Das nächste Spiel

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Dienstag, 30. Juni 2026

Skandal-Entscheidung kostet Deutschland das Achtelfinale

Aus und vorbei. Deutschland ist bereits im Sechzehntelfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschieden. In Boston verlor das DFB-Team gegen Paraguay mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Es war sicher keine gute Leistung, aber eine katastrophale Schiedsrichterentscheidung kostete Deutschland den Sieg, der über das gesamte Spiel sicher verdient gewesen wäre. Beim Stand von 1:1 erzielte Jonathan Tah die vermeintliche Führung. Der Schiedsrichter gab das Tor aber nicht trotz Ansicht der TV-Bilder, weil im Vorfeld des Treffers ein angebliches Foulspiel am Torhüter vorlag. Dem war aber definitiv nicht so. Deutschland wurde um ein reguläres Tor und somit um das Weiterkommen ins Achtelfinale gebracht. Diese Schiedsrichter-Entscheidung in so einem wichtigen Spiel ist ein Skandal. Man muss sich wirklich fragen warum ein Mann aus Marokko so ein wichtiges Spiel pfeift und als Krönung eine Frau aus Nicaragua, bekanntlich eine "Fußball-Nation", als Video-Assistent fungieren darf. Unfassbar!

Gegen Paraguay standen mit Manuel Neuer, Jonathan Tah, Joshua Kimmich und Alexandar Pavlovic vier Bayern-Spieler in der Startelf. Jamal Musiala saß zunächst auf der Bank, für ihn begann der Stuttgarter Deniz Unday. Auch Leon Goretzka saß zunächst auf der Bank. Goretzka kam aber bereits zur zweiten Halbzeit in die Partie und bestritt damit sein letztes Spiel als Bayern-Spieler. Ab 1. Juli 2026 ist Goretzka, der den FC Bayern verlassen wird, kein Spieler des FC Bayern mehr. Auch Musiala wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. 

Die deutsche Mannschaft tat sich gegen sie Südamerikaner, die gut verteidigten, sehr schwer. Es entwickelte sich eine Partie ohne große Höhepunkte. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Kurz vor der Pause dann aber der Schock. Enciso brachte Paraguay aus dem Nichts in Führung. Mit dem knappen Rückstand ging es dann in die Halbzeit. Auch nach dem Wechsel fand das DFB-Team kaum ein Mittel das Abwehrbollwerk zu knacken. Immerhin gelang Kai Havertz der Ausgleich. So war wieder alles möglich. So ging die chancenarme Partie in die Verlängerung. Auch in der Verlängerung setzte sich das Spiel so fort. Paraguay verteidigte mit Mann und Maus, das DFB-Team fand kein Mittel. Dennoch hätte es zum Sieg gereicht, wenn das reguläre Tor von Jonathan Tah in der Verlängerung gezählt hätte. Dann hätte man von einem verdienten Arbeitssieg gegen einen unangenehmen und biederen Gegner gesprochen, der nur darauf aus war das Spiel des DFB-Team zu stören und selbst fast nicht nach vorne tat. Treffer zählte aber nicht. Kurz vor dem Ende der Verlängerung vergab der Dortmunder Waldemar Anton die Großchance auf den Sieg, aber es sollte nicht sein. So kam es zum Elfmeterschießen.

Gleich der erste Elfer wurde versemmelt. Kai Havertz vergab. Mauricio traf für Paraguay, dann Joshua Kimmich für Deutschland. Gomez für Paraguay, Jamal Musiala für Deutschland und Galarza für Paraguay verwandelten. Dann trat der eingewechselte Nick Woltemade an und vergab. Sanabria macht es für Paraguay aber nicht besser und vergab ebenfalls. Amiri traf dann für Deutschland. Dann gab es doch noch einen Neuer-Moment bei dieser WM. Manuel Neuer hielt den Elfmeter von Balbuena. Wieder alles offen. Doch dann trat Jonathan Tah an und versemmlte. Schließlich verwandelte Canale für Paraguay und machte die Blamage für das DFB-Team perfekt.

Sicherlich ist die glücklichere Mannschaft weiter gekommen. Ohne der indiskutablen Fehlentscheidung des Schiedsrichters stünde Deutschland jetzt im Achtelfinale. Paraguay spielte kein Fußball, sondern zerstörte den Fußball des Gegners. Schon traurig, wenn ein Team für diesen biederen Antifußball noch belohnt wird. Verdient ist das Weiterkommen von Paraguay definitiv nicht. Aber das DFB-Team hat es sich auch ein Stück weit selbst zuzuschreiben. Es fehlten einfach die (spielerischen) Mittel um Paraguay entscheidend zu knacken. Deutschland hat einfach die besseren Einzelspieler und muss in der Lage sein Paraguay, auch klar, zu schlagen. Dennoch sollte man nicht andere Nationen kleiner machen als sie sind. Wer bei einer WM dabei ist muss schon was können. Das haben schon einige Spiele dieser WM gezeigt als sich Favoriten das eine oder andere mal schwer taten. 

Was bleibt ist die dritte WM-Enttäuschung in Folge. Nach zweimal dem Aus in der Vorrunde jetzt das Aus im Sechzehntelfinale. Wie es jetzt weiter geht, auch personell, beim DFB wird die nächste Zeit zeigen. Für Manuel Neuer war das Spiel gegen Paraguay sicherlich endgültig das letzte Länderspiel.

Für die deutschen Nationalspieler ist jetzt, früher als erhofft und erwartet, Urlaub angesagt. Diese Enttäuschung muss man erstmal sacken lassen und verarbeiten. Aber nach der Saison ist vor der Saison. Bald geht schon die Vorbereitung auf die neue Saison los. 



Samstag, 27. Juni 2026

Pleite gegen Ecuador

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat die Vorrunde bei der Fußball-WM mit einer Niederlage abgeschlossen. Im letzten Gruppenspiel unterlag das DFB-Team nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit schwachen Vorstellung gegen Ecuador mit 1:2. 

Sportlich tat die Niederlage allerdings nicht mehr weh, denn Deutschland war bereits vor dem letzten Spieltag für das Sechzehntelfinale qualifiziert und stand auch schon als Gruppensieger fest.

Eine große Rotation gab es im DFB-Team nicht. Nico Schlotterbeck (verletzt) und Nathaniel Brown (angeschlagen) fehlten. Mit Manuel Neuer, Jonathan Tah, Joshua Kimmich, Alexandar Pavlovic und Jamal Musiala standen wieder fünf Bayern-Spieler in der Startelf. Leon Goretzka kam nicht zum Einsatz.

Das Spiel begann eigentlich optimal. Ex-Bayern-Spieler Leroy Sane brachte das DFB-Team früh in Führung. Vor dem Treffer hatte Pavlovic das Bein zwar relativ hoch im Kampf um den Ball, war aber die absolut korrekte Entscheidung das Tor anzuerkennen. Die Führung wurde aber nur wenige Minuten später bereits verspiel. Angulo traf für Ecuador zum Ausgleich. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie auf Augenhöhe. Für Ecuador ging es noch um alles. Torchancen waren allerdings Manelware.

Ein ähnliches Bild auch nach der Pause. Leroy Sane vergab dir große Chance auf die erneute Führung. Plata war es dann der den Siegtreffer für Ecuador erzielte. Das DFB-Team tat sich enorm schwer gegen die starke Defensive des Gegners. Der eingewechselte Deniz Undav hatte noch eine gute Gelegenheit für das DFB-Team.

Mit sechs Punkten und 10:4 Toren schließt Deutschland seine Vorrundengruppe als Erster vor der Elfenbeinküste, Ecuador und Curacao ab.

Am kommenden Montag, den 29.Juni 2026, geht es für den DFB im Sechzehntelfinale gegen den nächsten Südamerikaner. Gegen Paraguay. Paraguay wurde in seiner Gruppe hinter den USA und Australien Dritter. Dass es für Deutschland im Falle des Gruppensiegs gegen einen Dritten weiter gehen würde stand bereits schon vorher fest. Das DFB-Team muss sich aber auf jeden Fall wieder erheblich steigern, wenn diese Weltmeisterschaft nicht recht früh enden soll.



Sonntag, 21. Juni 2026

Deutschland vorzeitig Gruppensieger

Schon am 2.Spieltag der Vorrunde hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexico den Einzug in das Sechzehntelfinale klar gemacht und sich auch schon vorzeitig den Gruppensieg gesichert. Im kanadischen Toronto gewann die DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste verdient mit 2:1, musste dabei aber einen Rückstand drehen.

Wie schon im Auftaktspiel gegen Curacao standen mit Manuel Neuer, Jonathan Tah, Joshua Kimmich, Alexandar Pavlovic und Jamal Musiala fünf Bayern-Spieler in der Startformation. Leon Goretzka saß zunächst auf der Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.

Das DFB-Team begann gut und hatte die ersten Möglichkeiten, Pavlovic traf sogar zur vermeintlichen Führung, doch der Treffer wurde wurde eines angeblichen Foulspiels von Pavlovic nicht gegeben. Die Elfenbeinküste setzte auf schnelle Gegenstöße und war hierbei gefährlich. Und dann gingen die Ivorer in Führung. Kessie markierte das 0:1. Das war ein Wirkungstreffer und wirkte wie ein Schock. In der Folge tat sich das DFB-Team enorm schwer. Kai Havertz traf dann zum vermeintlichen Ausgleich. Aber auch der Treffer fand keine Anerkennung wegen eines vorherigen Foulspiels von Jamal Musiala. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. 

Das DFB-Team kam nicht gut aus der Halbzeit. Die Elfenbeinküste setzte die ersten Akzente nach dem Wechsel. Deutschland tat sich in der Phase extrem schwer. Das DFB-Team tat sich auch schwer zu klaren Gelegenheiten zu kommen, doch dann war der eingewechselte Deniz Undav zur Stelle und traf zum wichtigen Ausgleich. Der Treffer wirkte wie eine Erlösung, fortan war das DFB-Team wieder deutlich besser im Spiel, musste aber weiterhin aufpassen. In der Schlussphase vergaben zunächst Brown und der eingewechselte Amiri den Siegtreffer. Doch in der Nachspielzeit war es wieder Deniz Undav, der Deutschland doch noch jubeln ließ und zum 2:1 traf. Dabei blieb es dann. Ein insgesamt verdienter Sieg für das DFB-Team gegen einen erwartet unangenehmen und defensivstarken Gegner. Nach guten Beginn riss beim DFB-Team mit dem Rückstand der Faden. Es dauerte bis tief in die zweite Halbzeit ehe das DFB-Team wieder besser ins Spiel fand. Die Elfenbeinküste blieb stets gefährlich, aber durch einen Kraftakt konnte das DFB-Team das Spiel noch drehen.

Durch den Sieg gegen die Elfenbeinküste hat Deutschland bereits vorzeitig den Einzug in das Sechzehntelfinale bei dieser Fußball-WM klar gemacht. Und weil im anderen Spiel in der deutschen Gruppe Ecuador sich bis auf die Knochen blamierte und gegen Curacao nicht über ein 0:0-Unentschieden hinauskam steht Deutschland bereits vor dem letzten Gruppenspieltag auch schon als Gruppensieger fest.

Im letzten Gruppenspiel trifft das DFB-Team am kommenden Donnerstag, den 25.Juni 2026, auf Ecuador. Da Deutschland bereits als Gruppensieger feststeht und die nächste Runde schon erreicht hat wäre das Spiel eine gute Gelegenheit für Bundestrainer Julian Nagelsmann einige Spieler zu schonen, bzw. den Spielern, die bisher noch nicht so viel bei dieser WM gespielt hatten Einsatzzeiten zu geben.




Montag, 15. Juni 2026

Schützenfest zum WM-Auftakt

Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem Schützenfest in die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexico gestartet. In Houston gewann die DFB-Elf gegen Fußball-Zwerg Curacao souverän und klar mit 7:1. 

Insgesamt stehen sechs Bayern-Spieler im WM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Rückkehrer Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Leon Goretzka, Alexandar Pavlovic und Jamal Musiala. Lennart Karl, der eigentlich auch zum WM-Aufgebot zählte, verletzte sich kurz vor Beginn der WM und musste aus den USA abreisen. Auch Serge Gnabry, der nach einer starken Saison beim FC Bayern auch ein WM-Kandidat gewesen wäre, konnte aufgrund einen Verletzung nicht nominiert werden.

Im Auftaktspiel gegen Curacao standen mit Neuer, der sein Comeback in der Nationalmannschaft gab,  Kimmich, Tah, Pavlovic und Musiala direkt fünf Bayern-Spieler in der Startelf. Für Leon Goretzka blieb zunächst nur die Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. Joshua Kimmich spielte, anders als beim FC Bayern, nicht im Mittelfeld, sondern auf der Außenverteidigerposition.

Die deutsche Mannschaft übernahm als klarer Favorit sofort das Kommando und ging bereits früh durch einen Treffer von Felix Nmecha in Führung. Das DFB-Team hatte alles im Griff, der zweite Treffer lag in der Luft, doch plötzlich aus dem Nichts fiel der Ausgleich. Comenencia traf völlig überraschend für den Underdog. Das DFB-Team war aber wenig geschockt und stellte noch vor der Pause die Verhältnisse wieder klar. Erst traf Nico Schlotterbeck zur erneuten Führung und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erhöhte schließlich noch Kai Havertz per Fouelelfmeter. Nmecha war zuvor im Strafraum von Curacao gefoult worden. Mit einer sicheren 3:1-Führung für das DFB-Team ging es in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel setzte sich die klare Überlegenheit und Dominanz der DFB-Elf fort. Bereits kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Jamal Musiala auf 4:1. Damit war die Partie natürlich endgültig gelaufen. Aber der Torhunger der DFB-Elf war noch lange nicht gestillt. Nathaniel Brown, der eingewechselte Deniz Undav (kam für Musiala) und schlie0lich kurz vor Schluss Kai Havertz schraubten das Ergebnis am Ende noch in die Höhe. So stand nach Abpfiff ein auch in dieser Höhe standesgemäßer 7:1-Erfolg der deutschen Mannschaft gegen Curacao. So kann man mal in ein WM-Turnier starten. Es war zwar nicht alles Gold was glänzte und es gab einen kurzen Schock-Moment als der Ausgleich fiel, aber unterm Strich war es eine sehr souveräne Vorstellung des DFB-Teams und man hat gezeigt, dass man viele Tore schießen kann. Auch gegen so einen Gegner muss man erstmal sieben Tore erzielen.

Im anderen Spiel der deutschen Gruppe gewann die Elfenbeinküste durch einen späten Treffer gegen Ecuador mit 1:0. Am kommenden Samstag geht es dann für das deutsche Team mit dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste weiter. Die Ivorer und der dritten Vorrundengegner Ecuador sind aber natürlich ganz andere Kaliber als Curacao. Der deutliche Sieg wird sicher richtig eingeordnet werden.