Das nächste Spiel

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Montag, 13. Dezember 2021

CL-Auslosung: Erst Atletico, dann Salzburg

Chaos bei der heutigen Achtelfinal-Auslosung der Champions League. Bei der planmäßigen Auslosung um 12.00 Uhr bekam der FC Bayern zunächst Atletico Madrid zugelost. Das wäre ein extrem unangenehmer Gegner gewesen. Aufgrund einer Panne entschied die UEFA später allerdings die komplette Auslosung zu wiederholen. Um 15.00 Uhr wurden also erneut die Lose gezogen.

Atletico Madrid, Paris St. Germain, FC Salzburg, FC Villarreal, FC Chelsea, Sporting Lissabon und Inter Mailand waren die möglichen Achtelfinal-Gegner des FC Bayern.

Beim zweiten Anlauf bekam der FC Bayern dann den FC Salzburg zugelost. Auch ein unangenehmer Gegner, der dem FC Bayern aber wohl eher liegen dürfte, als die Tretertruppe von Atletico Madrid.

Der FC Bayern und der FC Salzburg haben noch keine große gemeinsame Europacupgeschichte. Es gab zwischen beiden Vereinen erst zwei Spiele im Europacup gegeneinander. Erst in der letzten Saison begegneten sich beide Teams in der Gruppenphase der Champions League. Damals war es eine klare Angelegenheit für den FC Bayern. In Salzburg siegte der FC Bayern mit 6:2 und auch daheim kam der FC Bayern zu einen Sieg. 3:1 endete der Vergleich in der Allianz Arena für den FC Bayern.

Die Salzburger kamen als Gruppenzweiter hinter dem OSC Lille ins Achtelfinale und konnten am Ende den spanischen Topklub FC Sevilla und den VfL Wolfsburg hinter sich lassen. Die Salzburger darf man in keinem Fall unterschätzen. Die haben schon des öfteren gezeigt, dass sie Fußball spielen können.

Das Duell mit dem FC Salzburg ist fast schon ein Derby. Bis zu unserem österreichischen Kontrahent ist der Weg nicht weit. Das Hinspiel findet am Mittwoch, den 16.Februar 2022 in Salzburg statt und das Rückspiel steigt dann am Dienstag, den 8.März 2022 in München.



Dank Musiala - Sieg gegen Mainz

Heimsieg gegen Mainz, Tabellenführung ausgebaut. Besser hätte der 15.Spieltag der Fußball-Bundesliga für den FC Bayern kaum laufen können. Allerdings erwies sich Bayerns Gegner Mainz 05 als der erwartet unangenehme Gegner. Nach einem unglücklichen Pausenrückstand konnte der FC Bayern nach einer starken zweiten Halbzeit das Spiel noch drehen und gewann am Ende hochverdient mit 2:1.

Der FC Bayern mußte weiter auf einige Spieler verzichten. Neben den noch nicht fitten Joshua Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting fehlten auch Leon Goretzka, Marcel Sabitzer und Josip Stanisic verletzt. Dafür stand aber Serge Gnabry wieder zur Verfügung, saß zunächst aber auf der Bank, kam dann aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch in die Partie.

Der FC Bayern hatte früh die ersten beiden Möglichkeiten, die Alphonso Davies aber nicht nutzen konnte. In der Folge tat sich der FC Bayern schwer gegen einen verteidigenden Gegner zu Möglichkeiten zu kommen, allerdings kam von den Mainzern offensiv herzlich wenig. Umso überraschender gingen die Mainzer wie aus dem Nichts durch Onisiwo in Führung. Es dauerte eine ganze Zeit bis sich der FC Bayern von dem Rückschlag erholt hatte. Dennoch hätte man nicht mit einem Rückstand in die Halbzeit gehen müssen. Thomas Müller und Kingsley Coman vergaben die Möglichkeiten zum Ausgleich. So stand es völlig überraschend zur Pause 0:1. Die Mainzer verteidigten gewohnt gut, offensiv kam von den Mainzern aber kaum etwas.

Nach dem Wechsel legte der FC Bayern dann aber endlich einen Zahn zu und drängte die Mainzer immer weiter hinten rein. Die Folge war, dass dem FC Bayern durch Kingsley Coman relativ schnell das 1:1 gelang. Kurz zuvor hatten bereits Robert Lewandowski und Coman Gelegenheiten liegen gelassen. Jetzt wollte der FC Bayern natürlich mehr. Nur wenig später erneut Coman, der aber dieses Mal verzog. Der FC Bayern wurde immer dominanter und drängte auf die Führung. Schließlich war es Jamal "Bambi" Musiala der den längst überfälligen Führungstreffer für den FC Bayern erzielte. 2:1. 

In der Schlußphase versuchten die Mainzer, die bis zum 2:1 für den FC Bayern nahezu nur verteidigten, den Vorwärtsgang einzulegen, aber die Bayern-Defensive stand und brachte den wichtigen Heimsieg über die Zeit. Richtig gefährlich wurde es in der zweiten Halbzeit vor dem Bayern-Tor nicht.

Der 2:1-Sieg des FC Bayern war zwar ein hartes Stück Arbeit, ist aber hochverdient. Der FC Bayern kontrollierte über die gesamte Spielzeit das Spiel, lag zur Pause überraschend zurück, steigerte sich aber nach dem Wechsel und drehte das Spiel. Außer dem Treffer hatten die Mainzer kaum gefährliche Aktionen vor dem Bayern-Tor. Allerdings zeigten die Mainzer defensiv warum sie aktuell eine der besten Abwehrreihen der Bundesliga haben (gemessen an den Gegentoren). Der FC Bayern ließ mal wieder einige gute Möglichkeiten liegen, ansonsten wäre es wohl nicht so ein enges Spiel geworden.

Durch den Sieg gegen Mainz konnte der FC Bayern seine Tabellenführung auf sechs Punkte ausbauen, da der erste Verfolger Borussia Dortmund in Bochum Punkte liegen lies. Bei nur noch zwei Spielen in der Hinrunde und dem klar besseren Torverhältnis gegenüber den Dortmundern ist der FC Bayern damit praktisch Herbstmeister. Um auch rechnerisch Herbstmeister zu sein würde dem FC Bayern am morgigen Dienstag im Bundesliga-Südschlager beim VfB Stuttgart ein Unentschieden reichen.

Bevor es aber für den FC Bayern am Dienstag in der Bundesliga beim VfB Stuttgart weiter geht, geht der Blick heute erstmal nach Nyon in der Schweiz. Denn dort findet die Auslosung für das Achtelfinale der Champions League statt. Es droht mal wieder ein harter Brocken. Auf wen trifft der FC Bayern?





Donnerstag, 9. Dezember 2021

Bayern mit perfekter Gruppenphase

Zum zweiten Mal nach der Saison 2019/20 gelang dem FC Bayern die perfekte Gruppenphase. Sechs Spiele - sechs Siege. Wie damals hat der FC Bayern erneut eine Tordifferenz von + 19 und stellt damit seinen Rekord von vor zwei Jahren ein. 24:5 hieß das Torverhältnis damals, heute 22:3. Mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen den FC Barcelona schloss der FC Bayern die Gruppenphase der diesjährigen Champions League ab und zieht als klarer Gruppensieger mit 18 Punkten und 22:3 Toren in das Achtelfinale ein. Ganz neben bedeutete der klare Sieg gegen den FC Barcelona auch, dass die Spanier bereits nach der Gruppenphase aus der Champions League ausgeschieden sind, da Benfica Lissabon im Parallelspiel gegen Dynamo Kiew gewann. Neben dem FC Bayern steht also auch Benfica Lissabon im Achtelfinale. Für den FC Barcelona geht es in der Rückrunde in der Europa League weiter.

Der FC Bayern mußte erneut auf einige Spieler verzichten. So fehlten Joshua Kimmich (Quarantäne), Eric Maxim Choupo-Moting (noch nicht fit), Leon Goretzka, Serge Gnabry (angeschlagen), Michael Cuisance, Marcel Sabitzer und Josip Stanisic (alle verletzt). Lucas Hernandez saß 90 Minuten auf der Bank. Corentin Tolisso und Jamal Musiala ersetzten die Mittelfeldachse Kimmich/Goretzka.

Nach einer etwas zerfahrenen Anfangsphase ohne große Höhepunkte legte dann der FC Bayern einen Zahn zu und kam zu der ein oder anderen Gelegenheit. Zunächst verpassten noch Jamal Musiala und Robert Lewandowski die Führung, dann war aber Thomas Müller zur Stelle und brachte den FC Bayern in Front. Wieder Müller. Gegen Barcelona trifft er besonders gerne. Es war nicht nur sein 50.Champions League-Tor, sondern bereits sein achter Treffer gegen den FC Barcelona. Kurz darauf die vielleicht beste Gelegenheit des FC Barcelona in der Partie, aber Dembele traf nur das Außennetz. Kurz vor der Pause zog Leroy Sane ab und traf. Das 2:0 für den FC Bayern. Damit ging es dann in die Halbzeit.

Kurz nach dem Wechsel hätte bereits das 3:0 fallen müssen, aber Sane ließ eine Großchance liegen. Der FC Bayern hatte alles im Griff, vom FC Barcelona kam offensiv so gut wie nichts. Schließlich fiel dann die endgültige Entscheidung. Jamal Musiala erhöhte auf 3:0 für den FC Bayern. Kurz vor Schluß vergab Sane noch eine gute Gelegenheit für den FC Bayern. Das wars dann. Der FC Bayern gewinnt, auch in der Höhe, völlig verdient mit 3:0 gegen den FC Barcelona. Wieder 3:0, genauso wie bereits im Hinspiel. 

Auf wen der FC Bayern im Achtelfinale der Champions League trifft entscheidet sich am kommenden Montag, wenn das Achtelfinale ausgelost wird. Mit Ausnahme von Gruppengegner Benfica Lissabon könnte der FC Bayern auf jeden anderen Gruppenzweiten treffen. Der FC Bayern steht als einziger deutscher Vertreter im Achtelfinale. Im Achtelfinale könnte dem FC Bayern aber wieder ein dicker Brocken zugelost werden. Paris St.Germain, Atletico Madrid, Sporting Lissabon, Inter Mailand, FC Villarreal/Atalanta Bergamo, FC Salzburg und der FC Chelsea sind die möglichen Gegner des FC Bayern im Achtelfinale. Eine schwere Aufgabe steht wohl bevor. Aber und das gilt ja eigentlich jedes Jahr, wenn man weit kommen will, dann muß man früher oder später sowieso jeden schlagen. Man darf also gespannt sein gegen wen es im Achtelfinale im Februar/März 2022 geht.

Zunächst aber geht es für den FC Bayern am kommenden Samstag in der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen Mainz 05 weiter. Auch das wird sicher keine leichte Aufgabe. Die Mainzer spielen bislang eine starke Saison und sind nicht leicht zu knacken. Für den FC Bayern geht es darum den Vorsprung in der Bundesliga-Tabelle, den man sich durch den Sieg im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund erarbeitet hatte, zumindest zu halten, bzw. zu verteidigen.



Montag, 6. Dezember 2021

FC Bayern gewinnt rasanten Clasico

Der FC Bayern hat den Angriff auf die Tabellenspitze von Verfolger Borussia Dortmund erfolgreich abgewehrt. In einem temporeichen Spiel im Duell des Zweiten gegen den Ersten siegte der FC Bayern im Prestigeduell, dem German Clasico, bei Borussia Dortmund verdient mit 3:2.

Der FC Bayern mußte im Spitzenspiel weiterhin auf einige Spieler verzichten. Allen voran fehlte aufgrund einer Quarantäne weiterhin Joshua Kimmich. Auch Eric Maxim Choupo-Moting war nach Quarantäne noch nicht einsatzbereit. Zudem fehlten Marcel Sabitzer, Josip Stanisic und Bouna Sarr verletzt. Zumindest wurde der zuletzt angeschlagene Leon Goretzka rechtzeitig fit und stand auch direkt in der Anfangsformation. Corentin Tolisso ersetzte Kimmich im Mittelfeld. Auf der offensiven Außenbahn bekamen Kingsley Coman und Leroy Sane den Vorzug gegenüber Serge Gnabry und Jamal Musiala. Gnabry und Musiala kamen aber noch im Verlauf der zweiten Halbzeit ins Spiel.

Das Spiel begann denkbar schlecht für den FC Bayern. Bereits nach wenigen Minuten brachte Brandt die Dortmunder in Front. Damit war der Klassiker eröffnet. Der FC Bayern zeigte sich aber nicht geschockt, sondern schlug im Stile einer Spitzenmannschaft zurück. Nur wenige Minuten später stand es bereits 1:1. Der beste Fußballer der Welt, Robert Lewandowski, sorgte für den schnellen Ausgleich. 

Der FC Bayern war nun tonangebend, ließ hinten nicht viel zu und sorgte vor dem Dortmunder Tor immer wieder für Gefahr. Die besten Gelegenheiten für den FC Bayern vergab gleich zweimal der starke Kingsley Coman. Kurz vor der Pause schlug er dann doch noch zu. King brachte den FC Bayern mit 2:1 in Front. Mit dieser verdienten Führung ging es dann in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann wieder mit einem frühen Schock für den FC Bayern. Denn nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang den Dortmundern in Person von Haaland der etwas überraschende Ausgleich. Coman vergab dann abermals eine Gelegenheit für den FC Bayern, auf der anderen Seite Haaland für die Dortmunder. Es ging zeitweise hin und her in einem temporeichen Spiel, allerdings ohne die ganz großen Möglichkeiten.

Dann die Spiel entscheidende Szene. Der Dortmunder Hummels bekam im eigenen Strafraum den Ball an den Arm und der VAR griff ein. Schiedsrichter Zwayer schaute sich die Szene noch mal an und entschied schließlich auf Strafstoß für den FC Bayern. Eine absolut richtige Entscheidung, denn Hummels bekam zweifelsfrei den Ball an den Arm und von einer natürlichen Hand-,bzw. Armhaltung konnte nun nicht gerade die Rede sein. Robert Lewandowski ließ sich dann die Chance nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß zum 3:2 für den FC Bayern. Das Spiel drohte dann fast zu eskalieren. Dortmunds Trainer Rose sah wegen unsportlichen Verhalten die Gelb/Rote-Karte. 

In der Schlußphase versuchten die Dortmunder noch mal alles um zumindest noch einen Punkt zu retten, aber die Bayern-Defensive stand und ließ nichts gefährliches mehr zu. Ganz im Gegenteil. Kurz vor Schluß der zehnminütigen (!) Nachspielzeit vergab Corentin Tolisso noch die große Gelegenheit auf das 4:2. War aber egal, denn am Ende blieb es dabei und der FC Bayern gewann mit 3:2 dieses wichtige Spiel. Alles im allem, vor allem aufgrund einer sehr starken ersten Halbzeit, ist der Sieg für den FC Bayern absolut verdient. Der Dortmunder Ärger ist unbegründet und unberechtigt, denn der entscheidende Strafstoß war eine absolut korrekte Entscheidung. Der Bayern-Sieg ist schon deshalb verdient, weil der FC Bayern die besseren Gelegenheiten hatte, nicht viele Dortmunder Gelegenheiten zuließ und bereits vor dem Dortmunder Ausgleich höher hätte führen können.

Wie wichtig diese drei Punkte für den FC Bayern sind zeigt auch die Tabelle. Die Bundesliga-Tabelle führt der FC Bayern aktuell mit vier Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund an.

Für den FC Bayern geht es am kommenden Mittwoch weiter. Dann steht der nächste Kracher an. Im letzten Gruppenspiel in der Champions League trifft der FC Bayern daheim in der Allianz Arena, leider ohne Zuschauer, auf den FC Barcelona. Während es für den FC Barcelona noch um alles geht, geht es für den FC Bayern sportlich um nichts mehr. Der FC Bayern steht bereits im Achtelfinale der Champions League und den Gruppensieg hat der FC Bayern auch bereits sicher. Allerdings ist es ein Prestigeduell und Barcelona sinnt nach dem 3:0-Hinspielsieg des FC Bayern in Barcelona sicher auf Revanche. 



Dienstag, 30. November 2021

Sane sichert Arbeitssieg

Der FC Bayern hat die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga verteidigt. Gegen Arminia Bielefeld dauerte es aber trotz drückender Überlegenheit relativ lange bis der erlösende Treffer zum 1:0-Heimsieg fiel.

Beim FC Bayern waren nach Quarantäne Niklas Süle, Josip Stanisic, Michael Cuisance, Jamal Musiala und Serge Gnabry wieder dabei und standen im Kader. Musiala, Gnabry und Süle kamen im Verlauf der zweiten Halbzeit noch zum Einsatz. Weiterhin nicht dabei waren Joshua Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting (beide Quarantäne). Zudem fehlten Tanguy Nianzou, Bouna Sarr und Marcel Sabitzer (angeschlagen). Dagegen war der noch in Kiew gesperrte Dayot Upamecano wieder dabei und stand in der Startformation. Corentin Tolisso ersetzte im Mittelfeld Joshua Kimmich.

Das Spiel lief vom Anpfiff weg praktisch immer nur in eine Richtung, Richtung Tor von Arminia Bielefeld. Der FC Bayern hatte schnell die ersten Möglichkeiten und das zog sich durch die gesamte erste Halbzeit. Dreimal Thomas Müller, Leroy Sane, Alphonso Davies und Robert Lewandowski ließen mal mehr, mal weniger große Torgelegenheiten liegen. Da offensiv von den Bielefeldern nichts nennenswertes kam, rettete sich die Arminia mit viel Glück mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel setzte sich die klare Dominanz und drückende Überlegenheit des FC Bayern fort. Aber der Chancenwucher des FC Bayern ging weiter. Zweimal Sane, Müller und Lewandowski ließen weitere Gelegenheiten liegen. Schließlich war es dann Leroy Sane, der einen auspackte, und zum längst überfälligen 1:0 für den FC Bayern traf. Der FC Bayern wollte in der Folge natürlich die Entscheidung, aber es wurden weiter Möglichkeiten vergeben. Kingsley Coman und der eingewechselte Serge Gnabry, der nur die Latte traf, verpassten den zweiten Bayern-Treffer.

So blieb es am Ende beim knappen, aber hochverdienten 1:0-Sieg für den FC Bayern. Es war ein Arbeitssieg, weil es knapp war und man lange auf das erlösende Tor warten mußte. Aber es war dennoch eine starke Vorstellung des FC Bayern, der es lediglich verpasste die Tore zu erzielen. Angesichts dieses Chancenpakets hätte der FC Bayern bei einer halbwegs vernünftigen Chancenverwertung ein Schützenfest feiern können. Aber für ein 1:0 gibt es bekanntlich auch drei Punkte. Auffällig ist aber schon, dass der FC Bayern, nachdem er phasenweise die Gegner in Grund und Boden schoss, vorne vergleichsweise etwas Ladehemmung hat. Wenigstens schaffte es der FC Bayern mal ein Spiel ohne Gegentor zu absolvieren. Das ist ja derzeit keine Selbstverständlichkeit. Vielleicht hat der FC Bayern sich die Tore und Effizienz für das kommende Wochenende aufgehoben.

Durch den Sieg gegen Arminia Bielefeld konnte der FC Bayern seine Tabellenführung verteidigen und liegt weiter einen Punkt vor dem Zweiten Borussia Dortmund.

Dieses Woche hat der FC Bayern ausnahmsweise unter der Woche kein Spiel. So kann sich das Team gezielt auf das vorbereiten, was da am kommenden Samstag kommt. Denn dann kommt es in Dortmund zum absoluten Gipfeltreffen, zur Neuauflage des German Clasico. Der FC Bayern ist dann zu Gast bei Borussia Dortmund. Zweiter gegen Erster. Beide trennen nur einen Punkt. Der FC Bayern muß zumindest ein Remis erreichen um die Tabellenführung zu behaupten. Das wird alles andere als leicht. Borussia Dortmund präsentiert sich diese Saison extrem heimstark. Zwar verloren sie im DFL-Supercup (gegen den FC Bayern) und in der Champions League (gegen Ajax Amsterdam) in dieser Saison zwei Heimspiele, aber in der Bundesliga konnten die Dortmunder alle ihre bisherigen sieben Heimspiele gewinnen. Zudem präsentieren sich die Dortmunder national gefestigter, als international und deren Topstürmer Haaland ist wieder fit, während beim FC Bayern Joshua Kimmich (wohl) ausfallen wird. Die letzten Ergebnisse des FC Bayern gegen Borussia Dortmund waren zwar sehr erfreulich, aber davon kann man sich am kommenden Samstag nichts kaufen. Man muß eine hochmotivierte Dortmunder Mannschaft erwarten, denen die Tabellenführung winkt. Die Bundesliga ist aktuell sehr spannend. Momentan sieht es nach einem Zweikampf zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund um die Meisterschale aus. Unabhängig vom Ergebnis wird die Meisterschaft am Samstag natürlich noch nicht entschieden, aber es ist doch ein kleiner Fingerzeig und es geht um viel Prestige. Der Sieger dieses Duells könnte anschließend mit neuem Selbstbewußtsein durch starten. Auf jeden Fall ein sehr wichtiges Spiel.




Freitag, 26. November 2021

MEINUNG: Schmeißt die Unruhestifter raus!

Eigentlich wollten wir im Zusammenhang mit der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München e.V., die am 25.November 2021 im Audi Dome statt fand, über die neuesten Zahlen schreiben, aber das vorherrschende Thema war, wie konnte man es anders erwarten, Katar. Der negative Höhepunkt waren tumultartige Szenen, ausgelöst durch einen wilden Mob, zum Ende der Veranstaltung. Für einige Mitglieder muß man sich einfach nur schämen. 

Die erste Jahreshauptversammlung des FC Bayern München e.V. von Herbert Hainer als Präsident und Oliver Kahn als Vorstandsvorsitzender wurde überschattet von einem, vermutlich organisierten, Mob, der gegen das Sponsoring des FC Bayern aus Katar mobil machen wollte. Erstmal muß man die Frage stellen, ob die Leute a) zu viel Zeit haben, um sich Gedanken über ein anderes Land zu machen und b) ob diese Leute angesichts einer weltweiten Pandemie, die gerade Deutschland aktuell hart trifft, keine anderen Sorgen haben, als sich über ein Sponsoring aus Katar Gedanken zu machen. 

Die große Mehrheit der Leute, die gegen den Katar-Deal meckern, kommen aus den altbekannten Kreisen, die Pyrotechnik in den Stadien befürworten und teilweise sogar einsetzen, damit sich und, was noch viel schlimmer ist, auch unbeteiligte gefährden und zudem Strafen für den Verein billigend in Kauf nehmen, die unbescholtene Bürger massiv beschimpfen und sogar einen Spielabbruch riskieren (damals in Hoffenheim), die durch Randale im und am Stadion auffallen, die Leute aus dem eigenen Verein in Form von Plakaten massiv beschimpfen und diffamieren (sogar im eigenen Stadion), die solche beschämenden Aktionen wie damals die "Koan Neuer"-Aktion initiiert hatten, die glauben, dass die Allianz Arena ihnen gehöre und sie tun und lassen können was sie wollen und die, die eine Jahreshauptversammlung im Tumult ausarten lassen und damit zeigen, dass man mit solchen Leuten gar nicht reden kann und es auch nicht tun sollte.

Und solche Leute wagen es noch angebliche Verstöße gegen Menschenrechte in einem Land anzuprangern? Diese Leute sind nichts weiter als elendige HEUCHLER! Die sollten erstmal erwachsen werden und das eigene Verhalten und Benehmen überprüfen und dann lange schweigen, bevor diese Leute überhaupt das Recht sich heraus nehmen und mit dem Finger auf andere zeigen. 

Wenn man Katar anprangert, dann muß man erstmal z.B. China anprangern. In China ist alles deutlich schlimmer als in Katar, aber zu China hört man komischerweise nichts aus der Ecke. Desweiteren sollten diese Leute mal schauen, welche Klamotten sie tragen, welches Auto sie fahren, was für ein Smartphone sie besitzen. Bestimmt alles Artikel, die in Ländern hergestellt wurden, wo die Arbeitnehmer einen guten Lohn erhielten. Oder doch nicht? Da wären wir wieder bei der Heuchelei. Genauso dürfte man dann einige Länder, die es mit Menschenrechten nicht so genau nehmen, nicht bereisen oder müßte eben diese auch überall boykottieren, wie z.B. China, Russland oder die Türkei.

Wenn in Ländern nicht alles so läuft, wie es nach unseren Werten laufen sollte und man was verändern will, dann muß man vor Ort präsent sein, den Dialog suchen und etwaig Mißstände ansprechen, darauf aufmerksam machen und diskutieren, in den Diskurs treten. Nur so kann man Veränderungen erzielen. Boykotte nützen gar nichts, das ruft wohl eher nur Trotz hervor. Außerdem darf man sich auch nicht überschätzen. Selbst wenn der FC Bayern die Partnerschaft mit Katar beenden würde, dann würden die Kataris sicher nichts ändern. Das einzige wäre, dass dem FC Bayern viel Geld durch die Lappen ginge, aber den Arbeitern dort ginge es trotzdem nicht besser. Aber Hauptsache unser Gewissen ist rein? Welch ein Unfug.

Die Corona-Pandemie hat auch den FC Bayern getroffen. Da muß man über jeden zahlungskräftigen Sponsor froh sein. Aber selbst unabhängig von Corona. Wenn der FC Bayern auch in Zukunft national und vor allem international konkurrenzfähig sein will und Superstars wie Robert Lewandowski in seinen Reihen haben will, dann ist man schlicht auf diese Millionen angewiesen. Wenn der sportliche Erfolg dauerhaft ausbliebe und keine teuren Stars geholt werden können oder abgegeben werden müßten, dann würde sicher auch wieder gemeckert, möglicherweise von den selben Leuten, die gegen den Katar-Deal meckern.

Ein Antrag auf der JHV gegen den Katar-Deal ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Zum einen ist es Sache des Vorstands und/oder Präsidium mit wem der FC Bayern Partnerschaften eingeht. Das geht keinem Fan oder Mitglied etwas an. Und zum anderen kommt dann der nächste vielleicht und will wieder im Grünwalder Stadion spielen oder es kommen andere realitätsferne Anträge. Alleine deswegen darf so ein Antrag gar nicht zur Abstimmung frei gegeben werden. Da ist Willkür Tür und Tor geöffnet. Da bräuchte nur jemand genüg Leute zusammen zu trommeln um hanebüchene Anträge durch zu boxen. Außerdem haben wir ein gewähltes Präsidium, bzw. Vorstand, das/der die Entscheidungen zu treffen hat. Die gewählte Bundesregierung trifft ja auch Entscheidungen und fragt nicht wegen jedem Firlefanz die Bürger.

Man könnte das Gefühl bekommen, dass sich da jemand (Namen nennen wir bewußt nicht um nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu geben, die diese Person nicht verdient hat) in den Mittelpunkt stellen wollte und nur nach Aufmerksamkeit gesucht hatte. Hat die Person zu viel Zeit? Die Person soll sich lieber um eigene Angelegenheiten kümmern, als sich über einen Sponsoren-Partner des FC Bayern Gedanken zu machen.

Nestbeschmutzer, die wegen eines ohnehin lächerlichen Antrag gegen den FC Bayern klagen und sich rotzfrech verhalten, ein wilder Mob, der auf der Jahreshauptversammlung für Tumulte sorgt und Leute, die sich wegen der weiter oben genannten Punkte schändlich verhalten, haben in der Bayern-Familie nichts zu suchen und dürfen keine Eintrittskarten, bzw. Jahreskarten mehr vom FC Bayern bekommen und müssen aus dem Verein als Mitglied entfernt werden. Solche Unruhestifter dürfen wir im Verein nicht dulden.

Diese Jahreshauptversammlung hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Auf jeden Fall muß der Verein gegen die Unruhestifter dieser JHV erstmal entschieden vorgehen und aus dem Verein schmeissen. Das wäre ein Zeichen der Stärke, dass man sich von einem wilden Pöbel-Mob, dem es sicher in erster Linie um Pöbelei und Krawall ging, nicht alles gefallen lassen darf. Das Verhalten einiger sogenannter Mitglieder war und ist eine Schande für den FC Bayern und definitiv Vereins schädigendes Verhalten.

"Das war die schlimmste Veranstaltung, die ich beim FC Bayern erlebt habe." sagte Uli Hoeneß und der Mann hat sicher schon viel erlebt. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.






Mittwoch, 24. November 2021

Ersatzgeschwächt zum Gruppensieg

Nachdem der FC Bayern bereits vor dem Spiel für das Achtelfinale qualifiziert war, hat er nun auch den Gruppensieg klar gemacht, dank eines erkämpften 2:1-Auswärtssieg bei Dynamo Kiew. Dabei mußte der FC Bayern gleich auf neun Spieler verzichten. Niklas Süle, Josip Stanisic, Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Serge Gnabry, Eric Maxim Choupo-Moting, Michael Cuisance (alle Quarantäne), Dayot Upamecano (gesperrt) und Marcel Sabitzer (angeschlagen) fehlten allesamt. Dennoch bekam Julian Nagelsmann noch eine starke Mannschaft aufs Feld, nur halt auf der Bank war nicht mehr viel.

Corentin Tolisso vertrat im Mittelfeld Joshua Kimmich. In der Defensive bekam Tanguy Nianzou eine Chance von Beginn an und Kingsley Coman war wieder fit und startete wie gewohnt auf der offensiven Außenbahn.

Die Rahmenbedingungen waren m Vorfeld der Partie alles andere als gut. Viele Ausfälle, dazu das leidige Thema Corona mit den Diskussionen ums Impfen und in Kiew erwartete den FC Bayern tief winterliches Wetter mit Schneetreiben inklusive. Die Mannschaft, die aber in Kiew auf dem Platz stand, konnte die ganzen Nebengeräusche abstellen und lieferte eine konzentrierte und engagierte Partie gegen einen kämpfenden Gegner ab.

Es entwickelte sich eine Partie, in der beide Teams ihr heil in der Offensive suchten. Der FC Bayern schlug dann aber als erstes zu. Und wie. Robert Lewandowski brachte mit einem absoluten Traumtor, einem Fallrückzieher, den FC Bayern früh in Front und stellte die Weichen auf Gruppensieg. Aber auch Kiew hatte seine Möglichkeiten. Die größte allerdings begünstigt von einer Unaufmerksamkeit in der Bayern-Abwehr. Leon Goretzka spielte zu Manuel Neuer zurück, der säbelte über den Ball und die Kugel trudelte an den Pfosten. Besser machte es aber dann der FC Bayern kurz vor der Pause. Kingsley Coman wuchtete den Ball zum 2:0 für den FC Bayern in die Kiewer Maschen. Damit ging es dann auch in die Halbzeit.

Zur Pause mußte dann beim FC Bayern noch Lucas Hernandez angeschlagen ausgewechselt werden, der nächste personelle Rückschlag. Für ihn kam Bouna Sarr ins Spiel. Dynamo Kiew kam stürmisch aus der Kabine und hatte gleich die Möglichkeit zum Anschlußtreffer, aber Shaparenko bekam den Ball gleich zweimal nicht an Manuel Neuer vorbei. Beim FC Bayern kam dann noch Marc Roca zu seinem Saison-Debüt (wurde für Coman eingewechselt) und Kiew kam tatsächlich zum Anschlußtreffer. Garmash konnte für Dynamo verkürzen. Der FC Bayern war jetzt darauf bedacht das Ergebnis über die Runden zu bringen. Kiew wurde aber noch mal gefährlich. Sydorchuk und kurz vor Schluß Tsygankov brachten das Bayern-Tor in Gefahr, aber am Ende konnte der FC Bayern über einen 2:1-Auswärtssieg jubeln. Kurz vor Schluß kam noch Malik Tillman für den angeschlagenen Nianzou ins Spiel und kam somit zu seinem Champions League-Debüt für den FC Bayern.

Dynamo Kiew hatte auch seine Möglichkeiten, aber unterm Strich war der Bayern-Sieg auf jeden Fall verdient. So kontrollierte der FC Bayern, gerade in der ersten Hälfte, die Begegnung über weite Strecken und das Fehlen von neun Spielern darf man auch nicht außer Acht lassen.

Es war der fünfte Sieg im fünften Spiel in der Champions League in dieser Saison für den FC Bayern, der damit mit 15 Punkten seine Gruppe klar anführt. Für das Achtelfinale war der FC Bayern bereits vor dem Spiel qualifiziert und nun ist auch der Gruppensieg eingetütet. Im letzten Gruppenspiel dieser Champions League-Saison empfängt der FC Bayern dann zum Abschluß am 8.Dezember 2021 in der heimischen Allianz Arena den FC Barcelona. Das könnte, obwohl es für den FC Bayern um nichts mehr geht, dennoch sehr interessant werden, denn für den FC Barcelona geht es um nicht mehr oder weniger als um das Weiterkommen ins Achtelfinale.

Zunächst geht es aber für den FC Bayern am kommenden Samstag in der Bundesliga weiter. Dann empfängt der FC Bayern in der Allianz Arena Arminia Bielefeld. Da ist Vorsicht geboten. In der letzten Saison mußte sich der FC Bayern daheim gegen die Arminia in einem wilden Spiel mit einem 3:3 begnügen. Bleibt zu hoffen, dass sich bis zum kommenden Samstag die Personalsituation beim FC Bayern, zumindest etwas, entspannt.