Sonntag, 24. Mai 2026
Kane schießt Bayern zum Double
Montag, 18. Mai 2026
Kantersieg im Bundesliga-Finale
Der FC Bayern hat diese Bundesliga-Saison mit einem 5:1-Heimsieg gegen den 1.FC Köln abgeschlossen. Dabei präsentierte sich der FC Bayern sehr spielfreudig und zeigte nochmal starke Offensivpower. Nach dem Spiel bekam der FC Bayern dann die Meisterschale überreicht.
Im letzten Bundesligaspiel dieser Saison mußte der FC Bayern auf Serge Gnabry und Alphonso Davies (beide verletzt) und auf Minjae Kim (angeschlagen) verzichten. Tom Bischof erhielt in der Defensive den Vorzug gegenüber Josip Stanisic, Leon Goretzka stand in seinem letzten Bundesligaspiel für den FC Bayern in der Startelf. Dafür saß Alexandar Pavlovic nur auf der Bank. Auch zunächst auf der Bank saß Michael Olise. Für Olise startete Lennart Karl.
Vor dem Spiel wurden drei Spieler verabschiedet, die den FC Bayern verlassen werden. Leon Goretzka, Raphael Guerreiro und Nicolas Jackson.
Der FC Bayern startete schwungvoll ins letzte Heimspiel der Saison. Nach dem ersten Warnschuss von Harry Kane war es wenig später dann Kane, der den FC Bayern früh mit 1:0 in Führung brachte. Nur wenige Minuten später legte der FC Bayern bereits nach. Wieder traf Harry Kane. 2:0. Der FC Bayern war klar überlegen, doch die Kölner kamen aus dem Nichts durch El Mala zum Anschlusstreffer. Der FC Bayern war aber nicht geschockt und schlug bereits nur ein paar Minuten später zurück. Tom Bischof traf zum 3:1 für den FC Bayern. Luis Diaz und Lennart Karl dann mit den nächsten Gelegenheiten für den FC Bayern. Kurz vor der Pause hatten vergaben erneut Diaz und Jamal Musiala, der nur den Pfosten traf, einen weiteren Bayern-Treffer. So ging es mit einer hochverdienten 3:1-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.
Die erste Gelegenheit nach dem Wechsel hatten die Kölner durch Maina. Dann der FC Bayern, aber Lennart Karl traf nur den Pfosten. Jamal Musiala hatte die nächste Bayern-Chance. Dann musste Manuel Neuer angeschlagen ausgewechselt werden. Für ihn ging Jonas Urbig zwischen die Pfosten. Auch Michael Olise kam in die Partie. Wieder Musiala mit einer Gelegenheit für den FC Bayern. Auf der anderen Seite hatte Sebulonsen eine Möglichkeit für die Kölner. Den nächsten Treffer erzielte aber wieder der FC Bayern. Harry Kane schnürte den Dreierpack. 4:1. Der kurz zuvor eingewechselte Nicolas Jackson, der den FC Bayern nach dieser Saison verlassen wird, legte noch einen drauf und verabschiedete sich mit dem Treffer zum 5:1. Dabei blieb es dann. Der FC Bayern gewann auch in der Höhe völlig verdient mit 5:1 gegen den 1.FC Köln. Nach dem Spiel wurde dem FC Bayern die Meisterschale übergeben und es wurde gefeiert, inklusive der obligatorischen Weißbierduschen.
Der Gewinn der 35. Deutschen Meisterschaft ist hochverdient. Die Offensive übertrumpfte alles. 122 Tore erzielte der FC Bayern in dieser Bundesliga-Saison und übertrumpfte damit den alten Torrekord von 101 Treffern aus der Saison 1971/72 deutlich. 89 Punkte holte der FC Bayern. Das sind nur zwei Punkte weniger als in der Rekordsaison 2012/13. Der FC Bayern wurde bestes Heimteam und bestes Auswärtsteam, kassierte nur eine Bundesliga-Niederlage (auswärts blieb der FC Bayern ungeschlagen) und holte 28 Siege. Nur bei den Gegentreffern war der FC Bayern nicht ganz vorne. 36 Gegentore bedeuten die zweitbeste Defensive.
Harry Kane wurde mit 36 Toren Bundesliga-Torschützenkönig und holte die Torjägerkanone zum dritten Mal in Folge. Michael Olise wurde als bester Spieler der Saison ausgezeichnet. In der Bundesliga-Abschlusstabelle liegt der FC Bayern 16 Punkte vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund.
Am Sonntag dann wurde der FC Bayern im Münchener Rathaus empfangen, zeigte sich auf dem Rathausbalkon und feierte den Meistertitel mit den Fans am Marienplatz.
Ein Spiel hat der FC Bayern aber noch in dieser Saison. Am kommenden Samstag hat der FC Bayern die Chance auf das Double und könnte diese herausragende Saison noch veredeln. Dann trifft der FC Bayern im Finale des DFB-Pokal in Berlin im Südschlager auf Titelverteidiger VfB Stuttgart. Auch wenn der FC Bayern diese Saison schon dreimal gegen die Schwaben gewinnen konnte wird das eine schwierige Partie. Die Stuttgarter sind gut drauf und haben die Champions League-Qualifikation für die nächste Saison eingetütet.
Freitag, 15. Mai 2026
Bayern-Frauen holen das Double
Die Frauen des FC Bayern haben den Gewinn des Doubles in der Saison 2025/26 perfekt gemacht. Im Finale des DFB-Pokal gewann der FC Bayern in Köln gegen den ewigen Rivalen VfL Wolfsburg klar mit 4:0 und konnte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Nach 2012 und 2025 war es der dritte Triumph der FC Bayern Frauen im DFB-Pokal. Damit konnten die FC Bayern Frauen auch das Double aus dem letzten Jahr verteidigen. Die Meisterschale erhielten die Bayern Frauen bereits am letzten Samstag nach dem Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt.
Im Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg entwickelte sich zunächst eine Partie ohne große Höhepunkte. Der FC Bayern zwar überlegen, aber es fehlte zunächst die Durchschlagskraft. Pernille Harder vergab eine gute Möglichkeit auf die Bayern-Führung. Kurz vor der Pause wurde Tanikawa von der Wolfsburgerin Beerensteyn im VfL-Strafraum zu Fall gebracht. Nach VAR-Einsatz gab es Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Georgia Stanway zur verdienten Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit vergab Harder noch die Chance auf den zweiten Bayern-Treffer. So ging es mit einer 1:0-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel dann ein sehr souveräner Auftritt des FC Bayern, der alles im Griff hatte und das Spiel klar dominierte. So war es dann auch folgerichtig, dass Harder das vorentscheidende 2:0 für den FC Bayern erzielte. Der VfL Wolfsburg fand offensiv kaum statt, stattdessen erhöhte der FC Bayern in Person von Tanikawa auf 3:0. Damit war das Spiel entschieden. Zicai hatte noch eine Gelegenheit für den VfL, aber der nächste Treffer fiel wieder auf der anderen Seite. Arianna Caruso legte noch einen nach und markierte das 4:0 für den FC Bayern. Dabei blieb es dann. Die FC Bayern Frauen gewannen zum dritten Mal den DFB-Pokal und zum zweiten Mal das Double. Ganz starke Leistung. Der Sieg im Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg war absolut verdient. Der FC Bayern ließ defensiv kaum was zu und vorne wurden die Gelegenheiten größtenteils genutzt. Im zweiten Spielabschnitt trat der FC Bayern dann sehr souverän und dominant auf.
Der FC Bayern ist national auch bei den Frauen die klare Nummer eins. Souverän zum vierten Mal in Folge die Meisterschaft gewonnen und jetzt auch souverän den Pokal wieder nach München geholt.
Im letzten Spiel dieser Saison müssen die Frauen des FC Bayern am kommenden Sonntag am letzten Bundesligaspieltag beim Hamburger SV antreten. Wenn die Bayern-Frauen auch das Spiel zumindest nicht verlieren, dann würden sie diese Bundesliga-Saison ungeschlagen abschließen.
Die Frauen des FC Bayern haben es vorgemacht und das Double 2026 geholt, nun liegt es an den Männern nachzuziehen. Die Männer des FC Bayern treffen am 23.Mai 2026 im DFB-Pokalfinale in Berlin auf den VfB Stuttgart und haben auch noch die Chance auf das Double.
Montag, 11. Mai 2026
Bundesliga-Saison ohne Auswärtsniederlage
Durch einen 1:0-Arbeitssieg beim VfL Wolfsburg im letzten Auswärtsspiel in dieser Saison schließt der FC Bayern diese Spielzeit ohne Auswärtsniederlage ab und das erst zum dritten Mal. Bereits in den Spielzeiten 1986/87 und 2012/13 schaffte es der FC Bayern ohne Auswärtsniederlage durch die Saison zu kommen.
Im letzten Auswärtsspiel der Saison und drei Tage nach dem unglücklichen Ausscheiden aus der Champions League gab es erwartungsgemäß wieder einige Änderungen in der Bayern-Startelf. Serge Gnabry und Alphonso Davies fehlten beide verletzt. Manuel Neuer, Dayot Upamecano, Jonathan Tah, Alexandar Pavlovic, Konrad Laimer und Luis Diaz saßen u.a. auf der Bank, genauso wie Lennart Karl. Jonas Urbig vertrat Manuel Neuer im Tor, Minjae Kim und Hiroki Ito bildeten die Innenverteidigung, Tom Bischof startete außen defensiv für Laimer, Leon Goretzka spielte für Pavlovic im Mittelfeld und Nicolas Jackson erhielt den Vorzug gegenüber Luis Diaz. Offensivpower mit Michael Olise, Jamal Musiala und Harry Kane blieb im Team, ebenso wie Joshua Kimmich.
Der FC Bayern fand in der ersten Halbzeit gar nicht so recht in die Partie. Erneute Umstellungen und das Ausscheiden aus der Champions League, das wohl noch nicht ganz verarbeitet war, trugen augenscheinlich dazu bei. Die erste gute Gelegenheit hatten die abstiegsbedrohten Wolfsburger durch Souza. Nach den ersten Abschlüssen der Wölfe hatte dann der FC Bayern durch Jamal Musiala einen guten Versuch. Dann Tom Bischof im Pech. Er traf nur die Latte, auch Leon Goretzka im Nachsetzen brachte den Ball nicht über die Linie. Nächste Bayern-Chance durch Nicolas Jackson. Dann mal wieder der VfL mit einer Gelegenheit durch Wimmer. Auf der anderen Seite gab es dann nach Foul an Michael Olise im VfL-Strafraum Strafstoß für den FC Bayern. Eine Sache für Harry Kane, doch diesmal passierte was ungewöhnliches. Kane verzog und traf nicht. Kann passieren. Weiter 0:0. In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurden die Wölfe dann noch mal gefährlich. Erst vergaben Vavro und Eriksen und wenig später auch noch Pejcinovic für die Wolfsburger. So ging es nach einer unterhaltsamen ersten Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten torlos in die Pause.
Nach dem Wechsel dominierte der FC Bayern die Partie und hatte durch Musiala und Jackson die ersten Abschlüsse. Und dann ging der FC Bayern in Führung. Michael Olise schweisste den Ball in den Wolfsburger Kasten. Traumtor. Der 117. Bundesligatreffer des FC Bayern in dieser Saison. Wenig später die nächste Gelegenheit für den FC Bayern durch Kane. Wieder Kane mit einer weiteren Bayern-Chance. Nächster Versuch des FC Bayern durch Tom Bischof. Weiterer Abschluss des FC Bayern durch den eingewechselten Lennart Karl. Kurz vor Schluss dann doch noch Glück für den FC Bayern. Der Wolfsburger Svanberg traf nur den Pfosten. So blieb es am Ende beim aufgrund einer klaren Überlegenheit in der zweiten Halbzeit letztendlich verdienten 1:0-Sieg des FC Bayern beim VfL Wolfsburg. Schon in der ersten Halbzeit hatte der FC Bayern viel Ballbesitzt, allerdings setzten die Wolfsburger den einen oder anderen Nadelstich und hatten einige Abschlüsse, aber auch der FC Bayern hatte Gelegenheiten. Nach dem Wechsel spielte fast nur noch der FC Bayern, war dominant und hatte Möglichkeiten. Von den Wolfsburger kam offensiv kaum noch was, bis sie kurz vor Schluss die Chance auf den Ausgleich vergaben. Alles in allem war es ein verdienter Bayern-Sieg gegen doch etwas überraschend starke Wolfsburger.
Durch den Sieg in Wolfsburg ist der FC Bayern saisonübergreifend nun seit 26 Auswärtsspielen in der Bundesliga ungeschlagen und wird diese Saison ohne Auswärtsniederlage abschließen. Von 17 Bundesliga-Auswärtsspielen in dieser Saison gewann der FC Bayern starke 14 Partien, bei drei Unentschieden, holte satte 45 Punkte (sogar mehr als daheim in der Allianz Arena) bei einem Torverhältnis von 54:17. Stark.
Die Bundesliga-Tabelle führt der FC Bayern mit weiterhin 16 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund an.
Am kommenden Samstag steigt dann der letzte Bundesliga-Spieltag in dieser Saison. Der FC Bayern muss dann daheim gegen den bereits vor dem Abstieg geretteten 1.FC Köln antreten. Dann wird dem FC Bayern auch die Meisterschale überreicht. Zudem ist es die Generalprobe vor dem eine Woche später statt findenden DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den VfB Stuttgart.
Die Frauen des FC Bayern scheinen den Männern in dieser Saison immer einen Schritt voraus zu sein. Die Bayern-Mädels bekamen bereits am letzten Samstag nach dem 2:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt ihre Meisterschale überreicht und treffen bereits am kommenden Donnerstag im DFB-Pokalfinale in Köln auf den VfL Wolfsburg.
Donnerstag, 7. Mai 2026
Der Traum ist geplatzt - Bayern ums Finale gebracht
Der Traum vom Champions League-Finale ist geplatzt. Im Halbfinal-Rückspiel gegen Paris St. Germain reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden. Nach der knappen 4:5-Niederlage in Paris war das zu wenig. Ein Tor fehlte zur Verlängerung, Der FC Bayern hatte sicher nicht seinen besten Tag, aber die eine oder andere fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidung kostete dem FC Bayern den Finaleinzug. Allen voran hätte es nach klarem Handspiel vom Pariser Mendes bereits in der ersten Halbzeit die Gelb/Rote-Karte gegen Mendes geben müssen, was das Spiel komplett verändert hätte.
Beim FC Bayern waren alle bis auf den verletzten Serge Gnabry an Bord. Es begann die erwarte 1 A-Startelf mit Michal Olise, Jamal Musiala, Luis Diaz und Harry Kane in der Offensive. Konrad Laimer bekam in der Defensive den Vorzug gegenüber Alphonso Davies.
Das Spiel begann denkbar schlecht. Mit der ersten richtigen Aktion ging PSG durch Dembele bereits nach wenigen Minuten früh in Führung. Jetzt brauchte der FC Bayern schon zwei Tore für die Verlängerung. Der FC Bayern tat sich schwer gegen gut verteidigende Pariser zu klaren Torchancen zu kommen und musste immer aufpassen vor den schnellen Gegenstößen von PSG. Luis Diaz hatte dann mal einen gefährlichen Abschluss für den FC Bayern. Kurz darauf die bis dahin beste Gelegenheit für den FC Bayern durch Michael Olise. Dann wurde es hitzig. Der Pariser Mendes bekommt den Ball im Mittelfeld von Konrad Laimer klar an den Arm. Ein klares Handspiel. Mendes hatte bereits die gelbe Karte gesehen und hätte hier mit Gelb/Rot vom Platz gemusst. Aber es wurde anders entschieden. Angeblich soll vorher bereits Laimer ein Handspiel begangen haben. Eine klare Fehlentscheidung. Ein Platzverweis gegen PSG hätte das Spiel komplett verändert. Möglicherweise die spielentscheidende Szene. Nur wenig später die nächste Diskussion. Der Pariser Vitinha haut den Ball aus dem eigenen Strafraum, der Ball fliegt klar an die Hand seines Mitspielers Neves im PSG-Strafraum. Statt Strafstoß für den FC Bayern ging das Spiel einfach weiter. Zwar heißt es, wenn der Ball vom eigenen Mitspieler als Befreiungsschlag an die Hand geht ist es kein strafbares Handspiel, aber das ist doch hochgradig lächerlich. Der Ball ging an den ausgestreckten Arm, bzw. Hand. Wenn man dagegen sich den Handstrafstoß, der letzte Woche in Paris gegen den FC Bayern und Alphonso Davies gepfiffen wurde ansieht, dann kann man nur mit den Kopf schütteln. Es lief alles gegen den FC Bayern. Auf der anderen Seite hatte dann Mendes eine Möglichkeit für PSG. Kurz vor der Pause vergaben Jamal Musiala und Jonathan Tah noch zwei Gelegenheiten für den FC Bayern. So ging es mit einem unglücklichen 0:1 in die Pause.
Nach dem Wechsel versuchte der FC Bayern weiter Druck zu machen, aber PSG verteidigte weiter gut. Man musste weiter auf die Konter aufpassen. Doue vergab für PSG. Dann die nächste Gelegenheit für PSG durch Kvaratskhelia. Der FC Bayern mit klar mehr Ballbesitz, aber PSG hatte in der Phase die gefährlicheren Abschlüsse, was aber auch normal ist, denn der FC Bayern lag zurück, machte Druck und stand hoch und so hatte PSG dann Platz zum Kontern. Josip Stanisic mit einem Abschluss für den FC Bayern, auf der anderen Seite probierte es Doue für PSG, aber weiter 0:1. Dann eine Gelegenheit für den FC Bayern durch Diaz. Nächster Abschluss des FC Bayern durch Olise kurz darauf. Dann hatte Doue die nächste Möglichkeit für PSG. Wenig später nochmal Doue mit einer Gelegenheit für PSG. Dem FC Bayern lief langsam die Zeit davon, deswegen war man hinten natürlich immer offener. Der FC Bayern versuchte alles, kam aber kaum noch durch die PSG-Defensive. Und PSG immer brandgefährlich bei Kontern. Barcola mit einer weiteren Möglichkeit für PSG. Es lief bereits die Nachspielzeit, da konnte man dann doch noch jubeln. Harry Kane traf zum 1:1. Das Tor kam aber zu spät. Wenig später war Schluss und der FC Bayern ausgeschieden. Bitter.
In der ersten Halbzeit spielte der FC Bayern nach dem frühen Rückstand ordentlich, auch wenn die ganz großen Gelegenheiten fehlten. Nach dem Wechsel musste der FC Bayern peu a peu das Risiko erhöhen, dadurch kam PSG zu einigen Kontermöglichkeiten. Insgesamt verteidigte Paris sehr stark und der FC Bayern tat sich in der Offensive erstaunlich schwer. Immerhin gelang kurz vor Schluss wenigstens noch der Ausgleich und verhinderte eine Niederlage, auch wenn das am Ausscheiden nichts mehr änderte. Der FC Bayern hatte sicher nicht seinen besten Tag erwischt, PSG verteidigte sehr stark und war bei Umschaltsituationen immer gefährlich, dazu kam eine desolate Schiedsrichterleistung. Es hätte auf jeden Fall die Gelb/Rote-Karte gegen den Pariser Mendes geben müssen was das Spiel komplett verändert hätte. Es kam nahezu alles zusammen, alles lief gegen den FC Bayern, es sollte einfach nicht sein. Nimmt man beide Halbfinalspiele zusammen, dann ist sicherlich nicht die bessere Mannschaft ins Finale eingezogen.
Dennoch hatte der FC Bayern eine starke Champions League-Saison gespielt. Die Ligaphase schloss der FC Bayern als Tabellenzweiter mit sieben Siegen aus acht Spielen ab. Im Achtelfinale gab es zwei klare Siege gegen Atalanta Bergamo und im Viertelfinale wurde mit zwei Siegen Real Madrid ausgeschaltet. Man war Teil des irren Torspektakels im Halbfinal-Hinspiel in Paris. Der FC Bayern verlor von 14 Spielen nur zwei (auswärts bei den beiden Finalisten FC Arsenal und PSG) und blieb zu Hause ungeschlagen (sechs Siege, ein Unentschieden). Torverhältnis insgesamt 43:20. Starke Offensive, aber leider ein paar Gegentore zu viel. Das sah man auch in den letzten Wochen. 17 Gegentore in den letzten sieben Pflichtspielen ist einfach viel zu viel für den FC Bayern. An der Defensive, vielleicht auch an der taktischen Ausrichtung, muss für die Zukunft gearbeitet werden. Es kann nicht sein, dass man immer drei, vier Tore braucht um ein Spiel zu gewinnen. Es müssen auch mal ein oder zwei Tore reichen.
Die Champions League-Saison ist für den FC Bayern jetzt leider vorbei, man kann es nicht mehr ändern. Aber unter die besten vier Mannschaften in Europa zu kommen und sich im Halbfinale mit Titelverteidiger Paris St. Germain auf Augenhöhe zu bewegen ist dennoch eine starke Leistung. Man muss jetzt nach vorne schauen. Zwei Bundesligaspiele hat der FC Bayern in dieser Saison noch, die verdiente Meisterschale gibt es noch und dann hat man ja noch ein großes Ziel. Am 23.Mai 2026 steht noch in Berlin das Finale um den DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart an.
Weiter geht es für den FC Bayern aber erstmal am kommenden Samstag in der Bundesliga mit einem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg.
Montag, 4. Mai 2026
Olise verhindert Komplett-Blamage
Erster gegen Letzter. Eigentlich müsste das eine klare Angelegenheit sein. Aber der FC Bayern tat sich im Bundesligaspiel gegen den 1.FC Heidenheim zwischen den beiden PSG-Spielen mit einer B-Elf extrem schwer, lag zweimal hinten und konnte erst tief in der Nachspielzeit gerade so ein 3:3-Unentschieden retten.
Beim FC Bayern fehlten Serge Gnabry, Lennart Karl und Raphael Guerreiro (alle verletzt). Tom Bischof war nach Verletzung wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Es wurde erwartungsgemäß wieder viel rum rotiert. So saßen u.a. Manuel Neuer, Dayot Upamecano (kam nicht zum Einsatz), Joshua Kimmich, Luis Diaz, Michael Olise und Harry Kane nur auf der Bank. Neuer wurde im Tor durch Jonas Urbig vertreten. Minjae Kim und Hiroki Ito spielten in der Defensive. Nachwuchsspieler Ndiaye spielte neben Leon Goretzka im Mittelfeld. Und hinter Kane-Vertreter Nicolas Jackson spielten Alexandar Pavlovic, Jamal Musiala und Konrad Laimer. Eine merkwürdige Formation und das merkte man auch im Spiel, besonders in der ersten Halbzeit.
Der FC Bayern kontrollierte zunächst die Partie ohne aber zu großen Chancen zu kommen. Leon Goretzka und Hiroki Ito hatten Abschlüsse für den FC Bayern. Mit der ersten richtigen gefährlichen Aktion gingen dann plötzlich die Heidenheimer durch Zivzivadze in Führung. Wenig später hatten die Heidenheimer, die frecher wurden, durch Dinkci die nächste Gelegenheit. Aber wieder nur ein paar Minuten später war es dann passiert. Dinkci traf für Heidenheim, die Bayern-Abwehr pennte mal wieder. 0:2. Unglaublich. Kurz vor der Pause dann wenigstens noch der Anschlusstreffer für den FC Bayern durch Leon Goretzka. Jamal Musiala, der ansonsten blass blieb, hatte dann noch eine Möglichkeit. Mit einem blamablen 1:2 ging es in die Halbzeit.
Zur zweiten Halbzeit kamen dann beim FC Bayern direkt Joshua Kimmich, Luis Diaz, Michael Olise und Harry Kane in die Partie. Ein Zeichen, dass Trainer Kompany mit der ersten Halbzeit sicher nicht zufrieden war. Weil die zweite Reihe murks spielte musste dann doch der Topsturm noch ran. Es war dann auch sofort mehr Zug im Spiel des FC Bayern. Nicolas Jackson und Minjae Kim vergaben zunächst noch Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch dann war es erneut Leon Goretzka, der traf und den Doppelpack schnürte. 2:2. Der FC Bayern war jetzt am Drücker. Erst vergab Michael Olise, dann traf Joshua Kimmich nur den Pfosten des Heidenheimer Tores. Doch plötzlich hatte Heidenheim, bis dahin offensiv seit dem Wechsel kaum präsent, durch Dinkci eine dicke Gelegenheit zur erneuten Führung. Dann wieder der FC Bayern, aber Luis Diaz vergab. Stattdessen traf kurz darauf erneut Zivzivadze für Heidenheim. 2:3. Wieder Rückstand. Unfassbar. Und das gegen den Tabellenletzten. Der FC Bayern drückte in der Folge auf den erneuten Ausgleich. Leon Goretzka mit einen guten Abschluss. Michael Olise traf nur den Pfosten. Nicolas Jackson vergab die nächste Bayern-Chance. Heidenheim stand nur noch hinten drin. Wegen einer langen Verletzungsunterbrechung gab es eine dementsprechende Nachspielzeit. Und tatsächlich. Tief in der Nachspielzeit gelang dem FC Bayern dann doch noch der insgesamt sicher verdiente Ausgleich. Ein Schuss von Michael Olise ging an den Pfosten, von dort prallte er an den Rücken von Heidenheim-Keeper Ramaj und vom Rücken kullerte der Ball über die Linie ins Tor. Sicher ein glücklicher Treffer. Dann war Schluss. Es blieb beim 3:3.
Aufgrund des späten Zeitpunktes und wie das Tor zustande kam sicher ein glückliches Remis für den FC Bayern, aber wegen der vielen Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit natürlich verdient. Dennoch ist es schon blamabel, dass man am Ende gegen den Tabellenletzten mit einem Unentschieden zufrieden sein muss. Dass was die zweite Reihe in der ersten Halbzeit ablieferte geht gar nicht. Kompany sollte es mit dem Rotieren nicht übertreiben, da läuft dann nämlich nicht viel zusammen. Erschreckend ist auch, dass, wenn ein paar Stammkräfte draußen sind, man selbst gegen den Tabellenletzten Probleme bekommt. Da sollte zur neuen Saison nachgebessert werden. Im Idealfall sollte jede Position doppelt und gleichwertig besetzt sein.
Auffällig ist zudem, und das kann nicht mehr bestritten werden, dass der FC Bayern mittlerweile ein großes Defensivproblem hat. Drei Gegentore gegen Real Madrid, zwei gegen den VfB Stuttgart, Drei in Mainz, fünf in Paris und drei gegen Heidenheim. Das macht 16 Gegentore in den letzten sechs Spielen. Das ist deutlich zu viel. Mit so einer Defensive kann einem vor dem Rückspiel gegen PSG Angst und Bange werden. An der Defensive muss gearbeitet werden. Alleine sechs Gegentore in zwei Spielen gegen Gegner wie Mainz und Heidenheim geht gar nicht. Auch wenn man schon als Deutscher Meister fest steht so, gerade defensiv, darf man sich als FC Bayern nicht präsentieren. Aber wenn ständig rotiert wird, auch defensiv, dann kann natürlich Stabilität und Abstimmung verloren gehen und die Folge sind zu viele Gegentore.
Am kommenden Mittwoch steht dann das Rückspiel im Halbfinale der Champions League zu Hause in der Allianz Arena gegen Paris St. Germain an. Der FC Bayern muss die 4:5-Niederlage aus dem Hinspiel drehen. Der FC Bayern muss mit zwei Toren Differenz gewinnen, wenn er ins Finale der Champions League einziehen will. Wie das bei dieser Abwehr gelingen soll ist ein Rätsel. Der FC Bayern braucht einen Sahnetag, PSG muss einen schlechten Tag haben und der FC Bayern braucht jede Menge Glück. Es wird auf jeden Fall eine extrem schwierige Aufgabe für den FC Bayern. Man hätte gegen Heidenheim, wenn man von Anfang an mit der best möglichen Elf gespielt hätte, klar gewinnen können, sich warm schießen können und sich Selbstvertrauen holen können. Dafür ist das 3:3 aber zu wenig. Stattdessen hat Heidenheim unsere Defensivprobleme deutlich aufgezeigt. Rotieren ist ja schön und gut, man kann auf drei, vier Positionen mal wechseln. Aber solche extremen Rotationen sind eher kontraproduktiv. Verletzen kann man sich auch im Training (siehe bei Serge Gnabry) und sogar eher als im Spiel.
Die Frauen des FC Bayern haben bereits das Finale in der Champions League verpasst. Mit 2:4 verloren die Bayern-Frauen das Halbfinal-Rückspiel beim FC Barcelona. Nach dem 1:1 im Hinspiel reichte das natürlich für den FC Bayern nicht. Ob es die Männer des FC Bayern besser machen? Sehr fraglich.
Mittwoch, 29. April 2026
4:5! Es ist noch nicht vorbei
Montag, 27. April 2026
Mentalitätsmonster
Welch ein verrücktes Bundesligaspiel des FC Bayern in Mainz. Beim Auswärtsspiel bei Mainz 05 hatte der FC Bayern kräftig rotiert zwischen dem Pokalspiel in Leverkusen und dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League in Paris. Nach einer desolaten ersten Halbzeit sah es nach einer Blamage für das runderneuerte Team des FC Bayern aus. 0:3-Rückstand. Aber in der zweiten Halbzeit konnte der FC Bayern, auch weil einige Stammkräfte ins Spiel kamen, die Partie noch drehen und mit 4:3 gewinnen.
Dem FC Bayern fehlten auch in Mainz Lennart Karl, Tom Bischof, Serge Gnabry und Sven Ulreich (alle verletzt). Zudem standen Joshua Kimmich und Dayot Upamecano wegen Schonung nicht im Kader. Manuel Neuer, Harry Kane, Michael Olise, Jamal Musiala, Jonathan Tah und Josip Stanisic saßen u.a. zunächst nur auf der Bank. Bis auf Neuer wurden aber alle genannten noch eingewechselt im Laufe der Partie. Jonas Urbig vertrat Neuer im Tor. Minjae Kim und Hiroki Ito bildeten die Innenverteidigung. Alphonso Davies verteidigte außen. Die größte Überraschung gab es im Mittelfeld. Neben Alexandar Pavolovic stand Nachwuchsspieler Ndiaya in der Startelf. Offensiv agierten Lius Diaz, Leon Goretzka und Raphael Guerreiro hinter Stürmer Nicolas Jackson.
Zwar Begann der FC Bayern mit viel Ballbesitz und hatte durch Guerreiro die ersten Abschlüsse, aber Mainz nutzte gleich seine erste Gelegenheit zur Führung durch Kohr. Danach lief beim FC Bayern nicht mehr viel zusammen und die Mainzer kamen auf und hatten Chancen. Aber Mwene, Becker und Amiri vergaben. Und dann legten die Mainzer nach. Nebel erhöhte. Der FC Bayern war in dieser Phase völlig von der Rolle. Kurz vor der Pause endlich mal wieder eine Torchance für den FC Bayern durch Davies. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann tatsächlich noch der dritte Gegentreffer. Erst traf Amiri die Latte des Bayern-Tores, aber Becker drückte ihn rein. 0:3 zur Pause. Unfassbar.
Zur zweiten Halbzeit kamen dann Harry Kane und Michael Olise in die Partie und belebten sofort das Bayern-Spiel. Zunächst eine Chance für den FC Bayern durch Nicolas Jackson, kurz darauf ein Abschluss von Konrad Laimer. Beim FC Bayern war jetzt mehr Zug im Spiel und da fiel auch schon der Anschluss. Jackson verkürzte auf 3:1. Den nächsten Abschluss für den FC Bayern hatte dann wieder Jackson. Nächste Möglichkeit für den FC Bayern durch den eingewechselten Jamal Musiala. Und dann war der Anschlusstreffer da. Michael Olise zirkelte den Ball ins Mainzer Tor. Der FC Bayern dominierte mittlerweile klar die Partie, von den Mainzern kam offensiv nichts mehr und dann fiel der Ausgleich. Jamal Musiala machte das 3:3. Und nur wenig später konnte der FC Bayern dann die Partie sogar komplett drehen. Harry Kane netzte zum 4:3 für den FC Bayern ein. In der Nachspielzeit hatten die Mainzer durch Sano noch einen Abschluss, aber es passierte nichts mehr. In einem irren Fußballspiel gewann der FC Bayern nach 0:3-Rückstand noch mit 4:3 in Mainz. Nach einer schwachen ersten Halbzeit, die der FC Bayern so nicht stehen lassen konnte, zeigte der FC Bayern Moral und Mentalität und gewann nach einer dominanten zweiten Halbzeit verdient. Allerdings muss auch über die erste Halbzeit gesprochen werden, denn so wie in der ersten Hälfte darf sich ein FC Bayern nicht präsentieren. Rotation hin, Belastungssteuerung her, aber das war in Mainz dann doch etwas zu viel des Guten. Man kann ja auf drei, vier Positionen mal frische Kräfte bringen, aber man sollte es nicht übertreiben wie in Mainz. Was dann passieren kann hat man in der ersten Halbzeit gesehen. Nur durch unfassbare Mentalität und weil einige Stammkräfte ins Spiel kamen, die das Spiel sofort veränderten, war es noch möglich das Spiel zu drehen. Auch wenn man schon als Deutscher Meister fest steht sollten die letzten Bundesligaspiele dieser Saison seriös zu Ende gespielt werden.
In der Bundesligatabelle liegt der FC Bayern weiter 15 Punkte vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund.
Bereits morgen am Dienstag geht es für den FC Bayern weiter. Dann kommt es zum Showdown in der Champions League mit dem Titelverteidiger Paris St. Germain. Halbfinal-Hinspiel in Paris. Die letzten Duelle der beiden Teams in der Champions League verliefen recht erfreulich für den FC Bayern, allerdings bei der Klub-WM im letzten Jahr siegte Paris. Es wird wohl ein Duell auf Augenhöhe, das vorweggenommene Endspiel, bei dem Kleinigkeiten und die bessere Tagesform entscheidend sein können. Der ultimative Härtetest für den FC Bayern. Vor allem sollte die Defensive des FC Bayern dann wieder besser stehen. Acht Gegentore in den letzten vier Pflichtspielen ist dann doch etwas zu viel.
Donnerstag, 23. April 2026
Souverän ins Pokalfinale
Montag, 20. April 2026
Do samma schon wieder Meister
Der FC Bayern ist Deutscher Fußballmeister 2026! Bereits am 30. Spieltag machte der FC Bayern den Gewinn der 35. Deutschen Meisterschaft perfekt. Durch die Niederlage von Borussia Dortmund bei der TSG Hoffenheim hätte dem FC Bayern im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart bereits ein Unentschieden zum vorzeitigen Titelgewinn gereicht, aber der FC Bayern drehte mit einer stark veränderten Elf nach Rückstand auf und siegte völlig verdient mit 4:2.
Verzichten mußte der FC Bayern auf Sven Ulreich, Lennart Karl, Tom Bischof und Serge Gnabry (alle verletzt). Besonders für Gnabry, der zuletzt in starker Form war, ist es besonders bitter. Für ihn ist diese Saison wohl gelaufen und auch die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer in Gefahr.
Im Südschlager gegen den VfB Stuttgart warf Trainer Vincent Kompany wieder die Rotationsmaschine an. So saßen Manuel Neuer, Dayot Upamecano, Jonathan Tah, Alexandar Pavlovic (blieben ohne Einsatz), Konrad Laimer, Harry Kane und Michael Olise (wurden eingewechselt) auf der Bank. Für Neuer stand Jonas Urbig im Tor, Minjae Kim und Hiroki Ito bildeten die Innenverteidigung, Alphonso Davies begann für Laimer in der Defensive. Leon Goretzka ersetzte Pavlovic im Mittelfeld und in der Offensive starteten Raphael Guerreiro, Jamal Musiala und Nicolas Jackson. Luis Diaz blieb im Team.
Der FC Bayern tat sich mit der runderneuerten Startelf zunächst schwer zu Torchancen zu kommen. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die erste gute Gelegenheiten nutzten die Stuttgarter direkt. Führich traf zum 0:1. Der FC Bayern versuchte direkt zu antworten und kam dann auch mit seiner ersten guten Gelegenheit zum Ausgleich. Raphael Guerreiro traf zum 1:1. Der FC Bayern drehte nun auf. Nur wenige Minuten später erzielte Kane-Vertreter Nicolas Jackson das 2:1 für den FC Bayern. Wiederum nur ein paar Minuten später das nächste Tor für den FC Bayern. Alphonso Davies erhöhte auf 3:1. Es war das erste Bundesligator von Davies in dieser Saison. Der FC Bayern nach diesem Zwischensprint klar auf Meisterkurs. Kurz vor der Pause hatte Jamal Musiala noch eine Möglichkeit für den FC Bayern. Mit einer 3:1-Führung ging es in die Halbzeit.
Zur zweiten Halbzeit kamen dann beim FC Bayern Harry Kane und Michael Olise für Musiala und Luis Diaz in die Partie. Die zweite Halbzeit war erst wenige Minuten alt da traf auch schon Harry Kane. Mit seinem 32. Bundesligator in dieser Saison erzielte er das vorentscheidende 4:1 für den FC Bayern. Nach dem Wechsel, eigentlich schon seit dem zwischenzeitlichen 0:1, dominierte der FC Bayern klar die Partie. Michael Olise hatte dann die nächste Bayern-Chance. El Khannouss hatte zur Abwechselung mal eine Gelegenheit für die Schwaben, von denen aber offensiv nicht mehr viel kam. Dann wieder der FC Bayern und fast mit dem fünften Treffer, aber Olise scheiterte knapp. Kurz vor Schluss dann doch noch ein Tor für den VfB. Chema Andres traf zum 4:2. Das fiel dann aber nicht mehr ins Gewicht. Wenig später war dann Schluss. Der FC Bayern gewann völlig verdient mit 4:2 gegen den VfB Stuttgart und machte den Gewinn der Deutschen Meisterschaft vorzeitig perfekt.
Schon am 30. Spieltag die Meisterschaft klar zu machen zeugt von großer Dominanz. 109 Tore hat der FC Bayern an den ersten 30 Spieltagen in der Bundesliga in dieser Saison erzielt. Der 101-Torrekord aus der Saison 1971/72 ist längst pulverisiert. Trotz mehr oder weniger großer Rotation können Spiele gewonnen werden. Es ist die 13. Meisterschaft in 14 Jahren. Einfach unfassbar und einmalig.
In der Bundesliga-Tabelle liegt der FC Bayern jetzt 15 Punkte vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund und ist damit an den letzten vier Bundesliga-Spieltagen in dieser Saison nicht mehr einzuholen.
Der erste Titel ist im Sack, es soll aber nicht der letzte Titel in dieser Saison bleiben. Zwei Titelchancen hat der FC Bayern noch. Im DFB-Pokal und in der Champions League steht der FC Bayern jeweils im Halbfinale. In beiden Pokalwettbewerben ist man schon weit gekommen, aber wer soweit gekommen ist will natürlich auch den letzten Schritt gehen. Das trifft aber natürlich auch auf die Gegner zu. Am kommenden Mittwoch muss der FC Bayern im Halbfinale des DFB-Pokal auswärts bei Bayer Leverkusen antreten. Das wird sicherlich eine heiße und schwere Angelegenheit, zumal der Pokal die letzte Titelchance für Bayer Leverkusen in dieser Saison ist. Erst kürzlich spielte der FC Bayern in der Liga in einem hitzigen Duell Unentschieden in Leverkusen. Der FC Bayern mußte dabei aber lange in Unterzahl spielen. Eine Rechnung hat der FC Bayern mit Bayer Leverkusen aber noch offen. Letzte Saison schied der FC Bayern im Achtelfinale des DFB-Pokal daheim in München unglücklich mit 0:1 gegen Bayer Leverkusen aus, auch, weil der FC Bayern lange in Unterzahl spielen mußte. Wäre schön, wenn der FC Bayern diese Rechnung begleichen könnte.
Donnerstag, 16. April 2026
Nach Drama im Halbfinale
Der FC Bayern steht im Halbfinale der Champions League! Aber was war das bitte für ein Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid? Nichts für schwache Nerven. Es fehlte nicht viel zum Herzkasper. Der FC Bayern lag dreimal zurück und kam dreimal wieder und siegte am Ende mit 4:3. Mal wieder war auch der Schiedsrichter in Spielen gegen Real Madrid ein Thema.
Beim FC Bayern fehlten Lennart Karl, Tom Bischof und Sven Ulreich verletzt. Ansonsten waren alle an Bord. Der FC Bayern ging mit seiner wohl besten Startelf ins Spiel. Vorne mit Harry Kane, dahinter Serge Gnabry, Michael Olise und Luis Diaz. Joshua Kimmich und Alexandar Pavlovic im Mittelfeld. Vor Manuel Neuer verteidigten Josip Stanisic, Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Konrad Laimer. Für Jamal Musiala und Alphonso Davies blieb zunächst nur die Bank.
Das Spiel begann denkbar schlecht. Nach einem schweren Patzer von Manuel Neuer brauchte Güler den Ball nur noch ins leere Tor schießen. Nach nur wenigen Sekunden lag der FC Bayern hinten und der Vorsprung vom 2:1-Hinspielsieg war bereits aufgebraucht. Aber der FC Bayern antwortete. Nur wenige Minuten später erzielte Alexandar Pavlovic bereits den Ausgleich. Der FC Bayern war wieder im Spiel. Der FC Bayern dominierte die Partie, aber Real Madrid war bei Kontern stets gefährlich. Mbappe mit einer guten Gelegenheit für Real. Dann ein guter Abschluss für den FC Bayern durch Joshua Kimmich. Konrad Laimer soll dann Brahim Diaz von Real Madrid vor dem Bayern-Strafraum gefoult haben. Wenn überhaupt, dann war es nur eine minimale Berührung. Eine klare Fehlentscheidung. Den Freistoß trat Güler und der Ball landete zur erneuten Real-Führung im Bayern-Tor. Bitter. Der FC Bayern versuchte abermals zu antworten und fand die richtige Antwort. Nur einige Minuten nach dem erneuten Rückstand folgte der erneute Ausgleich. Harry Kane traf zum 2:2. Dann wieder Real mit einer guten Möglichkeit, aber Vinicius Junior scheiterte an der Latte. Allerdings geriet der FC Bayern nur wenig später zum dritten Mal in Rückstand. Mbappe traf zum 2:3. Unfassbar. Allerdings hätte auch das Tor nicht gelten dürfen, denn im Vorfeld des Treffers wurde Josip Stanisic ganz klar von Reals Rüdiger gefoult. Das hätte zumindest überprüft und der Schiedsrichter sich nochmal ansehen müssen. Die zweite krasse Fehlentscheidung zu Ungunsten des FC Bayern. Zudem sah Trainer Vincent Kompany noch die gelbe Karte und ist damit für das Hinspiel im Halbfinale gesperrt. Nach einer aufregenden ersten Halbzeit lag der FC Bayern mit 2:3 hinten. Ein unglücklicher Rückstand.
Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit hatte Luis Diaz eine gute Gelegenheit für den FC Bayern. Kurz darauf nächste Bayern-Chance durch Upamecano. Auf der anderen Seite vergab Mabappe eine gute Möglichkeit für Real. Der FC Bayern weiter Spiel bestimmend, aber man musste immer aufpassen vor den Real-Kontern. Vinicius Junior mit der nächsten Möglichkeit für Real. Dann wieder der FC Bayern mit einer guten Möglichkeit durch Luis Diaz. Michael Olise für den FC Bayern mit einem guten Versuch, aber weiter 2:3. Nächste Bayern-Chance durch Upamecano. Der Ausgleich wäre längst verdient. Nächster Versuch des FC Bayern durch Olise. Dann brach die Schlussphase an. Der FC Bayern klar überlegen und drängte auf den Ausgleich. Da sah der bereits verwarnte Camavinga von Real Madrid wegen unsportlichen Verhaltens völlig zu Recht die Gelb/Rote Karte. Der FC Bayern fortan in Überzahl. Und es dauerte nur wenige Minuten bis der FC Bayern diesen Vorteil nutzen konnte. Da zog Luis Diaz ab und traf zum hochverdienten 3:3. Damit war der FC Bayern im Halbfinale. Aber der FC Bayern legte noch einen drauf. In der Nachspielzeit haute Michael Olise den Ball sogar noch zum 4:3-Siegtreffer für den FC Bayern ins Netz. Spiel gedreht. Reals Güler bekam wegen Meckerns dann noch die Rote Karte. Aber das ist nur eine Randnotiz. Mit 4:3 gewann der FC Bayern das Rückspiel gegen Real Madrid nach einem Nerven zerrenden Spiel und hat damit beide Spiele in dieser KO-Runde gegen Real Madrid gewonnen und steht völlig verdient im Halbfinale der Champions League.
Über weite Strecken dominierte der FC Bayern auch das Rückspiel, hatte aber Pech, dass ein krasser Torwartfehler und zwei Fehlentscheidungen des Schiedsrichters zu Gegentoren führten. Der FC Bayern zeigte aber Moral und kam immer wieder zurück. Gefährlich wurde Real Madrid bei Kontern, aber an der Rechtmäßigkeit des Bayern-Sieges und des Weiterkommens gibt es keine Zweifel.
Real Madrid hat kein Recht sich über den Schiedsrichter zu beklagen. Dass zweite und dritte Real-Tor hätte gar nicht zählen dürfen. Die Gelb/Rote Karte kurz vor Schluss gegen Camavinga war absolut berechtigt. Wer schon verwarnt ist sollte sich nicht unsportlich im Sinne des Spiels verhalten.
Eine Anmerkung aber noch: Das Auftreten und Verhalten auf dem Platz von Real Madrids Antonio Rüdiger ist unerträglich und ekelhaft. So ein Spieler sollte in der Nationalmannschaft nichts mehr zu suchen haben.
Der europäische Clasico zwischen dem FC Bayern und Real Madrid lieferte in beiden Spielen ein wahres Offensiv-Spektakel. Es war der erste Heimsieg des FC Bayern gegen Real Madrid in einem Pflichtspiel nach zuvor vier sieglosen Versuchen (ein Remis, drei Niederlagen) und erstmals nach zuvor vier vergeblichen Versuchen kam der FC Bayern endlich mal wieder in einem KO-Duell gegen Real Madrid eine Runde weiter. Diesmal konnte auch eine desolate Schiedsrichterleistung das Weiterkommen des FC Bayern nicht verhindern.
Im Halbfinale der Champions League trifft der FC Bayern auf Titelverteidiger Paris St. Germain. PSG setzte sich im Viertelfinale mit zwei Siegen gegen den FC Liverpool durch. Das wird der nächste harte Brocken für den FC Bayern. In der Ligaphase konnte der FC Bayern in Paris mit 2:1 gewinnen, aber das spielt für das Halbfinale keine Rolle.
Das Hinspiel findet am Dienstag, den 28.April 2026 in Paris statt und das Rückspiel steigt am Mittwoch, den 6.Mai 2026, in München.
Für den FC Bayern geht es aber erstmal am kommenden Sonntag in der Bundesliga weiter. Dann gastiert der formstarke VfB Stuttgart in München in der Allianz Arena zum Südschlager. Gegen den aktuellen Tabellendritten aus Stuttgart sollte man auf eine Großrotation verzichten. Gegen St. Pauli mag es reichen, gegen den SC Freiburg wäre es fast schief gegangen und der VfB Stuttgart ist da noch ein anderes Kaliber. Aber weil nur drei Tage später schon das Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen ansteht und auch die Halbfinalspiele in der Champions League gegen PSG nicht weit weg sind muss wohl mit einer größeren Rotation gerechnet werden.
Montag, 13. April 2026
Torrekord geknackt: FC Bayern und Goretzka schreiben Geschichte
Jetzt ist es passiert. Nach 54 Jahren hat der FC Bayern seinen eigenen 101-Torrekord aus der Saison 1971/72 geknackt und überboten. Es war Leon Goretzka, der mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 im Bundesligaspiel beim FC St. Pauli den 102. Bundesligatreffer des FC Bayern in dieser Saison erzielte und sich damit einen Eintrag in die Fußball-Geschichtsbücher sicherte. Am Ende des Spieltags steht der FC Bayern sogar bei 105 Saisontoren dank eines ungefährdeten 5:0-Sieges und das trotz einer größeren Rotation ohne Harry Kane.
Verletzungsbedingt musste der FC Bayern in Hamburg auf Ersatztorwart Sven Ulreich und auf Lennart Karl, sowie dem angeschlagenen Serge Gnabry verzichten. Dayot Upamevano, Jonathan Tah, Josip Stanisic, Alexandar Pavlovic, Luis Diaz und Harry Kane saßen zunächst alle auf der Bank, wobei Upamecano, Pavlovic und Kane ohne Einsatz blieben. Minjae Kim, Hiroki Ito und Tom Bischof rotierten in die Defensive, Leon Goretzka ersetze Pavlovic im Mittelfeld, Raphael Guerreiro und Jamal Musiala begannen in der Offensive und Nicolas Jackson ersetzte Harry Kane in der Sturmspitze. Rotation zwischen den beiden Real-Spielen.
Auch mit dieser runderneuerten Startelf begann der FC Bayern sehr dominant und ging dann auch früh in Führung. Den ersten Treffer erzielte Jamal Musiala, das 101. Bundesligator des FC Bayern in dieser Saison. Damit war der alte Rekord schon mal eingestellt. Der FC Bayern setzte nach und hätte nur wenige Minuten später fast wieder getroffen, aber Nicolas Jackson scheiterte an der Latte. Die nächste Möglichkeit für den FC Bayern hatte Michael Olise. Nächste Großchance für den FC Bayern, aber Musiala traf nur den Pfosten. Dann plötzlich mal aus dem Nichts St. Pauli. Lage brachte den Ball aber nicht im Bayern-Tor unter. Das war es dann. Mit einer hochverdienten Führung für den FC Bayern ging es in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit war erst wenige Minuten alt, da kam der historische Moment. Leon Goretzka traf zum 2:0 für den FC Bayern und erzielte das 102. Bundesligator des FC Bayern in dieser Saison. Der alte Torrekord aus der Saison 1971/72 war damit überboten und der FC Bayern und Leon Goretzka haben Geschichte geschrieben. Der FC Bayern war aber längst noch nicht fertig. Kurz darauf fiel bereits das nächste Tor. Michael Olise erhöhte auf 3:0 für den FC Bayern. Damit war das Spiel gelaufen. Der FC Bayern machte aber weiter und wurde mit dem nächsten Treffer belohnt. Nicolas Jackson traf zum 4:0 für den FC Bayern. St. Pauli war offensiv harmlos und der FC Bayern schaukelte den klaren Vorsprung sicher nach Hause. Kurz vor Schluss legte aber Raphael Guerreiro noch einen drauf zum 5:0 für den FC Bayern. In der Nachspielzeit hätte Leon Goretzka fast noch das halbe Dutzend voll gemacht, sein Treffer fand aber wegen Abseits keine Anerkennung. So blieb es am Ende beim auch in der Höhe absolut verdienten 5:0-Auswärtssieg des FC Bayern beim FC St. Pauli. Bis auf eine Szene in der ersten Hälfte, als es mal brenzlig vor dem Bayern-Tor wurde, war St. Pauli offensiv sehr harmlos. Der FC Bayern dominierte trotz großer Rotation von Anfang bis Ende klar die Partie und nutzte seine Torchancen konsequent. Der Sieg hätte aber auch noch höher ausfallen können.
Das Spiel bleibt aber in erster Linie nicht wegen dem 5:0 in Erinnerung, sondern wegen Leon Goretzka und seinem Rekordtor, dem 102. Bundesligatreffer des FC Bayern in dieser Saison.
Auch für die Tabelle war der Sieg wichtig. Der FC Bayern führt die Bundesligatabelle aktuell mit 12 Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund an. Bei nur noch fünf Spieltagen und 15 zu vergebenen Punkten steht der FC Bayern jetzt endgültig kurz vor dem Gewinn der 35. Deutschen Meisterschaft.
Weiter geht es für den FC Bayern am kommenden Mittwoch. Dann steht das Rückspiel im Viertelfinale der Champions League gegen Real Madrid daheim in der Allianz Arena an. Der FC Bayern muss dann den 2:1-Hinspielsieg verteidigen. Das wird sicher eine ganz heiße Aufgabe. Real Madrid wird sicherlich noch mal alles versuchen und da muss der FC Bayern dagegen halten. Es ist noch nichts entschieden, es wird sicher eine sehr spannende Angelegenheit das Rückspiel.
Mittwoch, 8. April 2026
Magische Nacht in Madrid
Was für ein Spiel. Der FC Bayern hat erstmals seit 2001 in der regulären Spielzeit auswärts bei Real Madrid gewonnen. Nach einer bärenstarken und über weite Strecken dominanten Vorstellung gewann der FC Bayern im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League mit 2:1 und hat sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel nächste Woche in München verschafft.
Pünktlich zum europäischen Klassiker hatte der FC Bayern nahezu alle Mann an Bord. Bis auf Sven Ulreich waren alle einsatzfähig. So auch Harry Kane, der in Freiburg angeschlagen fehlte, stand in der Startelf. In der Offensive bot Kompany geballte Power auf. Hinter Kane agierten Michael Olise, Luis Diaz und Serge Gnabry. Alexandar Pavlovic spielte neben Joshua Kimmich im Mittelfeld. Und Dayot Upamecano neben Jonathan Tah in der Innenverteidigung. Im Tor stand Manuel Neuer, der ein überragendes Spiel machte. Für Lennart Karl, dem Siegtorschützen von Freiburg, blieb diesmal nur die Bank.
Der FC Bayern fand gut in die Partie und hatte durch Konrad gleich gleich die erste Möglichkeit. Nach einem Abschluss von Michael Olise hätte nur wenig später Dayot Upamecano den FC Bayern in Führung bringen müssen, brachte den Ball aus kurzer Distanz aber nicht über die Linie. Langsam wurde dann aber Real Madrid stärker und hatte durch Mbappe seine erste gute Gelegenheit. Kurz darauf direkt die nächste Chance für Real durch Vinicius Junior. Dann wieder der FC Bayern mit einer guten Möglichkeit, aber Serge Gnabry vergab. Mbappe dann mit der nächsten Möglichkeit für Real. Es ging hin und her. Kurz vor der Pause ging der FC Bayern aber in Führung. Luis Diaz erzielte das wichtige 1:0 für den FC Bayern. Mit dieser Führung für den FC Bayern ging es in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit war erst einige Sekunden alt, da zog Harry Kane ab und es stand 2:0 für den FC Bayern. Welch ein Auftakt in die zweite Hälfte. Der FC Bayern blieb nun dran und hatte kurz darauf durch Olise und Josip Stsnisic weitere Gelegenheiten. Ein weiterer Abschluss von Olise ließ Upamecano die nächste Chance für den FC Bayern folgen, der in dieser Phase dem dritten Tor näher war als Real dem Anschlusstreffer. Dann hatte aber Real durch Vinicius Junior aus dem Nichts plötzlich eine dicke Gelegenheit, aber vergeben. Dann wieder der FC Bayern mit einem gefährlichen Abschluss von Olise. Real versuchte aber zunehmend wieder heranzukommen und hatte durch Mbappe eine gute Möglichkeit, aber abermals war der überragende Manuel Neuer zur Stelle. Nächste Chance Real. Wieder Mbappe. Wieder nichts. Schließlich fiel er dann doch der Anschlusstreffer. Diesmal traf Mbappe. Nur noch 2:1 für den FC Bayern. Die Antwort des FC Bayern folgte prompt. Harry Kane vergab aber eine gute Möglichkeit. Real wollte den Ausgleich und hatte durch Vinicius Junior eine weitere Torchance, aber Manuel Neuer war wieder auf dem Posten. Kurz vor Schluss noch eine Möglichkeit für den FC Bayern durch den eingewechselten Jamal Musiala. Auf der anderen Seite probierte es abermals Mbappe. Ein Tor fiel aber nicht mehr. In der Nachspielzeit kam Michael Olise noch im Real-Strafraum zu Fall, da hätte man durchaus auf Strafstoß für den FC Bayern entscheiden können. So blieb es aber beim alles in allem absolut verdienten 2:1-Auswärtssieg des FC Bayern. Der FC Bayern trat über weite Strecken sehr dominant auf und erarbeitete sich einige Tormöglichkeiten. Auch Real Madrid hatte einige Gelegenheiten, was bei der Klasse der Mannschaft nie ganz verhindert werden kann. Dennoch verdiente sich der FC Bayern durch einen starken und couragierten Auftritt den Sieg.
Entschieden ist natürlich noch gar nichts. Eine Mannschaft wie Real Madrid ist jederzeit in der Lage, auch auswärts, zurück zu kommen. Dennoch hat sich der FC Bayern für das Rückspiel in München in der Allianz Arena am kommenden Mittwoch, den 15.April 2026, eine gute Ausgangslage verschaffen.
Am kommenden Samstag steht dem FC Bayern ein Charaktertest bevor. Nach dem grandiosen Sieg in Madrid in Bernabeu und zwischen den beiden Spielen gegen Real Madrid muss der FC Bayern in der Bundesliga beim FC St.Pauli antreten. Da wird sicherlich rotiert werden. Spiele am Millerntor sind oft unangenehm. Die Meisterschaft ist auch noch nicht durch, es geht um wichtige Punkte. Vielleicht fällt dann ja schon der 101 Torrekord aus der Saison 1971/72. Zwei Treffer fehlen dem FC Bayern für einen neuen Rekord. Vielleicht ist das ja Anreiz auch am Millerntor Vollgas zu geben, wenn auch wahrscheinlich mit einer anderen Aufstellung als in Madrid.
Montag, 6. April 2026
In der Nachspielzeit Spiel gedreht
Lange sah es nach der zweiten Bundesliga-Niederlage in dieser Saison aus. 0:2 lag der FC Bayern beim SC Freiburg zurück, doch in einem Wahnsinnsendspurt drehte der FC Bayern noch die Partie und kam doch noch zu einer geglückten Generalprobe vor dem Champions League-Spiel bei Real Madrid.
Der FC Bayern musste auf Nicolas Jackson (Rotsperre) und auf Harry Kane (angeschlagen) verzichten. Ansonsten waren alle Mann beim FC Bayern an Bord, auch Manuel Neuer, Jamal Musiala und Alphonso Davies. Vor dem Real-Hinspiel wurden einige Spieler geschont. Neuer kehrte ins Tor zurück, in der Defensive bekamen Minjae Kim und Tom Bischof den Vorzug gegenüber Dayot Upamecano und Konrad Laimer, im Mittelfeld spielte Leon Goretzka für Alexandar Pavlovic und in der Offensive agierten Lennart Karl und Raphael Guerreiro für Michael Olise (Bank) und Harry Kane. Serge Gnabry spielte vorne in der Spitze, dahinter Luis Diaz, der nach Gel/Rot-Sperre wieder zurück war.
Der FC Bayern kam schwer in die Partie. Die Freiburger hielten aggressiv dagegen. Torchancen waren aber zunächst Mangelware. Die erste gute Gelegenheit hatten dann die Freiburger durch Treu. Beste und Höler mit den nächsten Gelegenheiten für die Freiburger. Beim FC Bayern dagegen lief ohne Kane die Tormaschinerie noch nicht rund. Dagegen hatten die Freiburger durch Lienhart die nächste Möglichkeit. Wieder Lienhart für die Freiburger. Der FC Bayern hatte seine besten Gelegenheiten in der ersten Hälfte erst kurz vor der Pause. Erst eine Dreifachchance von Lennart Karl, Luis Diaz und Tom Bischof. Kurz darauf noch ein gefährlicher Abschluss von Serge Gnabry. So ging es torlos in die Halbzeit.
Die zweite Hälfte war gerade angepfiffen, da geriet der FC Bayern durch Manzambi in Rückstand. Nach der ersten Halbzeit war es fast abzusehen. Wenig später hätte Höler für Freiburg erhöhen können. Der FC Bayern stand in dieser Phase neben sich. Kurz darauf nochmal Höler mit einer dicken Gelegenheit für den SC Freiburg. Der FC Bayern war mittlerweile mit dem 0:1 noch gut bedient. Dann kam u.a. Michael Olise beim FC Bayern in die Partie. Olise war erst kurz auf dem Feld, das hatte er schon die Möglichkeit zum 1:1. Das nächste Tor erzielte aber wieder der SC Freiburg. Und jetzt machte Höler seinen Treffer. 0:2 aus Sicht des FC Bayern. Jetzt würde es richtig schwer werden. Der FC Bayern zeigte aber große Moral und warf in der Schlussphase alles nach vorne. Plötzlich wurde es ein Spiel fast auf ein Tor, auf das der Freiburger. Olise machte mit einer Gelegenheit den Anfang. Nächste Bayern-Chance durch Luis Diaz. Wenig später war es aber passiert. Tom Bischof traf zum Anschlusstreffer. Der FC Bayern machte weiter und wollte mehr. Joshua Kimmich mit einer weiteren Gelegenheit für den FC Bayern. Die Nachspielzeit lief bereits da erzielte Tom Bischof seinen zweiten Treffer zum Ausgleich. Jetzt wollte der FC Bayern, der die Freiburger förmlich einschnürte, auch noch den Sieg. Der eingewechselte Konrad Laimer vergab zunächst eine Möglichkeit. Doch dann war es Lennart Karl, der tatsächlich noch den 3:2-Siegtreffer für den FC Bayern erzielte.
Der FC Bayern zeigte starke Moral und drehte in der Schlussphase richtig auf. Aber die ersten 75 Minuten, in denen nicht viel zusammen lief, darf man nicht vergessen. War aber zu erwarten, dass es drei Tage vor dem Spiel in Madrid mit der Aufstellung und ohne Kane bei den heimstarken Freiburgern nicht leicht werden würde. Aber der späte Sieg könnte dem FC Bayern vor dem Saisonendspurt einen Push gegeben. Man weiß, dass man Spiele drehen kann und auch noch spät entscheiden kann.
Auch im Hinblick auf die Meisterschaft war der Sieg wichtig. Der FC Bayern führt die Bundesliga-Tabelle mit weiterhin neun Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund an.
Weiter geht es für den FC Bayern bereits morgen am Dienstag in der Champions League. Dann steht der Kracher, der internationale Clasico, an. Im Hinspiel des Viertelfinale muss der FC Bayern auswärts bei Real Madrid antreten. Der ultimative Härtetest für den FC Bayern. In den letzten vier KO-Duellen mit Real Madrid kamen viermal die Spanier weiter. Es wäre also an der Zeit, dass der FC Bayern mal wieder das Duell zieht. Es wird aber hammerhart, denn gerade in großen Spielen in der Champions League ist Real Madrid meistens auf dem Punkt da, wie man im Achtelfinale gesehen hatte, als Real Manchester City klar und deutlich ausgeschaltet hatte. Beim FC Bayern wird dann aber wohl wieder Harry Kane dabei sein.
Montag, 23. März 2026
Souveräner Heimsieg gegen Union
Donnerstag, 19. März 2026
Souverän ins Viertelfinale
Der FC Bayern steht im Viertelfinale der Champions League. Nach dem klaren Sieg im Hinspiel war es im Rückspiel allerdings nur noch Formsache. Nach dem 6:1-Sieg auswärts gewann der FC Bayern auch das Rückspiel daheim gegen Atalanta Bergamo klar und souverän mit 4:1.
Beim FC Bayern fehlten Manuel Neuer, Sven Ulreich, Alphonso Davies, Jamal Musiala (alle verletzt), sowie Joshua Kimmich und Michael Olise (beide gesperrt). Jonas Urbig wurde rechtzeitig fit und hütete das Bayern-Tor. Auch Hiroki Ito war nach Verletzung wieder dabei, saß aber zunächst auf der Bank. Er kam aber in der Schlussphase noch in die Partie. Harry Kane stand wieder in der Startelf, dafür musste Nicolas Jackson auf die Bank. Auch für Dayot Upamecano, Konrad Laimer und Serge Gnabry blieb nur die Bank. Für sie spielten Minjae Kim, Tom Bischof und Raphael Guerreiro. Während Upamecano und Laimer ohne Einsatz blieben wurde Gnabry später noch eingewechselt. Leon Goretzka ersetzte im Mittelfeld Joshua Kimmich und Lennart Karl in der Offensive Michael Olise.
Der FC Bayern trat von Beginn an überlegen und dominant auf und hatte einige gute Möglichkeiten. Luis Diaz und Raphael Guerreiro mit den ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. Alexandar Pavlovic und Tom Bischof mit Abschlüssen für den FC Bayern, dann hatte Harry Kane eine Möglichkeit. Schließlich gab es dann Strafstoß für den FC Bayern. Bergamo-Spieler Scalvini bekam den Ball im eigenen Strafraum an die Hand. Klare Sache. Harry Kane trat zum Strafstoß an - und vergab. Weil sich aber Bergamo-Schlussmann Sportiello zu früh von der Linie bewegte musste der Strafstoß wiederholt werden. Im zweiten Anlauf traf dann Harry Kane zur verdienten 1:0-Führung. Kurz vor der Pause hatte plötzlich Bergamo durch Palasic die Möglichkeit zum Ausgleich, aber vergeben. So blieb es zur Pause beim 1:0 für den FC Bayern. Der FC Bayern hoch überlegen mit einigen Möglichkeiten und Abschlüssen, es sprang aber nur ein Treffer dabei heraus.
Auch nach dem Wechsel blieb es unverändert. Der FC Bayern klar überlegen und hatte durch Guerreiro direkt eine gute Gelegenheit. Kurz darauf war es aber passiert. Harry Kane schnürt den Doppelpack und traf zum 2:0. Nur wenige Minuten später legte der FC Bayern direkt nach. Lennart Karl netzte zum 3:0 ein. Damit war die Partie praktisch entschieden. Sulemana dann mal mit einer Möglichkeit für Bergamo. Das nächste Tor fiel aber wieder auf der anderen Seite. Luis Diaz setzte noch einen drauf und traf zum 4:0 für den FC Bayern. Das Spiel war längst entschieden, da hatte Bergamo durch Scalvini noch eine Gelegenheit. Kurz vor Schluss kam dann Bergamo doch noch zu einem Treffer. Samardzic verkürzte auf 4:1. Der obligatorische Gegentreffer. Der FC Bayern kriegt es leider zu selten derzeit hin mal ohne Gegentreffer zu bleiben. Aber bei dem Spielstand sicher verschmerzbar. Dabei blieb es dann auch. Mit 4:1 gewann der FC Bayern auch das Rückspiel gegen Atalanta Bergamo souverän. Es war eine dominante Vorstellung des FC Bayern mit einigen guten Möglichkeiten. Bergamo war offensiv weitestgehend harmlos. Ein ungefährdeter und absolut verdienter Sieg des FC Bayern. Damit steht der FC Bayern nach einem insgesamt 10:2 (mit Hin-und Rückspiel) gegen Atalanta Bergamo souverän im Viertelfinale der Champions League.
In diesem Viertelfinale wird es aber ungleich schwerer. Denn der FC Bayern trifft im Viertelfinale der Champions League auf Rekordsieger Real Madrid, die sich im Achtelfinale mit zwei Siegen gegen Manchester City durchgesetzt hatten. Das wird ein echtes Brett. Die letzten vier KO-Duelle mit Real Madrid gingen alle an die Spanier. Das Hinspiel findet am Dienstag, den 7.April 2026 in Madrid statt und das Rückspiel steigt am Mittwoch, den 15.April 2026, in München.
Vor der anstehenden Länderspielpause geht es für den FC Bayern aber noch am kommenden Samstag daheim in der Allianz Arena in der Bundesliga gegen den 1.FC Union Berlin. Da muss der FC Bayern dann auf die gesperrten Luis Diaz, Nicolas Jackson und Jonathan Tah verzichten.
Montag, 16. März 2026
Erkämpfter Punkt in Skandalspiel
Der FC Bayern hat im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen große Moral gezeigt. Zwei nicht gegebene Treffer und zwei Platzverweise musste der FC Bayern verkraften, kam aber dennoch in Unterzahl zu einem verdienten 1:1-Unentschieden. Schlechtester Mann auf dem Platz war allerdings Schiedsrichter Christian Dingert, der mit einer ganzen Reihe mehr als fragwürdiger Entscheidungen das Spiel massiv beeinflusste und so dem FC Bayern den möglichen Sieg kostete.
Aber der Reihe nach. Der FC Bayern musste auf Alphonso Davies, Jamal Musiala, Hiroki Ito und die beiden Torhüter Manuel Neuer und Jonas Urbig (alle verletzt) verzichten. So kam es auf der Torwartposition zu einem Engpass. Nach längerer Zeit hütete somit Sven Ulreich das Tor des FC Bayern. Er machte seine Sache aber sehr gut. Unverständlich war, dass Harry Kane zunächst wieder nur auf der Bank saß, obwohl er schon in Bergamo im Kader stand. Serge Gnabry bekam eine Pause, saß nur auf der Bank und kam nicht zum Einsatz. Nicolas Jackson vertrat wieder Harry Kane in der Sturmspitze, für Gnabry begann Lennart Karl.
Das Spiel begann denkbar schlecht für den FC Bayern. Schon nach wenigen Minuten ging Leverkusen durch Garcia in Führung. Allerdings hätte man im Vorfeld des Tores durchaus auf Foul an Luis Diaz entscheiden können, dann wäre der Treffer nicht gefallen. Nicolas Jackson hatte dann die erste Möglichkeit für den FC Bayern. Die nächste Chance für den FC Bayern hatte wieder Jackson. Der FC Bayern war in der Phase klar überlegen und traf. Jonathan Tah netzte ein. Aber der Treffer zählt nach VAR-Einsatz nicht. Der Ball sprang Tah an den angelegten Arm und kullerte dann irgendwie ins Tor. Der Treffer hätte zählen müssen, man kann sich den Arm nicht abschneiden. Arm war angelegt, keine Absicht. Regulärer Treffer. Culbreath hatte kurz darauf eine Gelegenheit für Leverkusen. Kurz vor der Pause wurde es dann bitter. Nach einem Foul von Jackson an den Leverkusener Terrier gibt es erst die Gelbe Karte, aber nach dem nächsten VAR-Einsatz glatt Rot. Kann man wohl geben, aber es war sicher keine Absicht und Gelb hätte es auch getan. Die Rote Karte war eine harte Entscheidung. Man erinnere sich: Vor wenigen Wochen beim Spiel des FC Bayern bei Borussia Dortmund kam der Dortmunder Schlotterbeck für ein ähnliches Foul an Josip Stanisic mit der Gelben Karte davon. Der FC Bayern also fortan in Unterzahl. Tillman hatte dann noch einen Abschluss für Leverkusen. Der FC Bayern lag zur Pause unglücklich mit 0:1 hinten.
Die erste Möglichkeit nach dem Wechsel hatte Leverkusen durch Maza. Auf der anderen Seite probierte es Luis Diaz für den FC Bayern. Tillman und Schick hatten dann die nächsten Chancen für Leverkusen, da hatte der FC Bayern etwas Glück nicht den zweiten Treffer zu kassieren. Dann kam beim FC Bayern Harry Kane in die Partie. Er war kaum auf dem Feld, da traf er ins Netz. Aber er hatte die Rechnung ohne Herrn Dingert gemacht, der wieder seinen Auftritt hatte. Nach VAR-Einsatz zählt auch dieser Treffer nicht. Kane wurde vor dem Tor vom Leverkusener Torwart Blaswich aus relativ kurzer Distanz angeschossen und der Ball soll gegen den Arm gekommen sein. Der Abpraller landete bei Diaz, der dann Kane bediente, der dann den Ball ins Tor schob. Unfassbar. Ein ganz klar regulärer Treffer. Wie bei Tah kann Kane sich den Arm nicht abschneiden und wurde zudem angeschossen. Poku mit einer Gelegenheit für Leverkusen. Doch dann fiel endlich der hochverdiente Ausgleich. Luis Diaz traf für den FC Bayern in Unterzahl zum 1:1. Kurz darauf hätte der FC Bayern das Spiel fast gedreht, aber Michael Olise vergab. In der Schlussphase wurde das Spiel dann endgültig zum Skandalspiel. Luis Diaz kommt im Leverkusener Strafraum zu Fall. Es gab einen klaren Kontakt mit dem Leverkusener Torwart Blaswich. Aber statt Strafstoß für den FC Bayern gab es die Gelb/Rote Karte gegen Diaz wegen einer angeblichen Schwalbe. Unfassbar. Eine Schwalbe war es auf keinen Fall, aber man hätte auch auf Strafstoß für den FC Bayern entscheiden können. Die letzten Minuten musste der FC Bayern mit nur noch neun Mann das Remis verteidigen. Natürlich wollte Leverkusen jetzt den Sieg, was allerdings nicht verdient gewesen wäre. Maza mit einer Möglichkeit für Leverkusen. Dann gab es noch acht Minuten Nachspielzeit obendrauf. Woher die kommen bleibt wohl Dingerts Geheimnis. In der Nachspielzeit traf dann Hofmann für Leverkusen. Aber der Treffer zählte nach dem nächsten VAR-Einsatz zu Recht wegen Abseits nicht. Endlich lag Dingert, bzw. das Schiedsrichterteam mal richtig. Kurz darauf lag der Ball dann nochmal im Bayern-Tor, aber der Treffer zählte nicht, weil Ulreich die Hand auf dem Ball hatte. Dann nochmal Maza mit einem Abschluss für Leverkusen. Aber der FC Bayern rettete zu neunt das Unentschieden über die Zeit.
Auch angesichts der ganzen Umstände ein hochverdientes Remis für den FC Bayern. Über weite Strecken, zu elft und auch zu zehnt war der FC Bayern die bessere und dominante Mannschaft, auch wenn Leverkusen die ein oder andere Gelegenheit hatte. Zu neunt ging es dann nur noch darum den einen Punkt ins Ziel zu retten. Der FC Bayern zeigte große Moral und ließ sich auch nicht von der desolaten Schiedsrichterleistung aus dem Konzept bringen und spielte sogar in Unterzahl auf Sieg.
Bei so einer unfassbaren Schiedsrichterleistung müssen mal vom FC Bayern deutliche Worte kommen. Das darf man sich nicht gefallen lassen. Schiedsrichter Dingert sollte künftig vom FC Bayern abgelehnt werden. Der Mann sollte kein Spiel vom FC Bayern mehr pfeifen. Zwei klare Bayern-Tore nicht gegeben, mindestens einen Strafstoß für den FC Bayern hätte der FC Bayern bekommen müssen (bei einem Abschluss von Diaz im Leverkusener Strafraum wurde er vom Leverkusener Andrich rüde weggegrätscht, dabei spielt es keine Rolle, ob der Ball bereits gespielt war, zumal der Ball noch im Spiel war, es war ein klares Foul), mindestens ein komplett falscher Platzverweis gegen den FC Bayern gegeben, vor dem 0:1 ein Foulspiel gegen Diaz nicht gepfiffen und auch ansonsten ein komplett gebrauchter Tag für den Schiedsrichter. Bei so einer Schiedsrichterleistung fällt es schwer ruhig zu bleiben.
Erstmals seit ungefähr 25 Jahren flogen zwei Bayern-Spieler in einem Bundesligaspiel vom Platz. Damals, 2001 war es in Dortmund. Auch damals holte der FC Bayern am Ende ein 1:1.
Im Nächsten Bundesligaspiel gegen Union Berlin werden damit dem FC Bayern Jackson, Diaz und auch Jonathan Tah (Gelbsperre) fehlen.
Die Bundesliga-Tabelle führt der FC Bayern weiterhin an, jetzt mit neun Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund.
Weiter geht es für den FC Bayern am kommenden Mittwoch mit dem Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Atalanta Bergamo. Nach dem 6:1-Sieg im Hinspiel darf da nichts mehr anbrennen. Dennoch sollte der FC Bayern versuchen ein gutes Spiel zu machen um auch im Flow zu bleiben. Zu viel sollte nicht rotiert werden, es ist immerhin ein Heimspiel. Allerdings werden im Rückspiel gegen Bergamo Michael Olise und Joshua Kimmich gesperrt fehlen. Und auf der Torwartposition könnte es jetzt richtig eng werden. Denn in Leverkusen hat sich auch noch Sven Ulreich verletzt. Manuel Neuer fällt wohl weiterhin aus. Eine kleine Hoffnung könnte es noch bei Jonas Urbig geben. Sollte aber auch Urbig ausfallen, dann müsste wohl ein junger Nachwuchsmann ran.
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