Das nächste Spiel

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Montag, 11. Februar 2019

Bayern nutzt BVB-Patzer

Nachdem Borussia Dortmund eine sichere 3:0-Führung gegen die TSG Hoffenheim noch aus der Hand gab und sich am Ende mit einem 3:3 begnügen mußte, hatte der FC Bayern im Heimspiel gegen Schalke 04 die große Chance etwas Boden auf Borussia Dortmund gut zu machen. 
Und der FC Bayern nutzte diese Chance. Nach einem, vor allem in der ersten Halbzeit, Offensivfeuerwerk, gewann der FC Bayern hochverdient mit 3:1 und kann jetzt doch wieder, zumindest vorerst, mit einem Auge nach oben gucken.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin Manuel Neuer, Corentin Tolisso und Arjen Robben. Für Neuer stand wieder Sven Ulreich im Tor. Jerome Boateng durfte in der Innenverteidigung ran, dafür saß Niklas Süle auf der Bank. Auch auf der Bank saßen u.a. Franck Ribery und Thomas Müller. Während Ribery im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt wurde, blieb Müller ohne Einsatz. Für Müller stand James Rodriguez in der Startformation.
Bei den Schalkern stand Ex-Bayern-Spieler Sebastian Rudy in der Anfangsformation.
Der FC Bayern legte fulminant, stürmisch und druckvoll los. Robert Lewandowski, James Rodriguez und Jerome Boateng hatten früh die ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. Und dann ging der FC Bayern schon in Führung. Robert Lewandowski hatte die Gelegenheit, wurde aber vom Schalker Bruma gestört, der den Ball dann allerdings ins eigene Tor bugsierte. Der FC Bayern versuchte nachzulegen und drängte auf das zweite Tor und wurde ausgekontert. Wie aus dem Nichts war plötzlich der Schalker Kutucu frei durch und erzielte den Ausgleich. 
Aber der FC Bayern reagierte stark. Einmal kurz geschüttelt und dann zurück geschlagen. Nur kurze Zeit nach dem Ausgleich ging der FC Bayern erneut in Führung. Diesmal vollendete Lewandowski selbst. 2:1 für den FC Bayern. Bis zur Halbzeit gab es noch die ein oder andere Möglichkeit. Zunächst vergab James Rodriguez für den FC Bayern. Dann wagten sich mal die Schalker nach vorne und hatten ihrerseits durch McKennie und Konoplyanka noch Gelegenheiten. Auf Seiten des FC Bayern vergab schließlich Kingsley Coman eine Möglichkeit. So ging es mit einer 2:1-Führung für den FC Bayern in die Pause.
Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatte wieder der FC Bayern, aber der Ex-Schalker Leon Goretzka vergab. Doch plötzlich wurde es zweimal kurz hintereinander brenzlich vor dem Bayern-Tor und man mußte etwas zittern. Konoplyanka und kurz darauf Bruma, der nur den Pfosten traf, vergaben aussichtsreich für Schalke. Ein neuerlicher Ausgleich wäre aber nicht verdient gewesen und hätte den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. 
Kurz nach diesen beiden Schalker Gelegenheiten traf dann aber der FC Bayern zum wichtigen Zeitpunkt. Serge Gnabry erzielte das 3:1 für den FC Bayern und sorgte so für etwas Beruhigung.
Robert Lewandowski vergab dann noch zwei gute Möglichkeiten für den FC Bayern und verpasste es das Ergebnis noch etwas deutlicher zu gestalten. Ansonsten brachte der FC Bayern das Ergebnis ohne viel Mühe recht souverän über die Runden. Am Ende gewann der FC Bayern absolut verdient mit 3:1. Offensiv lieferte der FC Bayern über weite Strecken ein Spektakel ab, aber defensiv war und ist weiterhin nicht alles Gold was glänzt. Der Gegner wurde beim zwischenzeitlichen Ausgleich fast "eingeladen". Sowas darf, erst recht bei Führung, nicht passieren. Zudem hatten die Schalker die eine oder andere Gelegenheit, obwohl der FC Bayern nahezu das gesamte Spiel über Haus hoch überlegen war. Wenn es dumm läuft, geht man trotz klarer Überlegenheit mit einem Remis nach Hause. Das darf nicht passieren. Glücklicherweise gewann der FC Bayern das Spiel und das völlig verdient.
Durch den Sieg gegen Schalke 04 konnte der FC Bayern den Abstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund auf fünf Punkte verkürzen und verbesserte sich in der Bundesliga-Tabelle auf den zweiten Platz, da Borussia Mönchengladbach überraschend zu Hause gegen Hertha BSC Berlin verlor.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Freitag in der Bundesliga weiter mit einem Auswärtsspiel beim FC Augsburg. Auch da heißt es Obacht geben. Im Hinspiel in München kam der FC Bayern nicht über ein 1:1 hinaus und die Augsburger stehen immerhin im Viertelfinale des DFB-Pokal.
Apropos DFB-Pokal. Der Viertelfinalgegner des FC Bayern steht mittlerweile fest. Der FC Bayern empfängt daheim in der Allianz Arena im Viertelfinale des DFB-Pokal den Zweitligisten 1.FC Heidenheim. Da ist der FC Bayern natürlich klarer Favorit, aber die Heidenheimer darf man nicht unterschätzen. In der letzten Pokalrunde konnten die Heiderheimer überraschend Bayer Leverkusen ausschalten und in der 2.Bundesliga spielen sie bisher eine starke Saison, stehen aktuell auf dem vierten Platz und können sogar am Aufstieg in die Bundesliga schnuppern.
Das Spiel ist übrigens eine Premiere. Bisher gab es noch nie ein Pflichtspiel zwischen den Profiteams des FC Bayern und des 1.FC Heidenheim.
Das Viertelfinale im DFB-Pokal wird Anfang April 2019 ausgetragen.


Donnerstag, 7. Februar 2019

Ins Pokal-Viertelfinale gekämpft

Der FC Bayern steht im Viertelfinale des DFB-Pokal. Nach einem langen Geduldsspiel über 120 Minuten gewann der FC Bayern hochverdient das Pokal-Achtelfinale bei Hertha BSC Berlin mit 3:2 n.V.
Beim FC Bayern fehlten weiter verletzt Corentin Tolisso, Arjen Robben und Manuel Neuer. Für Neuer stand wieder Sven Ulreich im Tor. Thiago und Franck Ribery waren aber wieder fit und im Kader. Thiago stand sogleich in der Startelf, während Franck Ribery zunächst auf der Bank saß, aber später noch eingewechselt wurde. Thomas Müller saß zunächst auch nur auf der Bank, für ihn begann James Rodriguez. Neben Robert Lewandowski stürmten über außen von Beginn an Kingsley Coman und Serge Gnabry.
Das Spiel begann alles andere als gut. Leon Goretzka wurde früh im Strafraum der Berliner klar gefoult, aber der Schiedsrichter gab keinen Strafstoß und setzte dem ganzen gleich noch die Krone auf, indem er Goretzka noch die Gelbe Karte zeigte wegen einer angeblichen Schwalbe. Eine bodenlose Frechheit. 
Und es kam noch schlimmer. Praktisch im Gegenzug ging Hertha durch Mittelstädt in Führung. Statt Strafstoß und der Chance zur Bayern-Führung stand es plötzlich 1:0 für Hertha.
Der FC Bayern schüttelte sich kurz, übernahm dann aber das Kommando in der Partie. Der FC Bayern spielte extrem dominant und schnürte die Berliner am eigenen Strafraum ein. Die Berliner konnten sich von nun an in den folgenden knapp zwei Stunden, die das Spiel noch dauer sollte, nur selten und sporadisch befreien. Der Ballbesitzfußball des FC Bayern erinnerte stark an die Spielweise unter Pep Guardiola. 
Der FC Bayern kam so auch schnell zum Ausgleich. Serge Gnabry traf zum 1:1. Gnabry war es dann auch, der noch weitere Möglichkeiten für den FC Bayern im Verlauf der ersten Halbzeit hatte, die aber nicht nutzen konnte. So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit.
Auch nach dem Wechsel ein unverändertes Bild. Der FC Bayern dominierte, Hertha verteidigte. Kurz nach Wiederanpfiff war es dann erneut Gnabry, der den FC Bayern belohnte und in Führung brachte. Das Spiel lief weiter nur in eine Richtung, in die Richtung des Hertha-Tores, aber Großchancen sprangen für den FC Bayern kaum heraus. Die Durchsetzungskraft fehlte, bei aller Überlegenheit. Zeitweise sah es aus wie beim Handball. 
Doch dann hatte Mats Hummels seinen Auftritt. Nach einem katastrophalen Fehler von Hummels bot sich plötzlich für den Berliner Selke die Chance und die nutzte er. 2:2. Unglaublich. Ein Tor aus dem Nichts. In der Folge lief das Spiel so weiter wie bisher. Der FC Bayern hatte den Ball und Hertha verteidigte. James Rodriguez vergab noch zwei Gelegenheiten für den FC Bayern. Und dann war Hertha plötzlich zum dritten Mal vor dem Bayern-Tor, aber Klünter vergab. 
So stand es nach 90 Minuten 2:2 und es ging in die Verlängerung. Eigentlich unfassbar, dass es in die Verlängerung ging, bei der Überlegenheit des FC Bayern.
Auch in der Verlängerung ging es so weiter wie die 90 Minuten davor. Gefühlt sah es so aus, als die Berliner sich noch weiter zurück zogen und nur noch im eigenen Strafraum standen. 
In der ersten Hälfte der Verlängerung belohnte sich dann der FC Bayern für seinen Aufwand. Kingsley Coman traf zum 3:2 für den FC Bayern. Jetzt sollte doch nichts mehr anbrennen. Die Berliner hatten dann auch nichts mehr entgegenzusetzen. Mats Hummels und James Rodriguez vergaben noch weitere Gelegenheiten für den FC Bayern, aber dennoch schaukelte der FC Bayern mit viel Ballbesitz das Spiel dann über die Runden.
Am Ende gewann der FC Bayern mit 3:2 n.V. bei Hertha BSC Berlin und steht im Viertelfinale des DFB-Pokal. Der Sieg des FC Bayern ist hochverdient, allerdings hätte der FC Bayern bei der klaren Überlegenheit die Partie innerhalb der 90 Minuten entscheiden müssen. Der FC Bayern machte sich das Leben selbst schwer. Aber entscheidend ist das Weiterkommen und nur das zählt. Es war insgesamt eine starke Leistung des FC Bayern, der dominant und überlegen auftrat und praktisch nach dem 0:1 die Berliner das gesamte Spiel über unter Druck setzte.
Auf wen der FC Bayern im Viertelfinale des DFB-Pokal treffen wird, das wird die Auslosung am kommenden Sonntag. zeigen. Neben dem FC Bayern stehen auch Werder Bremen, RB Leipzig, Hamburger SV, 1.FC Heidenheim, FC Augsburg, SC Paderborn und Schalke 04 in der nächsten Runde, die Anfang April 2019 ausgetragen wird.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag in der Bundesliga weiter. Dann steht das schwere Heimspiel gegen Schalke 04 auf dem Programm. Bis dahin muß sich die Mannschaft erholen und die 120 Minuten von Berlin, die sicherlich Kraft gekostet haben, aus den Beinen schütteln. Aber bei einem Sieg fällt das sicherlich leichter, als bei einer Niederlage.

Montag, 4. Februar 2019

Unnötige Pleite in Leverkusen

Der FC Bayern mußte einen bitteren Rückschlag im Meisterschaftskampf hinnehmen. Im Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen verlor der FC Bayern trotz starker Leistung in der ersten Halbzeit äusserst unglücklich mit 1:3, auch wegen zweifelhafter Video-Schiedsrichterentscheidungen.
Der FC Bayern mußte in Leverkusen ersatzgeschwächt antreten. Neben Corentin Tolisso, Arjen Robben und Franck Ribery fehlten auch Thiago und Manuel Neuer verletzt.
Für Neuer stand Sven Ulreich im Tor.
Kritisieren muß man die Startaufstellung des FC Bayern. Kingsley Coman stand zwar in der Anfangsformation, aber Serge Gnabry saß zunächst nur auf der Bank und wurde erst bei Rückstand eingewechselt. Warum begann der FC Bayern nicht mit Coman und Gnabry und damit mit zwei Flügelflitzern? Völlig unverständlich. Genauso unverständlich ist, dass Joshua Kimmich im Mittelfeld begann, für den angeschlagenen Thiago, und dafür Rafinha die Kimmich-Position in der Abwehr einnahm, während ein Javier Martinez 90 Minuten auf der Bank saß. Martinez hätte ins Mittelfeld gehört und Kimmich hätte auf seiner Stammposition spielen müssen.
James Rodriguez bekam die Chance von Beginn an, machte aber eher ein schwaches Spiel. In der Schlußphase, als der FC Bayern auf den Ausgleich drängte, wurden mit Renato Sanches und Alphonso Davies noch zwei junge Spieler für Etablierte eingewechselt, die, erwartungsgemäß, dem Spiel keine Wende mehr geben konnten. Auch völlig unverständlich.
Da hätte man einen Sandro Wagner gebrauchen können, aber der wurde kurz vor Ende des Transferfensters abgegeben. Auch eine unverständliche Maßnahme.
Bayer Leverkusen begann zwar schwungvoll, aber der FC Bayern bekam die Partie schnell in den Griff und hatte Torchancen.
Kingsley Coman gleich mehrfach, Robert Lewandowski und Leon Goretzka vergaben mehr oder weniger gute Gelegenheiten. Kurz vor der Pause ging der FC Bayern dann hoch verdient in Führung. Leon Goretzka, mal wieder Goretzka, schloss ab und erzielte die Bayern-Führung.
Dann, noch vor der Pause, der große Aufreger. Lewandowski erzielte ein weiteres Bayern-Tor, dass dann nach Einschaltung des Video-Schiedsrichters nicht gegeben wurde. Wenn überhaupt, waren es ein oder zwei Milimeter Abseits. Mit dem Auge eh nicht zu erkennen und selbst durch das Fernsehbild nicht zweifelsfrei zu erkennen. Eigentlich hätte der FC Bayern zur Pause 2:0 führen müssen, so aber führte der FC Bayern nur mit 1:0. Das aber absolut verdient, von den Leverkusenern kam offensiv nichts nennenswertes.
Auch die zweite Hälfte begann Bayer Leverkusen wieder schwungvoll, aber dieses Mal trafen sie. Bailey traf für Leverkusen per Freistoß zum Ausgleich. Den Ball hätte Ulreich aber halten können, wenn nicht müssen. Da sah er schlecht aus. Das Tor gab den Leverkusenern Auftrieb, die durch Brandt die nächste Gelegenheit hatten. Aber kurz darauf war es passiert. Volland brachte Bayer Leverkusen in Führung. 
Der FC Bayern war zwar dann wieder die überlegene Mannschaft, aber offensiv fehlte die Durchschlagskraft. James Rodriguez vergab noch eine Gelegenheit, aber kurz vor Schluß fiel dann die Entscheidung. Als der FC Bayern alles nach vorne warf, traf Alario zum 3:1 für Leverkusen. Aber auch bei diesem Tor war es wieder eine Milimeterentscheidung, die nach Einschaltung des Video-Schiedsrichters zugunsten von Bayer Leverkusen getroffen wurde. Beim Treffer von Lewandowski soll es knapp Abseits gewesen sein und beim dritten Leverkusener Tor knapp kein Abseits.
Mit diesem unsäglichen Videobeweis kann man sich schwer tun damit warm zu werden.
Am Ende verlor der FC Bayern mit 1:3 in Leverkusen, weil der FC Bayern wieder zu viele Torchancen ausließ, Bayer Leverkusen effektiver war und weil der FC Bayern großes Pech mit dem Video-Schiedsrichter hatte.
Unterm Strich war es eine unglückliche und unverdiente Niederlage des FC Bayern. Übers ganze Spiel gesehen hätte der FC Bayern mindestens einen Punkt, wenn nicht sogar den Sieg verdient gehabt.
War das schon endgültig die (Vor)entscheidung im Meisterrennen? Es ist leider zu befürchten. Durch die Niederlage in Leverkusen vergrößerte sich der Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund, die Unentschieden in Frankfurt spielten, auf sieben Punkte und der FC Bayern fiel auf Platz 3 in der Bundesligatabelle zurück, punktgleich mit dem Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach, die aber das etwas bessere Torverhältnis haben.
Für den FC Bayern geht es bereits am kommenden Mittwoch weiter. Dann muß der FC Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokal auswärts bei Hertha BSC Berlin antreten. Die nächste schwere Aufgabe. Gegen die Hertha hatte der FC Bayern zuletzt ein paar Mal nicht gewonnen und in der Hinrunde in dieser Saison verlor der FC Bayern das Bundesligaspiel in Berlin gegen die Hertha mit 0:2.
Bleibt zu hoffen, dass von den verletzten, bzw. angeschlagenen Spielern des FC Bayern einige möglichst schnell wieder einsatzfähig sind.



Montag, 28. Januar 2019

Heimsieg im Südschlager

Der FC Bayern bleibt in der Erfolgsspur. Im Südschlager gegen den VfB Stuttgart gewann der FC Bayern am Ende verdient mit 4:1 und holte somit den siebten Bundesligasieg in Folge.
Der FC Bayern begann stark, ließ dann aber stark nach um sich nach der Pause dann aber deutlich zu steigern.
Beim FC Bayern fehlten weiterhin Corentin Tolisso, Arjen Robben und Frank Ribery verletzt. Serge Gnabry, der zuletzt etwas angeschlagen war, saß zunächst auf der Bank. Er wurde aber zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Neuzugang Alphonso Davies saß ebenfalls zunächst auf der Bank, kam aber kurz vor Schluß in die Partie und gab somit sein Debüt in einem Pflichtspiel für den FC Bayern.
Bei den Stuttgartern saß Ex-Bayern-Spieler Mario Gomez auf der Bank und kam nicht zum Einsatz. Ein weiterer Ex-Bayern-Spieler in Diensten des VfB, Holger Badstuber, war nicht im Stuttgarter Kader.
Der FC Bayern legte schwungvoll los und wurde schnell belohnt. Schon nach wenigen Minuten brachte Thiago den FC Bayern mit 1:0 in Führung. Ein Auftakt nach Maß. Kurz darauf wäre schon fast der zweite Treffer für den FC Bayern gefallen, aber Joshua Kimmich verfehlte das Tor knapp.
Danach aber ließ der FC Bayern aus unerklärlichen Gründen nach und zog sich zurück. Anstatt die Stuttgarter Verunsicherung auszunutzen, baute der FC Bayern so den Gegner wieder auf und die Stuttgarter fanden ins Spiel. 
Leon Goretzka hatte zwar noch eine Möglichkeit für den FC Bayern, aber der nächste Treffer fiel dann auf der anderen Seite für mutiger werdende Schwaben. Donis zog aus der Distanz ab und traf zum Ausgleich für den VfB. Nachdem zunächst Thiago eine Gelegenheit für den FC Bayern nicht nutzen konnten, hatte dann plötzlich wieder Donis die Großchance sogar auf die Führung für die Stuttgarter, aber Manuel Neuer im Bayern-Tor war zur Stelle. Da mußte man durch atmen.
Kurz vor der Pause dann noch eine gute Möglichkeit für den FC Bayern, aber Kingsley Coman vergab. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit.
Zur zweiten Halbzeit kam beim FC Bayern Serge Gnabry für Javier Martinez ins Spiel und Gnabry belebte spürbar das Spiel des FC Bayern. Der FC Bayern agierte nach dem Wechsel druckvoller und beherrschte die Partie nun klar. Es dauerte nach Wiederanpfiff wieder nur einige Minuten und der FC Bayern ging erneut in Front. Gnabry zog aufs Stuttgarter Tor ab und der Stuttgarter Gentner fälschte den Ball ins Tor ab. Neuerliche Führung für den FC Bayern. Im Gegensatz zur ersten Hälfte zog sich der FC Bayern dann aber nicht zurück, sondern suchte die Entscheidung. Robert Lewandowski vergab die nächste Gelegenheit kurz darauf für den FC Bayern. Doch dann erneute Schrecksekunde. Wie aus dem Nichts traf der Stuttgarter Gonzalez plötzlich den Pfosten des Bayern-Tores, da hätten sich die Geschehnisse der ersten Hälfte fast wiederholt. Ansonsten hatte der FC Bayern aber alles im Griff. Praktisch im Gegenzug wurde Lewandowski im Stuttgarter Strafraum von Kempf klar gefoult. Strafstoß für den FC Bayern und die Chance zur Vorentscheidung. Lewandowski, eigentlich ein sicherer Elfmeterschütze, trat selbst an, aber traf nur den Pfosten. Weiter 2:1 für den FC Bayern. Für die Vorentscheidung sorgte dann aber einige Minuten später Leon Goretzka, der zum 3:1 für den FC Bayern traf. Damit war das Spiel eigentlich durch. Der FC Bayern brachte die Partie dann souverän über die Bühne und legte kurz vor Schluß noch einen drauf. Robert Lewandowski machte schließlich doch noch sein Tor und traf zum 4:1-Endstand für den FC Bayern.
Aufgrund einer klaren Leistungssteigerung nach dem Wechsel war es ein absolut verdienter Sieg für den FC Bayern. Dennoch bleibt unerklärlich warum der FC Bayern nach der frühen Führung in der ersten Halbzeit kaum noch was bis zum Seitenwechsel für das Spiel tat. darüber sollte gesprochen werden.
Zudem sollte der FC Bayern, wenn schon Robben und Ribery fehlen, mit Coman und Gnabry auf den Flügeln und Thonas Müller hinter der Spitze beginnen. Da ist Müller am besten aufgehoben und man braucht schon zwei Flügelstürmer, bzw. Dribbler, gerade gegen defensive Gegner. Mit der Einwechselung von Gnabry kam dann ja auch wieder mehr Schwung in die Angriffsbemühungen des FC Bayern.
Durch den Sieg gegen den VfB Stuttgart konnte der FC Bayern seinen zweiten Platz in der Bundesliga-Tabelle verteidigen und liegt weiterhin sechs Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund.
Für den FC Bayern geht es am kommenden Samstag weiter. Dann steht das schwere Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen auf dem Programm. Die Formkurve der Leverkusener zeigt klar nach oben. Da muß der FC Bayern eine absolute Topleistung bringen, wenn er aus Leverkusen was mitnehmen will.

Montag, 21. Januar 2019

Starker Rückrundenauftakt

Der FC Bayern ist mit einem Auswärtssieg in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Dank einer, vor allem in der ersten Halbzeit, bärenstarken Leistung gewann der FC Bayern bei der TSG Hoffenheim hochverdient mit 3:1.
Beim FC Bayern fehlten verletzt Corentin Tolisso, Franck Ribery und Arjen Robben. Dafür stand Neuzugang Alphonso Davies erstmals beim FC Bayern in einem Pflichtspiel im Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Kingsley Coman stand dafür in der Startelf, während Serbe Gnabry zunächst nur auf der Bank saß, aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt wurde.
Auch in der Startelf des FC Bayern stand Javier Martinez, genauso wie Leon Goretzka, der zum Matchwinner werden sollte.
Die erste Halbzeit war vom FC Bayern bärenstark, ja fast schon eine Gala. Vom Anpfiff weg dominierte der FC Bayern die Partie und drängte die Hoffenheimer an den eigenen Strafraum. So ergaben sich zwangsläufig Torgelegenheiten für den FC Bayern.
Die erste nennenswerte Gelegenheit hatten zwar die Hoffenheimer durch Kramaric, aber ab dann spielte eigentlich nur noch der FC Bayern in der ersten Halbzeit. Robert Lewandowski vergab die erste gute Gelegenheit für den FC Bayern, wenig später bugsierte Thomas Müller den Ball am Tor vorbei. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Hoffenheimer Tor zu. Die Bayern-Führung schien nur eine Frage der Zeit zu sein. 
Mats Hummels, Leon Goretzka und Lewandowski vergaben weitere Möglichkeiten. Doch dann war der Ball endlich im Tor. Goretzka erzielte die längst überfällige Führung für den FC Bayern. Und der FC Bayern legte nach. Kurz vor der Pause ein Klassekonter des FC Bayern, den erneut Goretzka abschloss, sein zweites Tor in dem Spiel erzielte und den FC Bayern zur beruhigenden 2:0-Führung schoss, mit der es dann in die Halbzeitpause ging. Bis auf die kleine Gelegenheit zu Beginn des Spiels war von den Hoffenheimern in der ersten Halbzeit offensiv nicht viel zu sehen, der FC Bayern kontrollierte Ball und Gegner und hatte einige Torchancen. Folgerichtig war die Pausenführung für den FC Bayern absolut verdient.
Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ sich der FC Bayern dann aber, anstatt den Vorsprung sicher zu verwalten, unerklärlich auf einen offenen Schlagabtausch ein und so ergaben sich Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Zunächst vergab Bittencourt für die Hoffenheimer, auf der anderen Seite hätten Kingsley Coman und Javier Martinez den Sack für den FC Bayern zu machen können. Dann waren wieder die Hoffenheimer dran, aber Joelinton und Demirbay vergaben. Nachdem auch David Alaba für den FC Bayern eine weitere Gelegenheit ausließ, kamen dann doch die Hoffenheimer ran. Praktisch im Gegenzug erzielte Schulz den Anschlußtreffer. Plötzlich war es wieder spannend. 
Die Hoffenheimer witterten noch mal die Chance, kamen aber zunächst nicht mehr zu guten Gelegenheiten, obwohl sie versuchten etwas Druck aufzubauen. Aber auch der FC Bayern wurde nicht mehr gefährlich. Das Spiel lebte aber von der Spannung. In der Schlußphase wurde es dann noch mal brenzlig, als Hoffenheim durch Szalai plötzlich die Chance zum Ausgleich hatte, aber Manuel Neuer im Bayern-Tor auf dem Posten war. Da mußte man noch mal durch atmen. Der Ausgleich wäre aber über das gesamte Spiel gesehen nicht verdient gewesen. Kurz darauf machte der FC Bayern dann aber endlich alles klar. Robert Lewandowski erzielte das 3:1 und sicherte endgültig dem FC Bayern die ersten drei Punkte in der Rückrunde. 
Alles in allem war es ein hochverdienter Sieg des FC Bayern. Die erste Halbzeit gehörte ganz klar den Münchenern. In der zweiten Halbzeit kamen die Hoffenheimer etwas besser ins Spiel und auch zu Torchancen, aber auch der FC Bayern hatte weitere Möglichkeiten.
In der Bundesliga-Tabelle liegt der FC Bayern trotz des Auswärtssieges gegen die TSG Hoffenheim weiterhin auf dem zweiten Platz mit sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund, weil die Dortmunder äusserst glücklich in Leipzig gewannen. Das Glück der Dortmunder scheint sich auch in der Rückrunde fort zu setzen, aber irgendwann sollte mal die Glückssträhne der Dortmunder zu Ende zu sein.
Für den FC Bayern geht es in der Bundesliga erst am kommenden Sonntag weiter. Dann mit dem ersten Heimspiel im Kalenderjahr 2019. Der FC Bayern empfängt dann zum Südschlager in der Allianz Arena den VfB Stuttgart. Da ist Vorsicht geboten. Das letzte Heimspiel gegen den VfB Stuttgart verlor der FC Bayern am letzten Spieltag der letzten Saison klar mit 1:4. Da ist also noch was gut zu machen. 
Auf den Rückrundenauftakt bei der TSG Hoffenheim, vor allem auf die starke erste Halbzeit, läßt es sich auf jeden Fall aufbauen. So sollte der FC Bayern, auch wenn es nicht leicht ist, in jedem Spiel auftreten und dann am besten über 90 Minuten. Die erste Halbzeit gegen Hoffenheim erinnerte auf jeden Fall an den Fußball unter Pep Guardiola, als man die Gegner mit Dominanz erdrückte. Da muß der FC Bayern wieder hin kommen.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Die Rückrunde startet

Es geht wieder los. Ab morgen rollt in der Fußball-Bundesliga wieder der Ball und das gleich mit einem Kracher. Zum Rückrunden-Eröffnungsspiel muß der FC Bayern auswärts beim Champions League-Teilnehmer TSG Hoffenheim antreten. Gleich ein echter Gradmesser zu Beginn des Jahres 2019.
Der FC Bayern geht mit sechs Punkten Rückstand auf Herbstmeister Borussia Dortmund in die Rückrunde. Das sind zwar recht viele Punkte, aber es ist nicht unmöglich das noch aufzuholen, um zum siebten mal in Folge Deutscher Meister zu werden. Immerhin kommt Borussia Dortmund in der Rückrunde noch nach München. Und auch die Dortmunder, die bei RB Leipzig antreten müssen, haben keinen leichten Auftakt in die Rückrunde.
Die Winterpause war recht kurz. Der FC Bayern absolvierte in Doha in Katar fast schon traditionell sein Wintertrainingslager. Es wurde hart trainiert, wie üblich, um sich bei besten Bedingungen gut auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten. Auf ein Testspiel im Rahmen des Trainingslagers wurde verzichtet. Leider verletzte sich im Trainingslager Franck Ribery und wird zum Rückrundenauftakt fehlen, genauso wie Arjen Robben und Corentin Tolisso, die noch nicht ganz fit sind. 
Dafür steht aber jetzt Neuzugang Alphonso Davies im Kader. Er hatte zwar schon einige Zeit mit trainiert, ist aber erst jetzt offiziell im Kader des FC Bayern. Davies gab beim Telekom-Cup in Düsseldorf sein Comeback im Trikot des FC Bayern.
Nach dem Trainingslager in Doha nahm der FC Bayern am Telekom-Cup in Düsseldorf teil mit zwei Spielen über jeweils 45 Minuten. Es waren die einzigen Testspiele des FC Bayern in dieser Winterpause und die verliefen recht erfolgreich. Nach zwei Siegen, jeweils nach Elfmeterschießen, nach der regulären Spielzeit stand es bei beiden Partien 0:0, gegen Fortuna Düsseldorf (8:7) und Borussia Mönchengladbach (4:2) konnte der FC Bayern zum insgesamt fünften mal den Telekom-Cup gewinnen. 
Der FC Bayern geht also gut gerüstet in die Rückrunde, in der man es im Meisterrennen den Dortmundern so schwer wie möglich machen will.
Aber nicht nur in der Bundesliga wird es interessant, sondern auch in den Pokalwettbewerben. Und da geht es im Februar/März richtig zur Sache. Im DFB-Pokal-Achtelfinale muß der FC Bayern auswärts bei Hertha BSC Berlin antreten und im Achtelfinale der Champions League kommt es zum Kracher gegen den FC Liverpool. Schwerer hätte es kaum kommen können. Da sind Topleistungen notwendig um eine realistische Chance zu haben.
Um aber in der Bundesliga oben dran bleiben zu können muß man die Pokalwettbewerbe erstmal ausblenden und sich voll und ganz auf die ersten schweren Aufgaben in der Bundesliga konzentrieren.
Man kann sich sicherlich auf eine spannende und interessante Rückrunde einstellen. Bleibt zu hoffen, dass Franck Ribery, Arjen Robben und Cotentin Tolisso möglichst schnell wieder fit werden und der FC Bayern ansonsten von Verletzungen in der Rückrunde verschont bleibt. Dann kann der FC Bayern, auch mit einem fitten Kingsley Coman, noch einiges erreichen.