warum spielte Kimmich im defensiven Mittelfeld und Rafinha auf der eigentlichen Kimmich-Position? Javier Martinez saß 90 Minuten auf der Bank. Martinez hätte im defensiven Mittelfeld spielen müssen und Kimmich auf seiner Stammposition. Spätestens zur zweiten Halbzeit hätte Kovac umstellen müssen, aber er ließ es einfach laufen.
Auch Mats Hummels, Franck Ribery und Thomas Müller saßen u.a. zunächst auf der Bank. Hummels kam gar nicht zum Einsatz und Ribery und Müller wurden erst im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt.
In der Startelf stand stattdessen Renato Sanches, der nahezu ein Totalausfall war. Allerdings funktionierte die gesamte Mannschaft nicht. Der FC Bayern war zwar klar feldüberlegen, konnte sich aber in der ersten Halbzeit nur zwei ernsthafte Torgelegenheiten erspielen. Einmal vergab Robert Lewandowski kläglich und dann hatte noch Arjen Robben eine gute Gelegenheit. Das wars. Das ist mehr als dürftig gegen einen Gegner wie den SC Freiburg, der nur hinten drin stand und offensiv gar nichts zu bieten hatte.
Auch nach der Pause änderte sich nicht viel. Zwar hatte dann James Rodriguez zwei Möglichkeiten, aber ansonsten tat sich der FC Bayern weiter sehr schwer zu Torchancen zu kommen. Es fehlte an allem, an Laufbereitschaft, an Tempo, an Ideen. Aus dem Mittelfeld kam fast nichts, Thiago wurde schmerzlich vermisst und Martinez saß nur auf der Bank. 
In der Schlußphase hatte dann Serge Gnabry seinen großen Auftritt. Durch eine tolle Einzelaktion brachte er den FC Bayern doch noch in Führung. Es war das erste Pflichtspieltor im Trikot des FC Bayern für Gnabry. Nun konnte man denken, dass sich der FC Bayern wenigstens noch zu einem Arbeitssieg wurschteln würde, aber selbst das machten die Herren dann kurz vor Schluß kaputt. Die Abwehr mal wieder nicht energisch genug und so konnte Höler für die Freiburger noch ausgleichen. Es war der erste und einzige nennenswerte Schuß des SC Freiburg, der auf das Bayern-Tor ging. Unglaublich. Bei dem 1:1 blieb es dann. Natürlich ist der Punkt für den SC Freiburg absolut glücklich und unverdient, denn die Freiburger traten über 90 Minuten offensiv kaum in Erscheinung, aber der FC Bayern hat es sich aufgrund seiner pomadigen Spielweise selbst zuzuschreiben und wurde für seinen spierlerischen Offenbarungseid knallhart bestraft.
Durch das Unentschieden gegen den SC Freiburg fiel der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle auf den dritten Platz zurück und hat jetzt wieder vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund. 
Vier Pflichtheimspiele konnte der FC Bayern mittlerweile in Folge nicht gewinnen. Das ist nicht der FC Bayern, den man aus den letzten Jahren kennt. Man muß sich fragen, wie lange Niko Kovac als Bayern-Trainer noch zu halten ist. Letzte Saison wurde Carlo Ancelotti entlassen, obwohl die Leistungen nicht annähernd so desolat waren, wie jetzt schon häufiger unter Kovac. 
Es ist auch keine Besserung in Sicht. Da kann doch innerhalb der Mannschaft etwas nicht stimmen, denn das Fußballspielen werden die Spieler wohl kaum verlernt haben.
Man muß jetzt endlich die Reißleine ziehen, bevor es zu spät ist. Am kommenden Samstag spielt der FC Bayern in der Bundesliga bei Borussia Dortmund. Da kann einem Angst und Bange werden. Eine Niederlage in Dortmund, wovon man leider ausgehen muß, und der FC Bayern hätte bereits sieben Punkte Rückstand. Dann wäre für den FC Bayern der Titelkampf wohl bereits nach dem 11.Spieltag zu Ende. Denn sieben Punkte würde der FC Bayern, vor allem in der aktuellen Verfassung, wohl kaum aufholen.
Folgen die Spieler noch Kovac? Hat Kovac den nötigen Respekt und Rückhalt unter den Spielern? Leise Zweifel kommen auf, wenn man den FC Bayern auf dem Platz sieht. Da waren ja selbst in der Saison 2008/09 unter Jürgen Klinsmann die Leistungen besser und das endete damals im Fiasko. 
Niko Kovac ist sicherlich ein sympathischer Mensch, aber der FC Bayern ist scheinbar eine Nummer zu groß für ihn. 
Drei Toptrainer wären möglicherweise zu haben, die den FC Bayern wieder auf den richtigen Weg führen könnten: 
1.) Ralph Hasenhüttl. Spricht deutsch und ließ mit RB Leipzig attraktiven Offensivfußball spielen.
2.) Arsene Wenger. Spricht deutsch. Ist Franzose und wäre vielleicht der ideale Ansprechpartner für unsere Franzosen im Team, für Tolisso, Coman und Ribery. Wenger arbeitete jahrelang in England beim FC Arsenal erfolgreich und weiß wie man mit Topstars umgehen muß.
3.) Zinedine Zidane. Gewann als Trainer von Real Madrid dreimal in Folge die Champions League. Und wer einen Christiano Ronaldo im Griff hatte, müsste eigentlich auch die Bayern-Spieler im Griff haben.
Einer dieser drei Trainer sollte der nächste Trainer des FC Bayern werden. Auf jeden Fall muß der FC Bayern auf der Trainerposition jetzt schnell reagieren, bevor es zu spät ist. Natürlich sind auch mit einem neuen Trainer nicht gleich Erfolg und Siege garantiert. Aber ein neuer Trainer könnte neue Impulse setzen, dann müßten die Spieler wieder Vollgas geben um sich anzubieten.
Bereits am kommenden Mittwoch geht es für den FC Bayern weiter. Dann in der Champions League gegen AEK Athen. Folgt dann das fünfte Heimspiel in Folge ohne Sieg? Und schließlich vor der nächsten Länderspielpause am kommenden Samstag das Topspiel in Dortmund. 
Eigentlich muß der FC Bayern jetzt reagieren. Eine Option wäre Co-Trainer Peter Hermann die nächsten zwei Spiele leiten zu lassen um dann in der Länderspielpause einen neuen Trainer zu präsentieren oder man präsentiert sofort einen Trainer, wenn man denn einen hätte.
Oder man gibt Kovac noch die nächsten zwei Spiele und reagiert gegebenenfalls dann. Das wäre aber zu spät. Eine Niederlage in Dortmund und der Meisterzug wäre für den FC Bayern so gut wie abgefahren. 
Der nächste Gegner im DFB-Pokal für den FC Bayern steht mittlerweile fest. Anfang Februar 2019 muß der FC Bayern im Achtelfinale auswärts bei Hertha BSC Berlin antreten. Eine sehr schwere Aufgabe bei heimstarken Berlinern, zumal sich der FC Bayern zuletzt in Berlin recht schwer tat und diese Saison in der Bundesliga bei der Hertha bereits mit 0:2 verloren hatte. Da droht das Aus im DFB-Pokal.
Wie lange hält der FC Bayern noch an Niko Kovac fest?



Mittwoch, 31. Oktober 2018

DFB-Pokal: Erst souverän, dann gezittert

Der FC Bayern steht im Achtelfinale des DFB-Pokal. In der 2.Hauptrunde gewann der FC Bayern nach starkem Beginn am Ende mühevoll gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen in Osnabrück verdient mit 2:1.
Aufgrund von vielen Ausfällen mußte der FC Bayern fast mit einer B-Elf antreten. Neben den langzeitverletzten Corentin Tolisso und Kingsley Coman fehlten auch James Rodriguez, Arjen Robben, Mats Hummels und Jerome Boateng angeschlagen oder krank, sowie Ersatztorwart Sven Ulreich aus privaten Gründen.
Zudem saßen zunächst u.a. Serge Gnabry, Joshua Kimmich und Robert Lewandowski auf der Bank. Während Gnabry und Kimmich im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt wurden, blieb Lewandowski ohne Einsatz.
Der FC Bayern legte konzentriert und entschlossen los und schnürte den SV Rödinghausen von Beginn an an deren eigenen Strafraum fest. Und so fiel schon früh das erste Tor für den FC Bayern. Lewandowski-Ersatz Sandro Wagner traf zur Führung für den FC Bayern. Und der FC Bayern legte nach. Kurz darauf wurde Renato Sanches im Strafraum des SV Rödinghausen klar gefoult. Es gab zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Thomas Müller sicher. 2:0 für den FC Bayern. Frühzeitig schien alles klar. Doch damit nicht genug. Einige Minuten später gab es den nächsten Strafstoß für den FC Bayern. Leon Goretzka war im Strafraum der Rödinghausener gefoult worden. Diesmal trat Renato Sanches an...und vergab.
Danach wurde Rödinghausen etwas mutiger und hatte auch ne kleine Gelegenheit durch Engelmann. Anschließend suchte der FC Bayern die Entscheidung. Aber Thomas Müller und Sandro Wagner brachten den Ball nicht ein drittes  mal im Kasten des SV Rödinghausen unter. So ging es mit einer hochverdienten 2:0-Führung für den FC Bayern in die Pause. Es hätte eigentlich deutlich höher stehen müssen für den FC Bayern.
In den ersten Minuten nach dem Wechsel schien der FC Bayern im Tiefschlaf zu stecken. Kurz nach Wiederanpfiff hatte zunächst Engelmann eine gute Gelegenheit für Rödinghausen und ein paar Minuten später fiel sogar das Tor. Meyer traf für den SV Rödinghausen zum überraschenden 1:2. 
In der Folge hatte der FC Bayern zwar viel Ballbesitz, kam aber nicht mehr so zielstrebig zum Abschluß und vor des Gegners Tor wie noch über weite Strecken in der ersten Halbzeit. Der Regionalligist kämpfte, kam aber selbst nicht mehr gefährlich vor das Bayern-Tor.
Der FC Bayern hatte zwar durch David Alaba, Franck Ribery und Sandro Wagner in der zweiten Halbzeit ein paar mal die Gelegenheit den Sack endgültig zuzumachen, aber es fehlte an letzter Konsequenz. 
Am Ende schaukelte der FC Bayern den 2:1-Sieg über die Runden. Nach starkem Beginn baute der FC Bayern, vor allem in der zweiten Halbzeit, immer mehr ab und mußte am Ende sogar noch etwas zittern. Das ist einfach unerklärlich. Vor allem, wenn man schon früh mit zwei Toren führt, dann muß man so ein Spiel souverän nach Hause bringen und deutlich höher als nur mit einem Tor Vorsprung gewinnen, gerade gegen so einen Gegner. 
Gerade die zweite Halbzeit erinnerte stark an das Spiel von der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal in dieser Saison, als sich der FC Bayern beim SV Drochtersen/Assel sehr schwer tat.
Aber am Ende erreichte der FC Bayern das Achtelfinale im DFB-Pokal und das ist das einzige, das zählt. Der Sieg des FC Bayern beim SV Rödinghausen ist natürlich hochverdient, allerdings hätte man vom FC Bayern, gerade nach der starken Anfangsphase, mehr erwarten können.
Sehr bitter ist, dass Thiago im Verlauf der zweiten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden mußte und dem FC Bayern wohl länger fehlen wird. 
Auf wen der FC Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokal treffen wird, das entscheidet die Auslosung, die am kommenden Sonntag stattfindet. Ausgetragen wird das Achtelfinale erst im nächsten Jahr, Anfang Februar 2019.
Immerhin konnte der FC Bayern von den vier Auswärtsspielen am Stück (Wolfsburg, Athen, Mainz, Rödinghausen) in drei verschiedenen Wettbewerben alle vier Spiele gewinnen.
Weiter geht es für den FC Bayern bereits am kommenden Samstag. Dann steht mal wieder ein Heimspiel für den FC Bayern auf dem Programm. In der Bundesliga empfängt der FC Bayern dann in der Allianz Arena den SC Freiburg. Das wird sicherlich auch wieder eine schwere Angelegenheit. Die Freiburger spielen bislang eine starke Saison und konnten zuletzt in Berlin einen Punkt holen und hatten am letzten Spieltag Borussia Mönchengladbach besiegt, also vier Punkte gegen die Teams geholt, gegen die der FC Bayern in dieser Saison jeweils verloren hatte.
Gerade im Vergleich zum Spiel gegen den SV Rödinghausen muß sich der FC Bayern wieder steigern, ansonsten wird es gegen den SC Freiburg noch schwerer. Hoffentlich ist der eine oder andere angeschlagene Spieler des FC Bayern, der in Osnabrück gegen den SV Rödinghausen fehlte, am kommenden Samstag wieder einsatzfähig. Ansonsten wird die Personaldecke beim FC Bayern immer dünner.

Montag, 29. Oktober 2018

Überzeugender Sieg in Mainz

Der FC Bayern konnte den Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga bis auf zwei Punkte verkürzen und kletterte in der Tabelle zwei Plätze nach oben. Im Bundesliga-Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 kam der FC Bayern zu einem hochverdienten 2:1-Sieg.
Corentin Tolisso und Kingsley Coman fielen weiterhin verletzt aus und Arjen Robben fehlte gesperrt. Zudem fiel kurzfristig noch Mats Hummels aus, für ihn spielte Jerome Boateng. Hummels nahm auf der Bank platz, genauso wie James Rodriguez.
Der FC Bayern dominierte von Beginn an klar die Partie gegen sehr defensive Mainzer. Allerdings dauerte es etwas bis es vor dem Mainzer Tor gefährlich wurde, dann aber gewaltig. Zunächst hatte Joshua Kimmich Pech, er traf nur die Latte. Kurz darauf hatte Robert Lewandowski die nächste gute Gelegenheit für den FC Bayern. Ein paar Minuten später fiel dann das Tor für den FC Bayern. Thiago traf, aber nach Videobeweis zählte der Treffer nicht. Eine Fehlentscheidung, trotz Videobeweis. Robert Lewandowski soll kurz vor dem Treffer den Mainzer Kunde gefoult haben. Wenn überhaupt ein Foul vorlag, dann eher vom Mainzer. Dem FC Bayern wurde also zu Unrecht ein Tor aberkannt. Aber das warf den FC Bayern nicht aus der Bahn. Wenig später lag der Ball erneut im Mainzer Tor. Leon Goretzka, der mal wieder eine Chance in der Startelf bekam, hatte getroffen und diesmal zählte der Treffer. 1:0 für den FC Bayern. Mit der hochverdienten Führung ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Schock. Es waren erst ein paar Minuten im zweiten Durchgang gespielt, da erzielte Mainz aus dem Nichts den Ausgleich. Boetius traf zum 1:1. Das einzige mal in der Partie, dass die Hintermannschaft des FC Bayern nicht aufpasste und das wurde prompt bestraft. Der FC Bayern schüttelte sich kurz, legte aber dann gleich wieder den Vorwärtsgang ein. Schließlich wurde der FC Bayern für sein Anrennen belohnt. Thiago machte doch noch sein Tor und brachte den FC Bayern erneut in Führung. Der FC Bayern wollte dann schnell nachlegen und hatte noch die ein oder andere Möglichkeit. Javier Martinez traf aber leider nur den Pfosten, zum zweiten mal Alu-Pech für den FC Bayern in der Partie. Und dann hatte noch Innenverteidiger Niklas Süle seinen großen Auftritt. Nach einem Sprint über fast den gesamten Platz lief er auf das Mainzer Tor zu. Am Ende verlor er wohl etwas die Kräfte und brachte den Ball nicht im Tor unter. Dennoch eine starke Szene von Süle.
Ansonsten brachte der FC Bayern das Ergebnis nahezu problemlos über die Runden. Von den Mainzern war offensiv in den gesamten 90 Minuten kaum etwas zu sehen.
Der FC Bayern gewann am Ende die Partie hochverdient mit 2:1. Torchancen für einen höheren Sieg waren da, aber der FC Bayern lässt im Moment einfach zu viel an Torchancen liegen. Die Mainzer waren weitestgehend nur mit der Defensive beschäftigt und konnten den FC Bayern nie ernsthaft gefährden.
Alles in allem war es ein überzeugender Auftritt des FC Bayern. Abgesehen vom Gegentor stand die Defensive, die allerdings kaum gefordert wurde, sehr sicher. Nach vorne erspielte sich der FC Bayern einige gute Tormöglichkeiten und erzielte zwei Treffer gegen eine in dieser Saison bisher starke Defensive der Mainzer. 
Durch den Sieg in Mainz konnte sich der FC Bayern in der Bundesliga-Tabelle auf den zweiten Platz verbessern und liegt jetzt nur noch zwei Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund.
Weiter...immer weiter ! Bereits morgen am Dienstag geht es für den FC Bayern weiter, dann mit dem vierten Auswärtsspiel in Folge. Der FC Bayern muß dann in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokal in Osnabrück gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen antreten. 
Ein Spiel, dass man auf jeden Fall nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Zum einen fehlen aufgrund unterschiedlicher Gründe dem FC Bayern morgen ein paar wichtige Spieler und zum anderen sollte das Spiel aus der ersten Runde im DFB-Pokal in dieser Saison beim SV Drochtersen/Assel Warnung genug sein, als der FC Bayern sich zu einem mageren 1:0-Sieg mühte.

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Souveräner Sieg in Athen

Der FC Bayern hat einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale in der Champions League gemacht. Bei AEK Athen gewann der FC Bayern überzeugend und hoch verdient mit 2:0.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin die Verletzten Corentin Tolisso und Kingsley Coman, sowie der angeschlagene Franck Ribery. Der ebenfalls angeschlagene David Alaba saß nur auf der Bank, für ihn spielte Rafinha. Erneut nur auf der Bank saßen u.a. Jerome Boateng und Thomas Müller. Während Boateng gar nicht zum Einsatz kam, wurde Müller noch im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt.
Der FC Bayern dominierte von Anpfiff weg die Partie, tat sich aber zunächst schwer zu klaren Gelegenheiten zu kommen gegen einen sehr defensiven Gegner aus Athen. Robert Lewandowski und Ribery-Ersatz Serge Gnabry hatten die ersten Möglichkeiten für den FC Bayern. James Rodriguez und noch mal Serge Gnabry mit weiteren Gelegenheiten für den FC Bayern. Aber der FC Bayern machte zu wenig aus seiner klaren Überlegenheit.
AEK Athen war in der Offensive völlig harmlos. Ponce vesuchte es mal für Athen, aber ansonsten beschränkten sich die Gastgeber weitestgehend auf ihre Defensivarbeit.
So ging es torlos in die Halbzeit. 
Nach dem Seitenwechsel zunächst ein Versuch von Bakasetas für die Griechen, aber keine Gefahr für das Bayern-Tor. Dann ging der FC Bayern aber endlich in Führung. Zunächst scheiterte noch Arjen Robben, aber im Nachsetzen markierte Javier Martinez die hoch verdiente Führung für den FC Bayern. Und der FC Bayern setzte nach. Nur kurz darauf das nächste Tor für den FC Bayern. Robert Lewandowski traf zum 2:0. Damit war das Spiel eigentlich durch. Lewandowski war es dann auch, der erneut nur wenige Minuten später, die Chance auf das dritte Tor des FC Bayern vergab. 
Am Ende schaukelte der FC Bayern das Ergebnis ohne große Mühe souverän über die Zeit und kam so zum zweiten Auswärtssieg in dieser Champions League-Saison. 
Sicherlich war der 2:0-Sieg bei AEK Athen keine Gala, aber unterm Strich ein souveräner und überzeugender Auftritt des FC Bayern, der allerdings mal wieder einige gute Gelegenheiten liegen ließ, dafür aber defensiv kaum etwas zu ließ. Der FC Bayern hatte nahezu die kompletten 90 Minuten klar im Griff und gewann am Ende die Partie hoch verdient.
Im anderen Spiel der Bayern-Gruppe gewann Ajax Amsterdam zu Hause sehr glücklich gegen Benfica Lissabon mit 1:0. Damit liegen der FC Bayern und Ajax Amsterdam nach dem dritten Champions League-Spieltag punkt-und torgleich mit jeweils sieben Punkten an der Spitze der Tabelle. In der übernächsten Woche geht es für den FC Bayern in der Champions League weiter, dann mit dem Rückspiel daheim in der Allianz Arena gegen AEK Athen.
Aber bereits am kommenden Samstag geht es für den FC Bayern mit dem nächsten Auswärtsspiel (dem dritten von insgesamt vier Auswärtsspielen in Folge) in der Bundesliga weiter. Dann muß der FC Bayern bei Mainz 05 antreten. Die nächste schwierige und unangenehme Aufgabe. Die Mainzer glänzten in dieser Saison vor allem mit einer starken Defensive. Da sollte der FC Bayern nicht so verschwenderisch, wie schon oft in dieser Saison, mit seinen Torchancen umgehen. Auch das Spiel in Mainz wird wieder ein wichtiges Spiel für den FC Bayern, denn es geht darum oben an der Tabellenspitze dran zu bleiben. Fehlen wird in Mainz aber leider auf jeden Fall Arjen Robben, der nach seiner Gelb/Roten-Karte aus dem Spiel beim VfL Wolfsburg für eine Bundesligapartie gesperrt ist.