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Montag, 15. Juni 2026

Schützenfest zum WM-Auftakt

Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem Schützenfest in die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexico gestartet. In Houston gewann die DFB-Elf gegen Fußball-Zwerg Curacao souverän und klar mit 7:1. 

Insgesamt stehen sechs Bayern-Spieler im WM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Rückkehrer Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Leon Goretzka, Alexandar Pavlovic und Jamal Musiala. Lennart Karl, der eigentlich auch zum WM-Aufgebot zählte, verletzte sich kurz vor Beginn der WM und musste aus den USA abreisen. Auch Serge Gnabry, der nach einer starken Saison beim FC Bayern auch ein WM-Kandidat gewesen wäre, konnte aufgrund einen Verletzung nicht nominiert werden.

Im Auftaktspiel gegen Curacao standen mit Neuer, der sein Comeback in der Nationalmannschaft gab,  Kimmich, Tah, Pavlovic und Musiala direkt fünf Bayern-Spieler in der Startelf. Für Leon Goretzka blieb zunächst nur die Bank, wurde aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt. Joshua Kimmich spielte, anders als beim FC Bayern, nicht im Mittelfeld, sondern auf der Außenverteidigerposition.

Die deutsche Mannschaft übernahm als klarer Favorit sofort das Kommando und ging bereits früh durch einen Treffer von Felix Nmecha in Führung. Das DFB-Team hatte alles im Griff, der zweite Treffer lag in der Luft, doch plötzlich aus dem Nichts fiel der Ausgleich. Comenencia traf völlig überraschend für den Underdog. Das DFB-Team war aber wenig geschockt und stellte noch vor der Pause die Verhältnisse wieder klar. Erst traf Nico Schlotterbeck zur erneuten Führung und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erhöhte schließlich noch Kai Havertz per Fouelelfmeter. Nmecha war zuvor im Strafraum von Curacao gefoult worden. Mit einer sicheren 3:1-Führung für das DFB-Team ging es in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel setzte sich die klare Überlegenheit und Dominanz der DFB-Elf fort. Bereits kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Jamal Musiala auf 4:1. Damit war die Partie natürlich endgültig gelaufen. Aber der Torhunger der DFB-Elf war noch lange nicht gestillt. Nathaniel Brown, der eingewechselte Deniz Undav (kam für Musiala) und schlie0lich kurz vor Schluss Kai Havertz schraubten das Ergebnis am Ende noch in die Höhe. So stand nach Abpfiff ein auch in dieser Höhe standesgemäßer 7:1-Erfolg der deutschen Mannschaft gegen Curacao. So kann man mal in ein WM-Turnier starten. Es war zwar nicht alles Gold was glänzte und es gab einen kurzen Schock-Moment als der Ausgleich fiel, aber unterm Strich war es eine sehr souveräne Vorstellung des DFB-Teams und man hat gezeigt, dass man viele Tore schießen kann. Auch gegen so einen Gegner muss man erstmal sieben Tore erzielen.

Im anderen Spiel der deutschen Gruppe gewann die Elfenbeinküste durch einen späten Treffer gegen Ecuador mit 1:0. Am kommenden Samstag geht es dann für das deutsche Team mit dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste weiter. Die Ivorer und der dritten Vorrundengegner Ecuador sind aber natürlich ganz andere Kaliber als Curacao. Der deutliche Sieg wird sicher richtig eingeordnet werden.



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