Das nächste Spiel

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Mittwoch, 24. Februar 2021

Magische Nacht von Rom

Warum nicht immer so? Dank einer Galavorstellung, vor allem in der ersten Halbzeit, hat der FC Bayern beste Karten auf das Erreichen des Viertelfinals in der Champions League. Trotz erneut großer Personalsorgen gewann der FC Bayern sein Champions League-Achtelfinal-Hinspiel beim italienischen Topklub Lazio Rom absolut verdient mit 4:1.

Hansi Flick mußte wieder auf zahlreiche Spieler verzichten. Alexander Nübel, Tanguy Nianzou, Corentin Tolisso und Serge Gnabry fehlten alle verletzt, genauso wie Benjamin Pavard und Thomas Müller (beide Quarantäne). Dafür stand Leon Goretzka wieder in der Startelf und Jamal Musiala bekam seine Chance von Beginn an, die er zu nutzen wußte und eine starke Leistung mit einem Tor krönte.

Nachdem der FC Bayern in den letzten beiden Spielen gegen Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt die Anfangsphasen jeweils verpennt hatte, war man in Rom von Beginn an hellwach und dominant. So ging der FC Bayern durch Weltfußballer Robert Lewandowski bereits früh in Führung und hatte schon mal das so wichtige Auswärtstor. In der Folge gestaltete sich eine sehr einseitige erste Hälfte, in der der FC Bayern drückend überlegen war. Der Lohn war das 2:0 für den FC Bayern erzielt vom Jungstar Jamal Musiala. Damit wurde Musiala mit noch gerade mal 17 Jahren zum jüngsten Torschützen des FC Bayern in der Champions League. Von Lazio kam offensiv nicht viel, anders der FC Bayern. Kurz vor der Pause legte der FC Bayern noch einen nach. Erst scheiterte Kingsley Coman mit einem Versuch, aber Leroy Sane stand goldrichtig und markierte das 3:0 für den FC Bayern. Mit diesem souverän heraus gespielten 3:0 ging es dann in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Paukenschlag, nämlich dem 4:0 für den FC Bayern. Eine Hereingabe von Leroy Sane, der ein gutes Spiel machte, lenkte der Lazio-Spieler Acerbi ins eigene Tor. Dahinter lauerte aber Alphonso Davies, der ansonsten wohl das Tor gemacht hätte. Das Spiel war natürlich längst entschieden, dennoch gab Lazio Rom noch nicht auf. Nur kurz nach dem vierten Bayern-Treffer trafen dann auch die Römer. Correa traf für Lazio zum 1:4. Die Römer waren dann zwar bemüht noch weitere Ergebniskosmetik zu betreiben und erneut Correa hatte noch eine Gelegenheit für Lazio, aber ansonsten brachten sie das Bayern-Tor von Manuel Neuer nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Der FC Bayern verwaltete nun mehr das Resultat, hatte aber noch die ein oder andere Angelegenheit das Ergebnis sogar noch auszubauen, aber David Alaba und Robert Lewandowski vergaben. Auf der anderen Seite hatte Acerbi noch eine Gelegenheit für Lazio. Schließlich scheiterte kurz vor Schluß noch mal Alaba mit einem Versuch.

Am Ende blieb es beim hoch verdienten 4:1-Auswärtssieg bei Lazio Rom für den FC Bayern, der dem FC Bayern alle Chancen auf das Erreichen des Viertelfinals in der Champions League läßt. Es war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung, aber einen Spieler muß man doch hervor heben. Jamal Musiala. Er machte ein starkes Spiel, unbekümmert trat er auf und krönte seine tolle Leistung mit dem Tor zum 2:0, durch dass er einen Eintrag in der Bayern-Historie sicher hat als jüngster Champions League-Torschütze des FC Bayern. Aber auch Leroy Sane machte endlich mal wieder ein starkes Spiel. Diese Leistung sollte der Maßstab für die nächsten Spiele sein. Diese Leistung gilt es zu bestätigen. Das trifft aber nicht nur auf Sane zu, sondern auf die gesamte Mannschaft.

Durch den Sieg bei Lazio Rom ist der FC Bayern seit mittlerweile 18 Champions League-Spielen ungeschlagen und holte dabei 17 Siege. Das ist wirklich eine starke Serie. Das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Lazio Rom steigt am Mittwoch, den 17.März 2021, in München in der Allianz Arena.

Bis dahin stehen aber noch wichtige Spiele in der Bundesliga an. Nachdem der FC Bayern in nur zwei Spielen seinen Sieben Punkte-Vorsprung fast verspielt hatte, muß nun auch wieder in der Bundesliga Gas gegeben werden. Der souveräne Sieg beim formstarken Lazio Rom sollte das nötige Selbstvertrauen geben. 

Am kommenden Samstag geht es für den FC Bayern in der Bundesliga weiter mit einem Heimspiel gegen den 1.FC Köln. Die Kölner sind wieder so ein unangenehmer Gegner. Gegen Köln tat sich der FC Bayern, auch daheim, schon des öfteren schwer und zudem konnte der 1.FC Köln in dieser Saison die Topteams schon reihenweise ärgern. So gewannen die Kölner in dieser Saison auswärts bei Borussia Dortmund und bei Borussia Mönchengladbach und konnten bei RB Leipzig immerhin ein Unentschieden erkämpfen. Da kommt auf den FC Bayern sicherlich wieder ein hartes Stück Arbeit zu. Deshalb sollte der FC Bayern mit der selben Einstellung, Entschlossenheit und Souveränität in das Spiel gehen wie in das Spiel bei Lazio Rom. Groß rotieren, was aufgrund der angespannten Personalsituation eh nur begrenzt möglich ist, braucht man dann eigentlich nicht, denn nach dem Köln-Spiel werden die Spiele merklich weniger und die Wochen länger, da der FC Bayern aus dem DFB-Pokal bereits ausgeschieden ist.




Montag, 22. Februar 2021

Bittere Pleite in Frankfurt

Seit dem Gewinn der Klub-WM läuft beim FC Bayern nicht mehr viel zusammen. Erst das peinliche Remis gegen Arminia Bielefeld und dann folgte eine Niederlage bei Eintracht Frankfurt im Topspiel. Wobei das 1:2 in Frankfurt allerdings völlig unnötig und auch definitiv unverdient war. Aber eine schwache erste halbe Stunde und die obligatorischen Defensivfehler verhinderten einen oder gar drei Punkte in Frankfurt. In der zweiten Halbzeit spielte der FC Bayern die Frankfurter an die Wand, mehr als ein Bayern-Treffer sprang dabei aber nicht heraus.

Der FC Bayern mußte in das Topspiel erneut personell arg gebeutelt gehen. Alexander Nübel, Tanguy Nianzou, Corentin Tolisso, Serge Gnabry, Douglas Costa (alle verletzt) und Benjamin Pavard und Thomas Müller (beide Quarantäne) fielen allesamt aus. Dafür waren wenigstens Jerome Boateng, Leon Goretzka und Javier Martinez, die zuletzt auch fehlten, wieder im Kader.

Boateng stand auch gleich in der Startelf neben David Alaba in der Innenverteidigung. Niklas Süle ersetzte Pavard als Außenverteidiger. Joshua Kimmich rückte wieder in die Anfangsformation. Was man aber kritisieren muß ist, warum Goretzka zunächst auf der Bank saß und dafür Marc Roca spielte. Roca zeigte eine extrem schwache Vorstellung, zur zweiten Halbzeit kam dann Goretzka für ihn. Ebenfalls zu kritisieren ist der Startelfeinsatz von Choupo-Moting. Komplett schwach was Choupo-Moting ablieferte. Warum bekam nicht das Talent Jamal Musiala eine Chance? Erst kurz vor Schluß wurde Musiala eingewechselt, als es eigentlich schon zu spät war. Bei Spielern wie Roca, Choupo-Moting oder auch Bouna Sarr, der in Frankfurt nicht zum Einsatz kam, muß man sich wirklich fragen, ob die bundesligatauglich sind. Die Personalpolitik muß man langsam mal in Frage stellen. Wenn beim FC Bayern alle fit sind, dann hat man ohne Frage ein Topteam beisammen, das alles gewinnen kann. Aber wenn dann mal, wie aktuell, ein paar Leistungsträger ausfallen, dann kommt von der Bank nicht viel nach und der Qualitätsverlust ist deutlich. Gerade ein Thomas Müller fehlt an allen Ecken und Enden und ist schlicht und einfach nicht zu ersetzen. 

Unverständlich sind die Wechsel. In der Schlußphase in Frankfurt wurden bei Rückstand (!) mit Lucas Hernandez (für Offensivflitzer Kingsley Coman) und mit Javier Martinez (für Offensivspieler Leroy Sane) zwei defensive Spieler eingewechselt. Was denkt sich Hansi Flick mit derartigen unsinnigen Wechseln? 

Wann bekommt Flick endlich diese desolate Abwehr in den Griff? Was wird im Training eigentlich trainiert? Auch in Frankfurt wieder unnötige Gegentore kassiert. Mit so einer Abwehr wird man wohl kaum Deutscher Meister.

Die erste halbe Stunde fand der FC Bayern in Frankfurt überhaupt nicht ins Spiel und hatte keinen Zugriff. Die Frankfurter dagegen waren effizient und nutzen ihre wenigen Gelegenheiten aus. So brachte Kamada die Frankfurter früh in Führung, die später der Frankfurter Younes sogar noch ausbauen konnte. Beide Gegentreffer hätten verhindert werden können. Erst nach dem 0:2 wachte der FC Bayern so langsam auf und hatte dann auch Chancen. Aber Kingsley Coman, Niklas Süle, Joshua Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting scheiterten bei ihren Abschlüssen. Kurz vor der Pause vergab der Frankfurter Toure noch eine Gelegenheit, aber ein drittes Frankfurter Tor wäre des Schlechten auch zu viel gewesen. So ging es mit einem völlig unnötigen 0:2-Rückstand in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte zeigte der FC Bayern dann endlich ein anderes Gesicht. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, auf das Tor der Frankfurter. Phasenweise spielte der FC Bayern die Frankfurter an die Wand. Robert Lewandowski sorgte dann relativ früh im zweiten Durchgang für den Anschlußtreffer und brachte den FC Bayern zurück ins Spiel. Der FC Bayern kam in der Folge zu weiteren Gelegenheiten, aber weder Leon Goretzka, noch Kingsley Coman, Niklas Süle, Leroy Sane oder der eingewechselte Musiala konnten den verdienten Ausgleich erzielen. Von den Frankfurtern kam im zweiten Durchgang offensiv kaum etwas, erst kurz vor Schluß hatten die Frankfurter durch Kostic noch eine gute Gelegenheit. Es blieb aber am Ende beim unterm Strich äußerst glücklichen und unverdienten Sieg der Frankfurter. Der FC Bayern hatte bei den Torschüssen ein klares Übergewicht und auch deutlich mehr Ballbesitz. Die Fakten belegen einen unverdienten Frankfurter Sieg. Aber der FC Bayern hat es sich am Ende durch eine verschlafende erste halbe Stunde und erneute Abwehrprobleme selbst zuzuschreiben. Wäre der FC Bayern von Anfang an so aufgetreten wie in der zweiten Halbzeit, dann hätte nur der FC Bayern das Spiel gewinnen können.

Durch die Niederlage in Frankfurt hat der FC Bayern in nicht mal einer Woche fast seinen kompletten Vorsprung von ehemals sieben Punkten verspielt und führt die Bundesliga-Tabelle nur noch mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig an. Unglaublich. Und auch der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt kommen immer näher. Das Beunruhigende dabei ist, dass Leipzig, Wolfsburg und Frankfurt einfach munter ihre Spiele ständig gewinnen und sehr konstant sind. 

Für den FC Bayern geht es bereits morgen am Dienstag weiter. Dann steht das nächste sehr schwere Spiel an. Der FC Bayern muß ich Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom antreten. Da droht die nächste Niederlage. Der FC Bayern muß jetzt extrem aufpassen, ansonsten könnte diese Saison noch im Fiasko enden. Gut, zwei Supercups und die Klub-WM wurden in dieser Saison gewonnen, aber bei den anderen Wettbewerben drohen die Felle davon zu schwimmen. Im DFB-Pokal ist der FC Bayern bereits ausgeschieden, in der Meisterschaft den Vorsprung praktisch verspielt und in der Champions League im Achtelfinale eine hohe Hürde vor der Brust. Dazu eine angespannte Personalsituation. Vor dieser Saison hatten die Spieler des FC Bayern nur wenig Urlaub, keine richtige Saisonvorbereitung, kaum eine Winterpause und ein eng getakteter Spielplan in Bundesliga und Champions League plus die Extraspiele in den Supercups und der Klub-WM und extreme Personalprobleme. Muß der FC Bayern für die widrigen und nicht normalen Umstände ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison Tribut zollen? Mannschaften wie der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt haben es da deutlich angenehmer und bei weiten nicht diesen Stress.




Dienstag, 16. Februar 2021

Mit B-Elf nur Remis gegen Bielefeld

Nur vier Tage nach dem Gewinn der Klub-WM in Katar mußte der FC Bayern im harten Bundesliga-Alltag wieder ran. In der heimischen Allianz Arena kam der FC Bayern allerdings gegen den Abstiegskandidaten Arminia Bielefeld nicht über ein 3:3 hinaus. 

Dabei lag der FC Bayern sogar zweimal mit zwei Toren in Rückstand. Zudem war der Platz nach heftigen Schneefall in der ersten Hälfte kaum ordentlich bespielbar. Das waren keine regulären Bedingungen. Normalerweise hätte das Spiel abgebrochen werden müssen. Während der ersten Halbzeit mußte das Spiel mehrfach kurz unterbrochen werden, damit Schnee weggeräumt werden konnte. Natürlich müssen beide Mannschaften mit so einem Platz klar kommen, aber eine Mannschaft wie Arminia Bielefeld, die nicht über die Technik, sondern eher über den Kampf kommt, hat da deutliche Vorteile.

Der FC Bayern ging arg ersatzgeschwächt in die Partie. Alexander Nübel, Tangy Nianzou, Serge Gnabry und Douglas Costa fielen verletzt aus. Auch Leon Goretzka (angeschlagen), Thomas Müller (Quarantäne), Javier Martinez und Jerome Boateng waren nicht im Kader. Zudem saßen u.a. Joshua Kimmich und Benjamin Pavard nur auf der Bank. Kimmich wurde aber noch im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Dafür bekam Bouna Sarr in der Abwehrreihe eine Chance, die er aber nach schwacher Leistung nicht nutzen konnte. Er wurde später für Kimmich ausgewechselt. Lucas Hernandez spielte neben Niklas Süle in der Innenverteidigung, dafür rückte David Alaba vor ins Mittelfeld. Leroy Sane und auch Chopo-Moting bekamen die Gelegenheit in der Offensive. Allerdings ist es schon nicht nach zu vollziehen, dass Choupo-Moting den Vorzug vor Jamal Musiala erhielt, der nicht mal eingewechselt wurde. 

In der ersten Hälfte behinderte Schneefall ein vernünftiges Spiel. Die Umstände kamen den Bielefeldern entgegen. Dennoch war der FC Bayern die klar Ton angegebene Mannschaft, vergas aber das Toreschießen. Mit dem ersten gefährlichen Angriff gingen die Bielefelder durch Vlap gleich in Führung. Der FC Bayern drängte auf den Ausgleich, aber Corentin Tolisso, Choupo-Moting und Leroy Sane ließen Chancen liegen. Stattdessen schlugen die Bielefelder wieder zu. Pieper zum 0:2. Nicht zu fassen. Damit ging es dann in die Halbzeit. Der FC Bayern klar überlegen, aber Bielefeld kommt zweimal gefährlich vors Tor und ist effizient.

Zur zweiten Halbzeit dann kein Schnee mehr, der Rasen war wieder grün und der FC Bayern startete die Aufholjagd. Erst traf Sane den Pfosten, dann Robert Lewandowski ins Tor. Nur noch 1:2. Doch praktisch im Gegenzug der nächste Rückschlag. Gebauer traf für die Bielefelder zum 1:3. Unfassbar. Aber eines mußte man dem FC Bayern lassen, er zeigte Moral. Der FC Bayern baute nun enormen Druck auf und wurde belohnt. Tolisso gelang zunächst der Anschlußtreffer für den FC Bayern und ein paar Minuten später erzielte Alphonso Davies gar den Ausgleich zum 3:3. Zeit war noch da und nun sollte es auch der Sieg werden. Kurz darauf hatte Lewandowski die Chance zur Führung, aber vergab. Dann noch eine Schrecksunde für den FC Bayern. Der Ball lag zum vierten mal im Bayern-Tor. Diesmal war es aber Abseits. Das wäre das Schlechten aber auch zu viel gewesen. Stattdessen nochmal der FC Bayern. Kurz vor Schluß hatten dann noch Lewandowski und Kingsley Coman die Gelegenheit, konnten sie aber nicht nutzen. So blieb es am Ende beim 3:3-Unentschieden.

Natürlich kann man sagen, wenn man 0:2 und 1:3 zurück lag, dann kann man mit einem Remis leben. Allerdings hätte der FC Bayern den Sieg klar verdient gehabt und das Spiel trotz allem gewinnen müssen. Klare Feldüberlegenheit und ein deutliches Chancenplus gab es für den FC Bayern. Die Bielefelder waren selten vor dem Bayern-Tor, aber wenn, dann war der Ball meist drin. Die Bielefelder legten eine Effizienz an den Tag wie die gesamte Saison nicht. Ausgerechnet gegen den FC Bayern.

Man muß sagen, dass der FC Bayern zwei wichtige Punkte verschenkt hat. Man hat, bei allem Respekt, gegen Arminia Bielefeld gespielt. Auch wenn beim FC Bayern einige Spieler fehlten und eine anstrengende Woche hinter dem FC Bayern liegt, aber auch mit dieser Aufstellung muß man ein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld gewinnen und das deutlich. Aber die Abwehrleistung des FC Bayern ist einfach desolat. So viele Fehler wie die Abwehr macht, kann man vorne kaum Tore schießen. Da muß dringend was passieren. 29 Gegentore in 21 Bundesligaspielen ist deutlich zu viel. Diese Abwehr hat ganz klar den Sieg gegen Bielefeld gekostet. Mit so einer Abwehr wird der FC Bayern diese Saison sicher nicht Deutscher Meister. 

Durch das Remis gegen Arminia Bielefeld hat der FC Bayern jetzt nur noch fünf Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig.

Am kommenden Samstag geht es für den FC Bayern in der Bundesliga weiter mit dem schweren Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Die Frankfurter haben derzeit einen Lauf, da droht der Vorsprung in der Tabelle weiter zu schmilzen. Mit so einer Abwehrleistung wie gegen Bielefeld wird man in Frankfurt keine Chance haben. Bleibt nur die Hoffnung, dass der ein oder andere Spieler, der gegen Bielefeld gefehlt hatte, dann wieder zur Verfügung steht. Ansonsten sieht es noch schlechter aus, als es ohnehin schon aussieht.




MEINUNG: Herr Lauterbach, halten Sie endlich die Klappe!

Dass ein Herr Lauterbach in der Corona-Pandemie sich zum Experten Nummer eins aufspielt und man ständig immer und immer wieder seine Einschätzungen hören oder lesen muß, ist ja nun mittlerweile bekannt. Ein Verfechter eines harten Lockdowns ist er, der ihm wohl nicht hart genug sein kann, ist wohl mehr als eindeutig.

Dass er sich aber sogar zum Sport und Fußball äußert und den FC Bayern kritisiert z.B. für die Reise nach Katar, geht langsam zu weit und eine derartige Kritik steht einem Herrn Lauterbach nicht zu. Schuster, bleib bei deinen Leisten. Herr Lauterbach sollte sich nicht zu Dingen äußern, von denen er keine Ahnung hat. 

Auch Hansi Flick war kurz davor der Kragen zu platzen.

Flick: " Der Herr Lauterbach hat immer zu allem einen Kommentar abzugeben. Wenn ich nicht in der Verantwortung stehe und mir nur das Ergebnis anschaue, kann ich das immer leicht bewerten. So langsam kann man die sogenannten Experten gar nicht mehr hören. Auch Herrn Lauterbach." Flick weiter: "Ich finde die sogenannten Experten, die Politik, die sollen sich zusammen setzen, und wirklich mal eine Strategie entwickeln, dass man irgendwann mal wieder Licht am Ende des Tunnels sieht. Das ist aktuell zu wenig, finde ich."

Mit dieser Aussage hat Flick absolut den Nagel auf den Kopf getroffen. Genauso ist es. Mehr als Lockdowns fällt diesen Möchtegern-Experten nicht ein. Diese Lockdowns richten mehr Schaden an Wirtschaft, Gesundheit der Menschen und der Gesellschaft an, als es Corona jemals hinkriegen würde. Es entsteht ein enormer Schaden an der Wirtschaft, vielen Unternehmen und Selbstständigen droht die Insolvenz, viele Menschen müssen um ihre (wirtschaftliche) Existenz bangen. Besonders die Kinder leiden ohne Ende. Können nicht (während die Schulen geschlossen sind, kein gemeinsames Lernen, was wichtig ist für die Kinder) oder nur eingeschränkt zur Schule gehen oder Freunde treffen und auch nicht im Verein Sport ausüben. Das kann extrem krank machen, körperlich und seelisch, Depressionen drohen. Ebenso bei Menschen, dessen Betrieb in die Insolvenz muß, die arbeitslos werden oder einfach um ihre gesamte Existenz bangen müssen. Das wird alles in Kauf genommen. Und dann als Gipfel des Hohns wird noch aufgerufen man solle solidarisch sein. Was bilden sich diverse "Experten" und Politiker eigentlich ein? Die haben ja ihre Schäfchen im Trockenen und wagen es noch Leute zu kritisieren, die ihre verantwortungslose Politik und das ständige Geschwafel der sogenannten Experten zu Recht anprangern. 

Vor allem solidarisch mit wem? Wurde früher aufgerufen gegenüber anderen Gruppen solidarisch zu sein? Was ist mit Obdachlosen? Was ist mit Hartz4-und Sozialhilfeempfänger? Was ist mit den Rentnern? Wurde da jemals aufgerufen man solle solidarisch sein?

Natürlich können auch jüngere Menschen Covid bekommen, wie bei allen anderen Krankheiten auch, aber erwiesenermaßen trifft es in erster Linie ältere Menschen, die vor allem schwere Verläufe bekommen können. 100%-Schutz kann es eh nicht geben, das gibt es nirgends. Man muß in erster Linie die Risikogruppen entsprechend besser schützen, wie z.B. Bewohner und Personal in Alten-und Pflegeheime. Man darf aber nicht wegen einer speziellen Gruppe die ganze Gesellschaft mit massiven Einschränkungen belegen, dessen Folgen wohl mehr Schaden anrichten als Corona selbst. Dazu kommt das desaströse Impftempo. Das Impfen ist der einzige echte und realistische Weg Corona zu besiegen. Das Impfen rettet Leben und nicht geschlossene Schulen, geschlossene Kitas oder Verbot von Vereinssport. Mittlerweile hätte schon 1/3 der deutschen Bevölkerung geimpft sein müssen, aber scheinbar ist ja noch nicht mal genügend Impfstoff vorhanden. Die Corona-Opfer hat einzig und alleine die Politik zu verantworten, aber stattdessen muß man mit Besuch von der Polizei rechnen, wenn man sich privat mit ein paar Leuten trifft. Das ist ungeheuerlich. Aber auch ein Punkt. Woher weiß die Polizei es, wenn sich irgendwo zu Hause Leute treffen? Die können ja nur von irgendwelchen Menschen verpetzt worden sein. In der DDR nannte man solche Leute Blockwarte. Eine ganz schlimme Sorte von Mensch. Wer schon vorschlägt Privatwohnungen kontrollieren zu lassen, wie es ein Herr Lauterbach tat, bewegt sich nicht mal mehr mit einem Bein in der Rechtstaatlichkeit und kann kein Demokrat sein. Und solche Gedankengänge können irgendwelche Leute auch zum Denunzieren verführen. 

Laut Wikipedia vertritt Lauterbach u.a. die These zur schrittweisen Legalisierung von Cannabis, Marihuana und sogar Kokain, ist aber für ein Totalverbot von Tabakwerbung. Welch ein Widerspruch. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lauterbach

Jemand, der Kokain, eine der härtesten Drogen überhaupt, legalisieren will, sollte sich besser öffentlich nicht mehr äußern und schon gar nicht sollte auf so jemanden die Bundesregierung hören. So jemand sollte als "Gesundheitsexperte" einfach nicht mehr auftreten.

Aber große Teile der Medien hofieren ja noch einen Lauterbach und seine Fangemeinde folgt ihm wie einen Guru. Eine Schande, aber von gewissen Medien nicht verwunderlich, supporten doch einige Medien selbst einen möglichst harten Lockdown. Unverantwortlich der Gesellschaft gegenüber. Wer wie Lauterbach oder seine Fans oder einige Medien einen harten und dann noch härteren Lockdown fordern, machen sich mitschuldig an den ganzen finanziellen und gesundheitlichen Schäden, die die Gesellschaft, bzw. viele Menschen, erleiden müssen.

Das Schlimme ist noch daran, dass außer ständiger Forderung nach Lockdowns den sogenannten Experten nichts weiter einfällt. Das Virus wird wohl kaum komplett verschwinden, auch durch das Impfen nicht, sondern man muß lernen mit dem Virus zu leben, aber ohne Einschränkungen. Man muß wieder ein ganz normales Leben führen können, so wie wir es bis März 2020 kannten. 

Ein Herr Lauterbach verbreitet nur Panik und verunsichert dadurch die Menschen. Aber wer Panik bekommt, der unterstützt natürlich am ehesten möglichst harte Maßnahmen. 

Zurück zum Fußball: Gerade der Fußball hat in den vergangenen Monaten den Menschen ein Stück Normalität zurück gebracht. Die Hygienekonzepte von DFL, DFB und UEFA sind hervorragend und greifen. Dadurch konnte der Spielbetrieb aufrecht erhalten und den Menschen Freude bereitet werden. Zudem gibt der gesamte Fußball sich in Zeiten der Pandemie fast schon zu demütig. Es gibt kein Gejammer über die fehlenden Zuschauer, obwohl das den ein oder anderen Verein in finanzielle Schwierigkeiten bringen kann. Die Hygieneregeln beim Spielbetrieb zu Pandemiezeiten werden, obwohl teilweise überflüssig und übertrieben, von allen Vereinen eingehalten und mitgetragen. Keiner beschwert sich.

Dass sich auch mal ein Profifußballer infizieren kann, ist klar, wie in allen Bereichen der Gesellschaft. Dennoch waren infizierte Spieler Ausnahmefälle, zumal sich bei einigen später heraus stellte, dass sie falsch positiv getestet wurden. Wenn schon beim Fußball einige falsch positiv getestet wurden, dann muß man sich fragen, wie viele Leute in der kompletten Gesellschaft falsch positiv getestet wurden, die aber in der Statistik der Fallzahlen auftauchen.

Herr Lauterbach hat kein Recht den FC Bayern für irgendwas zu kritisieren, wie z.B. die Tour nach Katar. Dort ging es um einen sportlichen Wettkampf, für den sich der FC Bayern qualifiziert hatte. Die Katar-Tour oder auch Champions League-Fahrten sind keine touristischen Unternehmungen, sondern die Spieler gehen einfach ihrem Beruf nach. 

Herr Lauterbach "blüht" in dieser Pandemie richtig auf. Bisher war er nur ein Hinterbänkler im Bundestag, jetzt fühlt er sich offenbar wichtig und sucht scheinbar nach Aufmerksamkeit und findet leider bei seiner (neuen?) Fangemeinde Gehör. Lauterbach kommt ständig mit populistischen Aussagen daher. Warum tut er das? Was hat er davon? Scheinbar doch nur der Ruf nach Aufmerksamkeit. 

Was auch noch bedenklich und traurig ist, ist die Tatsache, dass viele Leute, die es wagen die desaströse Corona-Politik oder diese sogenannten Experten zu kritisieren, ganz schnell von den Lockdown-Fans und Teilen der Medien diskreditiert, diffamiert oder sogar in die rechtsextreme Ecke gestellt werden. Das ist ungeheuerlich. Widerspruch und Kritik scheint mittlerweile nicht mehr erlaubt zu sein. Bestimmte Medien und Experten geben eine Meinung vor und wer dem nicht folgt, ist ein Rechtsextremer? Das ist wirklich krank. Natürlich sind Morddrohungen und Hetze nicht zu tolerieren, aber Kritik und andere Meinungen müssen erlaubt sein. Es steht aber zu befürchten, dass viele öffentlich gar keine Kritik üben, weil sie Angst haben deswegen in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden. Das war beim Thema Klima schon dasselbe. Wer es wagte Klimamaßnahmen oder die nervende Greta, die ja, ähnlich wie jetzt Lauterbach, von gewissen Medien hofiert wurde, zu kritisieren, gilt dann gleich als Schwurbler oder gar rechtsextrem. Bestimmte Medien und bestimmte Seiten versuchen mittlerweile in diesem Land Meinungen zu diktieren und wer dem nicht folgt, wird dann oft als Nazi oder Rechtsextremer diffamiert. Die Nazi-Keule wirkt immer, schon als Einschüchterung. Denn so möchte, gerade öffentlich, ja niemand tituliert werden, außer vielleicht die Neo Nazis selbst, die aber in der klaren Minderheit sind. Denn die Kritik kommt in der Regel von ganz normalen Menschen aus der Mitte der Gesellschaft und nicht von irgendwelchen Neo Nazis oder Rechtsextremen.

Lieber Herr Lauterbach, erzählen Sie Ihrer Gemeinde gerne was von Viren, Mutationen und verbreiten Sie weiter Panik unter Ihren Anhängern, aber bitte lassen Sie den großen Rest des Landes mit ihren unqualifizierten Bemerkungen in Ruhe und vor allem äußern Sie sich nicht mehr zum Fußball, denn davon haben Sie augenscheinlich keine Ahnung und lassen Sie gefälligst den FC Bayern, bzw. Hansi Flick, in Ruhe. Ihnen steht kein Urteil zu.




Freitag, 12. Februar 2021

Klub-WM: Bayern krönt sich zum Weltmeister

Es ist vollbracht. Der FC Bayern ist nach 2013 zum zweiten mal Klub-Weltmeister. Im Finale gewann der FC Bayern nach einer souveränen Vorstellung gegen den mexikanischen Vertreter Tigres de Monterrey mit 1:0. Es ist ein historischer Titel. Denn durch den Gewinn der Klub-WM konnte der FC Bayern innerhalb eines Jahres alle sechs möglichen Titel gewinnen. Das schaffte bisher nur der FC Barcelona im Jahr 2009.

Der FC Bayern mußte aber leicht ersatzgeschwächt in das Finale gehen. Tanguy Nianzou, Leon Goretzka und Javier Martinez waren erst gar nicht mitgekommen zur Klub-WM, dann reiste Jerome Boateng aus privaten Gründen vorzeitig ab und auch Thomas Müller fiel aus, aufgrund eines überraschend positiven Corona-Test. Der Corona-Test wirft aber Fragen auf und klingt nicht gerade glaubwürdig. Erst wurde Müller positiv getestet, ein zweiter Test war dann negativ und ein dritter Test wieder positiv. Sehr merkwürdig. Zudem stellt sich die Frage, wo Müller sich überhaupt infiziert haben kann.

Für Boateng begann Niklas Süle in der Innenverteidigung neben Lucas Hernandez. Dafür rückte David Alaba vor ins Mittelfeld. Für Marc Roca blieb nur die Bank. Für Thomas Müller rückte Leroy Sane in die Anfangsformation.

Das Finale entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Der FC Bayern war vom Beginn weg die klar Spiel bestimmende Mannschaft. Die Mexikaner versuchten zwar dagegen zu halten, waren aber offensiv sehr harmlos.

Kingsley Coman hatte die erste Gelegenheit für den FC Bayern. Dann zappelte der Ball nach einem Schuß von Joshua Kimmich im Tor der Mexikaner, aber das Tor zählte nach dem Eingriff des Video-Assistenten nicht, da der passiv im Abseits stehende Robert Lewandowski angeblich aktiv wurde. Eine zweifelhafte Entscheidung. Der FC Bayern hatte in der Folge weitere Möglichkeiten, ging aber wieder mal zu großzügig mit den Torchancen um. So vergaben Alphonso Davies, Coman und Leroy Sane, der nur die Latte traf, Gelegenheiten zur längst überfälligen Führung. Schließlich ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel setzte sich die Überlegenheit des FC Bayern fort. Serge Gnabry hatte in der zweiten Halbzeit die erste Möglichkeit für den FC Bayern. Wenige Minuten später war es dann aber endlich soweit. Zunächst vergab noch Robert Lewandowski, aber dann war Benjamin Pavard zur Stelle und erzielte das hochverdiente 1:0 für den FC Bayern. Der Treffer zählte zwar zunächst nicht wegen angeblichen Abseits, aber nach Überprüfung des Video-Assistenten zählte dann doch das Tor. 

Von den Mexikanern kam offensiv nichts nennenswertes, stattdessen hätte der FC Bayern noch das eine eine oder andere Tor drauflegen können. Aber die eingewechselten Corentin Tolisso, der nur den Pfosten traf, und Douglas Costa vergaben noch Gelegenheiten die Führung auszubauen. 

So blieb es am Ende beim hochverdienten, souveränen und nie gefährdeten 1:0-Sieg für den FC Bayern, der damit seinen sechsten Titel innerhalb eines Jahres bejubeln konnte.

Nach dem Finale wurde noch Robert Lewandowki mit dem Goldenen Ball als bester Spieler des Turniers und Joshua Kimmich mit dem Bronzenen Ball als drittbester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht. Bereits am kommenden Montag ist der FC Bayern in der Bundesliga wieder gefordert. Dann geht es daheim in der Allianz Arena gegen Arminia Bielefeld um wichtige Punkte in der Meisterschaft. Jetzt heißt es nach den Reisestrapazen und zwei Spielen erstmal gut regenerieren und erholen, damit die Spieler am Montag wieder frisch sind. Aber der Gewinn der Klub-WM setzt hoffentlich neue Kräfte frei. Die Saison ist ja noch längst nicht vorbei. Neben der Bundesliga geht es für den FC Bayern mit den Achtelfinalspielen in der Champions League gegen Lazio Rom auch bald weiter.

Aber erstmal darf sich der FC Bayern nach 1976, 2001 (beides Weltpokalsiege) und 2013 (Gewinn der Klub-WM) zum vierten mal in der Vereinsgeschichte offiziell beste Mannschaft der Welt nennen. Das gilt es aber in den nächsten Spielen auf dem Platz unter Beweis zu stellen und zu bestätigen.




Dienstag, 9. Februar 2021

Klub-WM: Lewy schießt Bayern ins Finale

Der FC Bayern steht im Finale der FIFA-Klub-WM! Dank eines Doppelpacks von Weltfußballer Robert Lewandowski gewann der FC Bayern sein Halbfinale gegen den Champions League-Sieger aus Afrika, Al-Ahly Kairo, hochverdient mit 2:0. Der Sieg hätte eigentlich deutlich höher ausfallen müssen, denn der FC Bayern ließ, gerade in der ersten Halbzeit, eine Vielzahl an guten Torgelegenheiten liegen.

Der FC Bayern mußte weiter auf Tanguy Nianzou (verletzt), sowie auf Leon Goretzka und Javier Martinez verzichten. Jerome Boateng spielte neben David Alaba in der Innenverteidigung. Marc Roca durfte sich im Mittelfeld neben Joshua Kimmich beweisen. Für Leroy Sane blieb nur die Bank. Er kam aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch u.a. in die Partie.

Ein fast schon ungewohntes Gefühl, dass endlich mal wieder vor Zuschauern gespielt wurde. Immerhin 12000 Zuschauer waren zugelassen, eine schöne Kulisse.

Der FC Bayern übernahm vom Anpfiff weg die Spielkontrolle und drängte die Ägypter an den eigenen Strafraum. Die Folge war der frühe Führungstreffer für den FC Bayern. Robert Lewandowski netzte ein. Der FC Bayern hatte dann weitere Gelegenheiten um schon vor der Pause fast schon alles klar zu machen, aber die Chancenverwertung wurde zum Problem. Zweimal Marc Roca, Serge Gnabry, Lewandowski und Alphonso Davies konnten den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen. So ging es mit einem viel zu knappen 1:0 für den FC Bayern in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel hielt Al-Ahly, die in der ersten Halbzeit offensiv sehr harmlos waren, zunächst etwas mehr dagegen, konnten aber das Bayern-Tor weiter nicht in ernste Gefahr bringen. Allerdings hatte der FC Bayern, gegen nun besser verteidigende Ägypter, auch nicht mehr ganz so viele Torgelegenheiten wie vor der Pause. Thomas Müller vergab noch eine Gelegenheit. Der FC Bayern hatte aber weiterhin jederzeit die Partie im Griff und kontrollierte Ball und Gegner. Kurz vor Schluß fiel dann die endgültige Entscheidung. Erneut schlug Robert Lewandowski zu und erzielte das überfällige 2:0 für den FC Bayern. Bei dem 2:0 blieb es dann auch. Der FC Bayern gewann äußerst souverän und ungefährdet gegen Al-Ahly und steht zum zweiten mal nach 2013 im Finale der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft.

Im Finale am kommenden Donnerstag trifft der FC Bayern auf den mexikanischen Vertreter Tigres de Monterrey, die sich im ersten Halbfinale etwas überraschend gegen die Brasilianer von Palmeiros Sao Paulo durch setzten. Tigres ist zwar auch ein eher unbekannter Gegner, aber die werden sicherlich noch mal eine andere Hausnummer sein, als es Al-Ahly war. Da wird wieder eine gute Leistung nötig sein, wenn der FC Bayern Geschichte schreiben will.

Man of the match im Halbfinale gegen Al-Ahly wurde völlig zurecht Doppeltorschütze Robert Lewandowski.




Montag, 8. Februar 2021

Nach Sieg in Berlin zur Klub-WM

Der FC Bayern konnte seinen fünften Bundesligasieg in Folge einfahren. Im Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin kam der FC Bayern zu einem verdienten, aber schwer erarbeiteten 1:0-Sieg gegen mutige Berliner.

Neben dem verletzten Tanguy Nianzou mußte der FC Bayern auch auf Javier Martinez und Leon Goretzka verzichten. Offensiv bot der FC Bayern die volle Kapelle auf, so bekam Leroy Sane eine Chance in der Anfangsformation. In der Innenverteidigung bekam Niklas Süle den Vorzug gegenüber Jerome Boateng und auf der defensiven Außenbahn bekam Lucas Hernandez den Vorzug gegenüber Alphonso Davies.

Das Spiel nahm von Beginn an Fahrt auf. Die Berliner hatten durch Lukebakio die erste gute Gelegenheit der Partie, aber auch der FC Bayern hatte durch Leroy Sane schnell seine erste Möglichkeit. Wenig später hätte der FC Bayern in Führung gehen müssen. Nach einem Foul des Berliner Torhüters Jarstein an Sane im Berliner Strafraum gab es zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Dann passierte aber Ungewöhnliches. Robert Lewandowski vergab den Strafstoß. Also weiter 0:0. Der FC Bayern blieb dran und ging dann doch in Führung. Kingsley Coman erzielte den wichtigen Führungstreffer für den FC Bayern. Bis zur Halbzeit hätte der FC Bayern die Führung durchaus ausbauen können, aber zweimal Coman und Lewandowski brachten den Ball nicht im Berliner Tor unter. Aber auch die Hertha hatte die ein oder andere Möglichkeit im Verlauf der ersten Halbzeit und spielte mutig nach vorne. So vergab Piatek gleich mehrfach bei Abschlüssen für die Berliner. Insgesamt war der FC Bayern aber das dominierende Team und ging mit einer verdienten Führung in die Halbzeit.

Kurz nach der Pause vergab Serge Gnabry die nächste Möglichkeit für den FC Bayern. Der FC Bayern bestimmte weiter die Partie, verpasste es aber den Sack zuzumachen. Die Bayern-Defensive stand sicher, allerdings nach vorne waren auch nicht mehr viele Möglichkeiten da. Kurz Schluß hatten dann plötzlich die Berliner wie aus dem Nichts die Möglichkeit zum Ausgleich, aber der Berliner Cunha vergab. Ein Unentschieden wäre nach dem Spielverlauf für die Berliner allerdings nicht verdient gewesen. So blieb es am Ende beim knappen, aber verdienten 1:0-Sieg für den FC Bayern.

Der FC Bayern hatte deutlich mehr Spielanteile und auch die insgesamt besseren Gelegenheiten, deshalb ist der Bayern-Sieg absolut verdient.

Durch den Sieg in Berlin bleibt der FC Bayern mit weiterhin sieben Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten RB Leipzig Tabellenführer der Fußball-Bundesliga.

Die nächsten Tage werden hart für den FC Bayern. Das nächste Bundesligaspiel hat der FC Bayern zwar erst am kommenden Montag in der Allianz Arena gegen Arminia Bielefeld, aber in dieser Woche spielt der FC Bayern bei der FIFA-Klub-WM in Katar mit auf jeden Fall zwei Spielen. Bereits am heutigen Montag, 19.00 Uhr deutscher Zeit, spielt der FC Bayern im Halbfinale gegen den afrikanischen Champions League-Sieger Al-Ahly Kairo. Am kommenden Donnerstag steht dann für den FC Bayern entweder das Spiel um Platz 3 oder das Finale auf dem Programm.

Das Halbfinale gegen Al-Ahly wird aber schon alles andere als eine einfache Angelegenheit. Die Ägypter sind seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen und sicherlich heiß auf das Spiel. Das wird für den FC Bayern eine schwierige Aufgabe, zumal die Anreise des FC Bayern nicht optimal mal. Aufgrund eines Startverbots in Berlin wegen des Nachtflugverbots konnte der FC Bayern erst mit vielen Stunden Verspätung die Reise in den Katar antreten. Dabei handelte es sich wohl nur um wenige Minuten. Wäre man ein paar Minuten früher startklar gewesen, dann hätte man noch planmäßig abfliegen können. Über die zuständigen Behörden kann man einfach nur den Kopf schütteln.

Im ersten Halbfinale der Klub-WM gab es bereits eine Überraschung. Tigres de Monterrey aus Mexico setzte sich gegen die favorisierten Brasilianer von Palmeiras Sao Paulo mit 1:0 durch und steht am kommenden Donnerstag im Endspiel.





Montag, 1. Februar 2021

Revanche geglückt

Das Hinspiel in Sinsheim hatte der FC Bayern noch gegen die TSG Hoffenheim mit 1:4 verloren. Es war die einzige Pflichtspielniederlage des FC Bayern im kompletten Kalenderjahr 2020. Im Rückspiel in der Allianz Arena folgte die Revanche. Der FC Bayern drehte das Ergebnis um und gewann nach einer über weite Strecken starken Leistung hochverdient mit 4:1.

Neben dem länger verletzten Tanguy Nianzou mußte der FC Bayern auch auf den angeschlagenen Corentin Tolisso verzichten. Ebenfalls fielen Leon Goretzka und Javier Martinez aus, die beide nach positiven Corona-Tests sich in häuslicher Quarantäne befinden.

Für Leon Goretzka begann im Mittelfeld Marc Roca, der seine Sache ordentlich machte. Der FC Bayern übernahm sofort das Kommando in der Partie und schlug den Vorwärtsgang ein, die erste gute Gelegenheit hatten aber die Hoffenheimer durch Bebou. Die erste große Torgelegenheit für den FC Bayern ließ aber nicht lange auf sich warten, doch Thomas Müller scheiterte an der Latte. Die Hoffenheimer, trainiert von Sebastian Hoeneß, der letzte Saison als Trainer die Amateure des FC Bayern noch zur sensationellen Meisterschaft in der 3.iga geführt hatte, beschränkten sich in erster Linie auf die Defensive, setzten aber den einen oder anderen Nadelstich. So vergab Bebou noch eine weitere Gelegenheit für die Hoffenheimer.

Dann ging der FC Bayern aber in Führung. Jerome Boateng erzielte das wichtige 1:0. Der FC Bayern blieb jetzt dran und konnte kurz vor der Pause sogar erhöhen. Thomas Müller traf zum 2:0. Mit einer Zwei-Tore-Führung wähnte man sich scheinbar schon in der Halbzeit, aber dazu kam es nicht. Denn die Hoffenheimer antworteten fast postwendet. Kramaric erzielte noch das Anschlußtor. So ging der FC Bayern mit einer 2:1-Führung in die Pause.

Die ersten Minuten nach dem Wechsel gehörten den Hoffenheimern. Baumgartlinger hatte zwei Gelegenheiten für die TSG. Der FC Bayern fand sich aber schnell wieder und traf zum richtigen Zeitpunkt. Robert Lewandowski erzielte das 3:1 für den FC Bayern und sorgte damit für die Vorentscheidung. Der FC Bayern legte nur wenige Minuten später nach und erhöhte auf 4:1 durch Serge Gnabry. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Der Ball zappelte noch ein weiteres mal im Hoffenheimer Kasten. Benjamin Pavard traf ins Tor. Der Treffer wurde aber wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. So blieb es beim 4:1 für den FC Bayern. Den Rest des Spiels schaukelte der FC Bayern ohne große Mühe über die Bühne. Am Ende gewann der FC Bayern absolut verdient mit 4:1 gegen die TSG Hoffenheim. Die Hoffenheimer setzten zwar den ein oder anderen Nadelstich, aber der FC Bayern kontrollierte über weite Strecken die Partie und nutzte seine Torchancen. Am Ende war es ein ungefährdeter und souveräner Sieg für den FC Bayern.

Durch den Sieg gegen die TSG Hoffenheim bleibt der FC Bayern in der Tabelle der Fußball-Bundesliga weiter Spitzenreiter mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten RB Leipzig. Es sind aber noch 15 Bundesliga-Spieltage in dieser Saison zu absolvieren. Da kann noch viel passieren. Man darf sich bei weitem nicht ausruhen auf den Vorsprung, sondern muß weiter dran bleiben und konzentriert sein, denn die Konkurrenz schläft nicht.

Da der FC Bayern im DFB-Pokal bereits leider ausgeschieden ist, hat der FC Bayern diese Woche keine englische Woche, sondern eine normale Trainingswoche. Vielleicht gar nicht so schlecht, denn danach wird es nochmal extrem. Vier Spiele in elf Tagen stehen auf dem Programm. Weiter gehts für den FC Bayern am kommenden Freitag in der Bundesliga mit dem schweren Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin. Die Berliner kämpfen aktuell gegen den Abstieg und brauchen jeden Punkt. Zumal bei den Berlinern mit dem alten neuen Trainer Pal Dardei wohl ein anderes Auftreten als in den letzten Wochen zu erwarten ist. Das Hinspiel gegen die Hertha in München war schon eine nervenaufreibende Sache, als der FC Bayern erst durch ein spätes Strafstoßtor am Ende mit 4:3 gewann.

Nach dem Spiel in Berlin geht es für den FC Bayern dann nach Katar zur FIFA-Klub-WM. Dort bestreitet der FC Bayern am Montag, den 8.Februar das Halbfinale gegen den Sieger der Partie Al-Duhail / Al-Ahly. Am darauffolgen Donnerstag spielt der FC Bayern bei der Klub-WM entweder das Spiel um Platz drei oder das Finale. Und am Montag drauf, am 15.Februar, steht in der Bundesliga das Heimspiel gegen Arminia Bielefeld auf dem Programm. Das werden nochmal extrem anstrengende Tage für den FC Bayern. Danach wird es dann mit den Spielen etwas ruhiger. Dann stehen bis zum Saisonende "nur" noch Bundesligaspiele und die Spiele in der Champions League auf dem Programm, wobei man da abwarten muß wie weit es in der Königsklasse für den FC Bayern in dieser Saison geht. Mit Lazio Rom hat der FC Bayern im Achtelfinale der Champions League ein richtiges Brett als Gegner.