Das nächste Spiel

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Montag, 22. November 2021

Augsburg-Pleite zwischen Corona-Irrsinn

Dieser Tage steht nicht das sportliche im Vordergrund, sondern das nervige Thema Corona und ob man geimpft ist oder nicht.

Niklas Süle konnte die letzten Länderspiele des Jahres nicht bestreiten, weil er sich mit dem Corona-Virus infiziert hatte. Daraufhin mußte er in Quarantäne, aber nicht nur er. Weil Serge Gnabry, Jamal Musiala und Joshua Kimmich als Kontaktpersonen eingestuft wurden, mußten sie auch in Quarantäne. Gesunde Menschen werden einfach in Quarantäne gesteckt. Unser neuer "Rechtsstaat".

Während Gnabry, Musiala und Kimmich rechtzeitig zum Bundesligaspiel in Augsburg die Quarantäne verlassen konnten, reichte es für Süle nicht. Aber es ging weiter. Auch Josip Stanisic infizierte sich mit Corona und mußte in Quarantäne und da Kimmich Kontakt mit einer an Corona infizierten Person hatte, mußte er gleich noch mal in Quarantäne und fiel für das Spiel in Augsburg aus.

Was ein Zirkus und natürlich keine guten Voraussetzungen für das Bundesligaspiel beim FC Augsburg, zumal auch Kingsley Coman angeschlagen passen mußte. In Augsburg lieferte der FC Bayern, wenig überraschend, dann auch keine Glanzleistung ab und verlor, trotz klarer Überlegenheit, mit 1:2.

Für Kimmich spielte Marcel Sabitzer und zeigte eine schwache Vorstellung. Die ersten Gelegenheiten hatte zwar der FC Bayern, aber Pedersen und Hahn brachten die Augsburger wie aus dem Nichts mit 2:0 in Front. Robert Lewandowski gelang zwar noch vor der Pause der Anschlußtreffer, aber zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Das lag auch daran, dass der FC Bayern nach dem Wechsel einige dicke Möglichkeiten liegen ließ, Lewandowski, Leon Goretzka und Alphonso Davies vergaben die besten Gelegenheiten für den FC Bayern. Der FC Augsburg fand offensiv kaum statt. Dennoch verlor der FC Bayern das Spiel, das man niemals hätte verlieren dürfen. Gegen einen schlechten Gegner wie die Augsburger muß man einfach gewinnen. Natürlich kein verdienter der Augsburger, aber wenn man trotz drückender Überlegenheit und bester Chancen die Tore nicht macht, dann darf man sich nicht wundern.

Der FC Bayern bleibt aber trotz der Niederlage in Augsburg Tabellenführer der Fußball-Bundesliga, aber nur noch mit einem Punkt Vorsprung vor Borussia Dortmund.

Bereits morgen am Dienstag geht es für den FC Bayern weiter. Dann steht das Auswärtsspiel in der Champions League bei Dynamo Kiew auf dem Programm. Und auch der Corona-Wahnsinn geht weiter. Weil Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance Kontakt zu einer an Corona infizierten Person hatten, mußten sie sich alle in Quarantäne begeben. Mindestens fünf gesunde und fitte Spieler brechen mal eben so weg und stehen nicht zur Verfügung. Das ist schon Wettbewerbsverzerrung. Bei den "Kontaktpersonen" sollte man eigentlich nur einen Test machen und wenn der negativ ist, dann dürfte es auch keine Quarantäne geben. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit was gerade abläuft und das schlimme ist, dass alle diesen unverhältnismäßigen Zirkus mit machen.

Man kann von Glück reden, dass der FC Bayern bereits für das Achtelfinale in der Champions League qualifiziert ist. Aber zum Gruppensieg benötigt der FC Bayern in den beiden letzten Spielen zumindest noch einen Punkt.





Montag, 8. November 2021

Heimsieg gegen starke Freiburger

Der FC Bayern konnte seine Tabellenführung behaupten und sogar noch ausbauen. Im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten SC Freiburg gewann der FC Bayern in einer umkämpften Partie am Ende verdient mit 2:1.

Beim FC Bayern fehlte neben dem verletzten Ersatztorwart Sven Ulreich noch Marcel Sabitzer (krank). Niklas Süle, Lucas Hernandez (beide Startelf) und Eric Maxim Choupo-Moting (später eingewechselt) waren wieder fit. Auch der zuletzt geschonte Thomas Müller stand wieder in der Anfangsformation. Für Benjamin Pavard blieb nur die Bank, genauso wie Serge Gnabry (wurde noch eingewechselt). Auf den Aussen wirbelten Kingsley Coman und Leroy Sane.

In der erstmals seit März 2020 mit 75000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Freiburger, wenig überraschend, mutig auftraten. Dennoch hatten Niklas Süle und Alphonso Davies die ersten Gelegenheiten für den FC Bayern. Dann kamen aber die Freiburger durch Höler zu einem gefährlichen Abschluß und machten dem FC Bayern das Leben schwer. Leroy Sane und Joshua Kimmich hatten dann die nächsten Versuche für den FC Bayern, ehe dann schließlich doch die Führung fiel. Leon Goretzka brachte den FC Bayern in Führung. Kurz darauf vergab Robert Lewandowski die Chane schnell zu erhöhen. Der FC Bayern war zwar die überlegene Mannschaft, aber die Freiburger verteidigten gut und hielten dagegen. Viel passierte dann allerdings bis zum Pausenpfiff nicht mehr und man ging mit einer 1:0-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Die Freiburger blieben mutig und hielten das Spiel offen, die besseren Möglichkeiten hatte aber der FC Bayern. Erst scheiterte Leroy Sane, kurz darauf traf Leon Goretzka nur den Pfosten und erneut Goretzka ließ eine weitere Möglichkeit für den FC Bayern liegen. Schließlich war es mal wieder dem Weltfußballer Robert Lewandowski vorbehalten für die Vorentscheidung sorgen. Lewandowski traf zum 2:0 für den FC Bayern.

Als das Spiel praktisch schon entschieden war warfen die Freiburger in der Schlußphase nochmal alles nach vorne, wobei der FC Bayern, wohl im Gefühl des sicheren Sieges, in der Defensive etwas zu sorglos agierte. So kamen die Freiburger durch Höfler und Höler noch zu zwei Gelegenheiten und in der Nachspielzeit durch Haberer tatsächlich noch zum Anschlußtreffer. Der kam aber zu spät. Der FC Bayern brachte dann das Spiel nach Hause und gewann unterm Strich natürlich verdient mit 2:1.

Die Freiburger waren der erwartet unangenehme Gegner, die über weite Strecken mutig auftraten, dagegen hielten und dem FC Bayern das Leben schwer machten. Dennoch setzte sich am Ende die Klasse des FC Bayern durch. Der Sieg ist auch deshalb verdient, weil der FC Bayern die Spiel bestimmende Mannschaft war und die Mehrzahl an Chancen und auch die besseren Möglichkeiten hatte. Die Freiburger muß man aber erstmal schlagen. Das war erst die erste Pflichtspielniederlage der Freiburger in dieser Saison.

Durch den Sieg gegen den SC Freiburg verteidigte der FC Bayern seine Tabellenführung in der Bundesliga und konnte dieser sogar auf vier Punkte ausbauen, weil der Tabellenzweite Borussia Dortmund bei RB Leipzig verlor.

Der FC Bayern geht also als Tabellenführer in die nun anstehende letzte Länderspielpause im Jahr 2021. Erholung bedeutet das aber für die meisten Spieler des FC Bayern nicht, denn sie müssen mit ihren Nationalmannschaften ran. Für den FC Bayern geht es nach der Länderspielpause am Freitag, den 19.November 2021, in der Bundesliga mit dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg weiter. Auch wenn die Augsburger tief im Tabellenkeller stehen wird das sicherlich auch keine leichte Aufgabe. Es ist ein Derby und Spiele des FC Bayern gegen den FC Augsburg waren, vor allem in Augsburg, oft umkämpfte und enge Spiele.



Mittwoch, 3. November 2021

FC Bayern steht im Achtelfinale

Der FC Bayern hat sich vorzeitig für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Am vierten Gruppenspieltag der Champions League gewann der FC Bayern nach einer starken Vorstellung gegen Benfica Lissabon mit 5:2. Einmal mehr herausragender Spieler auf dem Platz war Robert Lewandowski, der drei Tore zum Sieg beisteuerte.

Beim FC Bayern fehlten neben Sven Ulreich und Eric Maxim Choupo-Moting auch Niklas Süle und Lucas Hernandez angeschlagen. Dafür war aber der zuletzt angeschlagene Leon Goretzka wieder dabei, der gleich in der Startelf stand. Für Süle und Hernandez begannen Dayot Upamecano und Tanguy Nianzou. Thomas Müller bekam eine Pause und saß zunächst nur auf der Bank, kam aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch in die Partie. Offensiv wirbelten neben Robert Lewandowski Serge Gnabry, Kingsley Coman und Leroy Sane. Auch wieder mit dabei war Cheftrainer Julian Nagelsmann, der während der letzten Spiele in häuslicher Quarantäne verweilen mußte.

Auch wenn Benfica Anfangs noch mitspielte, übernahm der FC Bayern schnell das Kommando in der Partie und die ersten guten Gelegenheiten für den FC Bayern ließen nicht lange auf sich warten. Aber Serge Gnabry, Alphonso Davies und Benjamin Pavard vergaben. Dann ging der FC Bayern aber in Führung. Weltfußballer Robert Lewandowski, in seinem 100. Champions League-Spiel, brachte den FC Bayern auf Kurs. Nur wenige Minuten später fiel schon der zweite Bayern-Treffer. Und was für einer. Serge Gnabry vollendete mit der Hacke zum 2:0. Vielleicht der schönste Treffer des Tages. Wiederrum nur wenig später erneut Gnabry, diesmal vergab er aber den möglichen nächsten Bayern-Treffer. Statt 3:0 hieß es kurz darauf plötzlich 2:1, weil Benfica durch Morato wie aus dem Nichts verkürzte. Kurz vor der Pause gab es dann einen Handstrafstoß für den FC Bayern. Benfica-Spieler Verissimo bekam den Ball im eigenen Strafraum an den Arm und es gab zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Dann passierte aber was ungewöhnliches. Lewandowski verschoss. Eigentlich beruhigend, denn das zeigt, dass auch die Tormaschine nur ein Mensch ist. So ging es mit einer absolut verdienten 2:1-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel agierte der FC Bayern weiter schwungvoll und wurde schon nach wenigen Minuten belohnt. Leroy Sane traf zum 3:1. Der FC Bayern suchte nun die endgültige Entscheidung. Nachdem zuvor Sane eine weitere Gelegenheit liegen ließ, war es wieder Lewandowski der dann den vierten Treffer für den FC Bayern zum 4:1 erzielte. Das Spiel war nun gelaufen. Erneut ließ Sane eine gute Möglichkeit liegen und dann kam Benfica, wieder aus dem Nichts, zum 4:2 durch Darwin. Das Gegentor schmerzte aber nicht mehr. Der Schlußpunkt blieb kurz vor Schluß dem FC Bayern und Robert Lewandowski vorbehalten. Der Weltfußballer traf noch zum 5:2 und erzielte damit seinen dritten Treffer in dem Spiel.

Das war es dann. Ein äußerst souveräner und hochverdienter 5:2-Sieg des FC Bayern gegen Benfica Lissabon. Der FC Bayern führt nach vier Siegen in vier Spielen und damit zwölf Punkten seine Champions League-Gruppe klar an und hat damit bereits vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Am nächsten Champions League-Spieltag, auswärts beim Tabellenletzten Dynamo Kiew, würde dem FC Bayern bereits ein Punkt reichen um auch den Gruppensieg klar zu machen.

Weiter geht es für den FC Bayern aber erstmal am kommenden Samstag, dem letzten Spiel vor der letzten Länderspielpause in diesem Kalenderjahr. Und das wird ein ganz schweres Spiel. Dann geht es daheim in der Allianz Arena gegen den Tabellendritten SC Freiburg. Die Freiburger sind in dieser Saison noch ungeschlagen und haben mit erst sieben Gegentoren die aktuell beste Defensive der Liga. Da wird der FC Bayern einen Sahnetag benötigen. Aber vielleicht haben dem FC Bayern nach dem Pokal-KO die letzten beide Spiele wieder das Selbstverständnis und Selbstvertrauen gestärkt.




Montag, 1. November 2021

Mannschaft zeigt Reaktion

Der FC Bayern hat drei Tage nach dem bitteren Aus im DFB-Pokal im Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1.FC Union Berlin die erhoffte Reaktion gezeigt. Bei den heimstarken Berlinern gewann der FC Bayern, der vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung zeigte, klar mit 5:2.

Neben den verletzten Sven Ulreich und Eric Maxim Choupo-Moting mußte der FC Bayern auch auf den angeschlagenen Leon Goretzka verzichten. Goretzka wurde im Mittelfeld von Corentin Tolisso vertreten. Weiterhin fehlte Julian Nagelsmann wegen häuslicher Quarantäne und wurde erneut von Co-Trainer Dino Toppmöller an der Seitenlinie vertreten. In der Abwehr ersetzen Niklas Süle und Josip Stanisic Dayot Upamecano und Benjamin Pavard und in der Offensive bekam Kingsley Coman den Vorzug gegenüber Serge Gnabry.

Der FC Bayern begann sehr dominant und bestimmte klar das Spiel. Einen Schuß von Leroy Sane bekam Union-Spieler Jaeckel im Berliner Strafraum an den Arm und es gab zu Recht Strafstoß für den FC Bayern. Diesen verwandelte Robert Lewandowski sicher zur frühen Führung. Diese Führung verlieh dem FC Bayern weiter Sicherheit. Die deutliche Überlegenheit des FC Bayern zahlte sich nur wenige Minuten später erneut aus. Erneut traf Robert Lewandowski. 2:0 für den FC Bayern. Es folgte die Minuten von Leroy Sane. Innerhalb weniger Minuten vergab er zunächst zwei gute Möglichkeiten, aber beim dritten Versuch war er zur Stelle und netzte ein. Das 3:0 für den FC Bayern. Das sollte eigentlich die frühe Entscheidung sein. Kurz vor der Pause kam dann aber Union wie aus dem Nichts zum Anschlußtreffer durch Gießelmann. Und fast wäre es noch schlimmer gekommen. Denn Becker traf kurz darauf nochmal für Union. Der Treffer wurde aber zu Recht wegen Abseits nicht gegeben. So ging es mit einer 3:1-Führung für den FC Bayern in die Pause. 

Den Beginn der zweiten Halbzeit schien der FC Bayern zu verschlafen, denn plötzlich kam Union auf. Becker, Baumgartl und nochmal Becker hatten plötzlich Gelegenheiten zum 2:3, vergaben aber die Möglichkeiten. Aber dann der Auftritt von Kingsley Coman. Er zog einfach ab und traf. Ein Traumtor. 4:1 für den FC Bayern. Ein Tor genau zum richtigen Zeitpunkt, in eine Drangphase von Union. Union gab aber immer noch nicht auf. Ryerson konnte für die Berliner erneut verkürzen. In der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften fast schon einen offenen Schlagabtausch. Es war dann schließlich Thomas Müller, der mit dem fünften Bayern-Treffer das Spiel endgültig zugunsten des FC Bayern entschied. Dabei blieb es dann. Der FC Bayern gewann mit 5:2. Drei ganz wichtige Punkte für den FC Bayern.

Der Sieg ist am Ende natürlich verdient. Die erste Halbzeit dominierte der FC Bayern klar. Nach dem Wechsel zeigte aber Union warum sie so heimstark sind. Gerade in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit hatte Union die ein oder andere Gelegenheit. Diese Phase überstand der FC Bayern aber und konnte seinen Vorsprung halten und machte dann im richtigen Moment die Tore. Nach 21 Heimspielen in Folge in der Bundesliga kassierte Union Berlin mal wieder eine Heimniederlage. Da muß man erstmal gewinnen, gerade nach so einem Pokal-Desaster wie in Mönchengladbach ein paar Tage vorher. Der FC Bayern zeigte Charakter, muß aber im Defensivbereich wieder stabiler werden. Sieben Gegentore in zwei Spielen sind deutlich zu viel.

Durch den Sieg bei Union Berlin konnte der FC Bayern seine Tabellenführung verteidigen und führt die Bundesliga-Tabelle weiter mit einem Punkt Vorsprung vor Borussia Dortmund an.

Die englischen Wochen gehen weiter. Am kommenden Samstag hat der FC Bayern das nächste schwere Spiel in der Bundesliga vor der Brust. Dann geht es in der Allianz Arena gegen das Überraschungsteam der Saison, den SC Freiburg, der aktuell auf dem dritten Platz steht und in dieser Saison als einziges Team noch ungeschlagen ist. Vorher aber, bereits morgen am Dienstag, geht es für den FC Bayern erstmal in der Champions League weiter. Dann muß der FC Bayern daheim in der Allianz Arena gegen Benfica Lissabon antreten. Da geht es für den FC Bayern darum einen weiteren Schritt in Richtung Achtelfinale zu machen.





Donnerstag, 28. Oktober 2021

Nach Hetzkampagne gegen Kimmich: Blamage im DFB-Pokal

Es lag sicherlich nicht nur daran. Aber es ist schon auffällig. Nachdem der FC Bayern in den letzten Spielen alles in Grund und Boden spielte gab es nun plötzlich eine deftige Klatsche im DFB-Pokal. Mit 0:5 verlor der FC Bayern in der 2.Runde bei Borussia Mönchengladbach. Eine Pleite, auf die im Vorfeld rein gar nichts hindeutete. Weder die Formkurve des FC Bayern, noch die Formkurve von Bor. Mönchengladbach ließen ein derartiges Spiel erahnen.

Die mediale Hetzkampagne, allen voran von der ARD initiiert (Kimmich wurde sogar ein Kommentar in den Tagesthemen gewidmet) hat offensichtlich seine Spuren hinterlassen. Eine derartige Hetze kann etwas mit einer Mannschaft machen im Kopf, allen voran beim Betroffenen, Joshua Kimmich. Ein junger Mann, der nicht nur Fußballprofi, sondern in erster Linie Mensch ist. Man stelle sich vor. Joshua Kimmich äußerte öffentlich, dass er (noch) nicht gegen das Coronavirus geimpft sei und eine Welle der Empörung und Hetze in den Medien bricht über ihn herein. Viele Leute, ob gefragt oder ungefragt sahen sich zu einer "Meinung" (meist gegen Kimmich) genötigt. Der Gipfel des Ganzes war ein Hetz-Kommentar in den Tagesthemen der ARD. Dabei geht es schlichtweg niemanden was an, ob Kimmich geimpft ist oder nicht. Es hat niemand das Recht Kimmich zu kritisieren, weil er noch nicht geimpft ist. Man hat sich schlichtweg dazu nicht zu äußern. Es ist Kimmichs Privatangelegenheit und er macht nur Gebrauch vom grundrechtlich geschützten Recht auf Selbstbestimmung über seinen Körper. Wer das kritisiert, kann mit unseren Grundrechten und Demokratie nichts am Hut haben.

Kimmich ist ein absolutes Vorbild, weil er den Mumm hatte sich in der Öffentlichkeit hinzustellen und Bedenken zu äußern und nicht im Strom der Masse schwimmt. Man müßte Kimmich genauso feiern wie einen homosexuellen Fußballer, der öffentlich sagt schwul zu sein. Aber während der Homosexuelle gefeiert wird für seinen Mut, wird Kimmich in den Medien zerrissen. Was für heuchlerische Medien. Dass Kimmich sinngemäß sagte, dass es sehr gut möglich ist, dass er sich noch impfen lässt, geht bei der ganzen Hetze natürlich unter. In Kimmich fanden die Medien mal wieder jemanden, den sie durchs Dorf treiben können. Ekelhafte Medienlandschaft, die Meinungsdiktatur betreibt, haben wir in Deutschland. Allen voran das Gebühren finanzierte Fernsehen der Öffentlich Rechtlichen. Wann wird da endlich mal die Medienaufsicht aktiv?

Das mußte an dieser Stelle einfach erwähnt werden. Nun zum Spiel. Da kann man sich im Grunde kurz halten. Es war die wohl schlechteste Leistung des FC Bayern seit Jahren, vielleicht Jahrzehnten. Wann verlor der FC Bayern zuletzt ein Spiel mit fünf Toren Unterschied in einem Pflichtspiel? Das könnte schon 40 oder 50 Jahre her sein. 

Julian Nagelsmann war auch in Mönchengladbach nicht dabei und befindet sich weiter in häuslicher Quarantäne (wie wohl seine Küche nach dem Spiel aussah?). Ansonsten fehlten dem FC Bayern nur Sven Ulreich und kurzfristig Eric Maxim Choupo-Moting verletzt. 

Leon Goretzka und Alphonso Davies waren wieder dabei und standen direkt in der Startelf. Offensiv bekamen Serge Gnabry und Leroy Sane den Vorzug vor Jamal Musiala und Kingsley Coman.

Der FC Bayern fand von Beginn an nicht ins Spiel und geriet durch Kone früh in Rückstand. Kurz darauf schon das 0:2 durch Bensebaini. Früher 0:2-Rückstand in Gladbach. Das war schon ein Brett und es kam noch schlimmer. Nach einem Zweikampf zwischen Lucas Hernandez und dem Gladbacher Embolo im Bayern-Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Eine sehr fragwürdige Entscheidung. Den Strafstoß verwandelte Bensebaini zum 0:3. Nach gut 20 Minuten war das Spiel praktisch schon gelaufen. Der FC Bayern hatte in der ersten Halbzeit nicht eine richtig gute Torchance. Beschämend.

Komplett desolat agierte Dayot Upamecano. Ihn hätte man schon früh raus nehmen müssen, aber er begann auch die zweite Halbzeit und war dann am vierten Gegentor auch nicht unschuldig. Embolo traf für Gladbach. Kurz darauf wurde Upa erlöst und Niklas Süle kam ins Spiel. Besser wurde es aber nicht wirklich. Kurz nach dem Spielerwechsel traf erneut Embolo für Gladbach. 0:5. Unfassbar.

Der FC Bayern hatte dann zwar noch zwei, drei Gelegenheiten, aber an diesem Tag klappte gar nichts. Während bei den Gladbachern fast jeder Schuß ein Treffer war,  lief beim FC Bayern nichts, weder vorne, noch hinten. Am Ende blieb es dann beim 0:5 und der FC Bayern war, wie schon in der letzten Saison, in der 2.Hauptrunde des DFB-Pokal ausgeschieden.

Eines steht trotz aller Nebengeräusche fest. So darf sich ein FC Bayern nicht präsentieren, schon gar nicht in einem KO-Spiel. Das war in allen Belangen ein desaströser Auftritt. Eine große Blamage. Die größte Blamage des FC Bayern seit vielen Jahren. In Mönchengladbach kann man sicher mal verlieren. Der FC Bayern tat sich dort schon oft schwer. Aber auf keinen Fall so und auf diese beschämende Art und Weise. Dieser Bayern-Auftritt war einfach nur peinlich. Zum Schämen. Damit ist bereits jetzt die erste Titelchance weg. Es war die höchste Niederlage des FC Bayern im DFB-Pokal aller Zeiten und erstmals verlor der FC Bayern im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach. Und noch eine Serie riss. Es war das erste Pflichtspiel des FC Bayern seit Februar 2020 (damals ein 0:0 gegen RB Leipzig), in dem der FC Bayern keinen Treffer erzielen konnte.

Viel Zeit zum Lecken der Wunden bleibt nicht. Bereits am kommenden Samstag steht das nächste schwere Auswärtsspiel an. Dann muß der FC Bayern in der Bundesliga beim 1.FC Union Berlin antreten. In der letzten Saison reichte es für den FC Bayern lediglich zu zwei Unentschieden gegen die Unionler, die zudem sehr heimstark sind und seit langer Zeit im eigenen Stadion nicht mehr verloren haben. Genau gesagt, Union Berlin ist seit über einem Jahr zu Hause in der Bundesliga ungeschlagen. Die letzte Heimniederlage in der Bundesliga kassierte Union Berlin am ersten Spieltag der letzten Saison gegen den FC Augsburg. Das wird sehr schwer für den FC Bayern, gerade nach diesem Debakel. Aber dennoch muß nach dieser desolaten Vorstellung eine Reaktion kommen. Jetzt müssen die Spieler des FC Bayern Charakter zeigen. Ganz nebenbei geht es auch um die Tabellenführung in der Bundesliga. Borussia Dortmund liegt nur einen Punkt hinter dem FC Bayern. Es droht eine ganz schwarze Woche für den FC Bayern zu werden. Erst das Debakel in Mönchengladbach und dann droht auch noch der Verlust der Tabellenführung in der Bundesliga.





Montag, 25. Oktober 2021

Nächstes Schützenfest

5:1 in Leverkusen, 4:0 in Lissabon, 4:0 gegen die TSG Hoffenheim. Der FC Bayern präsentiert sich dieser Tage in Torlaune. Vor 60000 Zuschauern in der Allianz Arena dominierte der FC Bayern gegen die Hoffenheimer klar die Partie und hätte bei besserer Chancenverwertung durchaus höher gewinnen können.

Gegen die TSG mußte der FC Bayern, wie schon in Lissabon, auf den an Corona erkrankten Cheftrainer Julian Nagelsmann verzichten. Co-Trainer Dino Toppmöller übernahm wieder das Coaching an der Seitenlinie. In Anbetracht mehrerer englischer Wochen wurde beim FC Bayern leicht rotiert. Neben Ersatztorwart Sven Ulreich fehlten angeschlagen weiterhin Alphonso Davies und Leon Goretzka. Darüber hinaus bekam Niklas Süle eine Pause und saß zunächst auf der Bank. Omar Richards bekam eine Chance in der Startelf. Allerdings kam Süle dann bereits zur zweiten Halbzeit für den angeschlagenen Lucas Hernandez in die Partie. Auch Kingsley Coman und Leroy Sane saßen zunächst auf der Bank. Dafür begannen Serge Gnabry und Jamal Musiala. Coman und Sane wurden aber beide im Verlauf der zweiten Halbzeit noch eingewechselt.

Das Spiel hatte gerade begonnen, da vergab Robert Lewandowski bereits die erste dicke Gelegenheit. Der FC Bayern legte los wie die Feuerwehr, Kurz darauf fiel bereits der erste Bayern-Treffer durch Serge Gnabry, aber das Tor wurde wegen eines vorherigen Foulspiels nicht gegeben. Wiederrum nur einige Minuten später lag der Ball wieder im Hoffenheimer Kasten. Erneut der Torschütze Serge Gnabry. Diesmal aber zählte der Treffer. 1:0 für den FC Bayern. Der FC Bayern dominierte weiter klar das Spiel und kam dann folgerichtig zum zweiten Treffer. Robert Lewandowski zog aus der Distanz ab und traf. Ein Traumtor. 2:0 für den FC Bayern. Kurz vor der Pause hätte eigentlich der dritte Bayern-Treffer fallen müssen, aber diesmal vergab Lewandowski. So ging es mit einer 2:0-Führung für den FC Bayern in die Halbzeit.

Nach dem Wechsel waren erst wenige Sekunden gespielt, da vergab Gnabry eine weitere gute Möglichkeit für den FC Bayern. Doch dann aus dem Nichts meldeten sich auch mal die Hoffenheimer und hatten in Person von Bebou eine anständige Möglichkeit. Der FC Bayern schaltete dann doch etwas in den Schongang, ohne dabei aber die Kontrolle über das Spiel abzugeben. Dennoch hatten die Hoffenheimer durch Skov und Rutter zwei Abschlüsse. 

In der Schlußphase legte der FC Bayern dann aber noch mal einen Ganz zu und konnte das Ergebnis noch in die Höhe schrauben. Erst traf der eingewechselte Eric Maxim Choupo-Moting zum 3:0 und kurz darauf erhöhte der ebenfalls eingewechselte Kingsley Coman gar noch auf 4:0 für den FC Bayern. Dabei blieb es dann. Das 4:0 gibt so in etwa die Verhältnisse auf dem Platz wider. Ein absolut verdienter Sieg des FC Bayern.

Durch den 4:0-Heimseg gegen die TSG Hoffenheim konnte der FC Bayern seine Tabellenführung in der Bundesliga verteidigen. Der FC Bayern führt die Tabelle knapp mit einem Punkt Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund an.

Die englischen Wochen gehen weiter. Bereits am kommenden Mittwoch ist der FC Bayern wieder gefordert. Dann muß der FC Bayern in der 2.Hauptrunde des DFB-Pokal auswärts bei Borussia Mönchengladbach antreten. Auch wenn die Gladbacher in dieser Saison bisher hinter den Erwartungen zurück blieben wird das eine ganz schwere Aufgabe für den FC Bayern. Gegen Mönchengladbach, vor allem auswärts in Mönchengladbach, tat sich der FC Bayern schon oft sehr schwer und die Bilanz der letzten Spiele ist sicher ausbaufähig. In dieser Saison standen sich beide Teams am ersten Spieltag in Mönchengladbach gegenüber und damals trennte man sich mit 1:1. Aber der FC Bayern sollte aufgrund der letzten Spiele und klaren Siege reichlich Selbstvertrauen getankt haben. Es wird sicherlich eine harte Angelegenheit, denn die Gladbacher werden sicher, wie so oft, alles gegen den FC Bayern rein werfen.



Donnerstag, 21. Oktober 2021

Großer Schritt Richtung Achtelfinale

Der FC Bayern ist dem Erreichen des Achtelfinals in der Champions League einen großen Schritt näher gekommen. Im Auswärtsspiel bei Benfica Lissabon siegte der FC Bayern dank einer famosen Schlußphase klar mit 4:0. Es wurden aber schon vorher einige gute Gelegenheiten liegen gelassen.

Der FC Bayern mußte neben Sven Ulreich auch auf Alphonso Davies (angeschlagen) und Leon Goretzka (erkältet) verzichten. Dafür war der in der Liga zuletzt gesperrte Benjamin Pavard wieder dabei und stand auch direkt in der Anfangsformation. In der Offensive begann der FC Bayern mit Leroy Sane und Kingsley Coman, Serge Gnabry saß zunächst auf der Bank, kam aber im Verlauf der zweiten Halbzeit noch ins Spiel. Marcel Sabitzer ersetzte Leon Goretzka im Mittelfeld.

Verzichten mußte der FC Bayern aber auch auf den erkrankten Cheftrainer Julian Nagelsmann. Wie sich mittlerweile heraus gestellt hatte, hatte er sich das Coronavirus eingefangen. Nagelsmann wurde im Spiel gegen Benfica von Co-Trainer Dino Toppmöller an der Seitenlinie vertreten.

Der FC Bayern begann schwungvoll und hatte durch Leroy Sane und Robert Lewandowski schnell die ersten beiden guten Möglichkeiten. Der FC Bayern erspielte sich in der ersten Halbzeit noch einige weitere gute Gelegenheiten, aber zweimal Kingsley Coman und erneut Sane vergaben. Dann traf endlich Lewandowski, aber der Treffer wurde nicht gegeben, weil Lewandowski mit dem Arm am Ball war. Der FC Bayern war die klar überlegene Mannschaft, versäumte es aber in der ersten Hälfte in Führung zu gehen. Benfica war weitestgehend harmlos und hatte durch Darwin nur eine nennenswerte Möglichkeit in Halbzeit eins. Die war aber schon gefährlich. Am Ende ging man mit einem 0:0 in die Pause.

Auch nach dem Wechsel startete der FC Bayern stürmisch. Zunächst traf Benjamin Pavard den Pfosten und kurz darauf traf dann Thomas Müller ins Netz. Aber auch der Treffer wurde nicht gegeben, weil vorher in der Entstehung des Treffers eine minimale Abseitsstellung vorlag. Benfica wurde dann aber etwas mutiger und hatte auch die ein oder andere Gelegenheit. Aber Goncalves, Verissimo und Yaremchuk vergaben. Da hätte der FC Bayern durchaus in Rückstand geraten können. Aber das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Leroy Sane brachte den FC Bayern endlich in Führung. Gemessen an der Anzahl an Chancen und der Spielanteile war die Führung des FC Bayern natürlich verdient. 

Die Führung kam zum richtigen Zeitpunkt. Damit war Benficas Widerstand gebrochen. In der Schlußphase schraubte der FC Bayern das Ergebnis noch deutlich in die Höhe. Zunächst erzwang der eingewechselte Serge Gnabry ein Eigentor von Benficas Everton. Kurz darauf erhöhte Robert Lewandowski und  wiederrum nur kurze Zeit später erzielte Sane seinen zweiten Treffer zum 4:0-Endstand für den FC Bayern. 

Es war ein absolut verdienter Sieg des FC Bayern. Der FC Bayern war über weite Strecken klar Spiel bestimmend und hatte mehrere gute Gelegenheiten. Ein paar brenzlige Situationen mußte der FC Bayern überstehen, stellte dann aber den Sieg, wenn auch relativ spät, sicher.

Der FC Bayern führt seine Champions League-Gruppe nach drei Spielen mit neun Punkten an, fünf Punkte vor dem Tabellenzweiten Benfica Lissabon und sechs Punkte vor dem Drittplatzierten FC Barcelona, der im anderen Spiel der Bayern-Gruppe gegen Dynamo Kiew mit 1:0 gewann. In der übernächsten Woche geht es für den FC Bayern in der Champions League weiter, dann mit dem Rückspiel gegen Benfica in der Allianz Arena.

In der Bundesliga geht es für den FC Bayern aber bereits am kommenden Samstag wieder zur Sache. Dann empfängt der FC Bayern in der heimischen Allianz Arena die TSG Hoffenheim mit dem Ex-Amateure-Trainer des FC Bayern Sebastian Hoeneß als Coach. Die Hoffenheimer sind ein unbequemer Gegner und schwer auszurechnen, eine klassische Wundertüte. Für den FC Bayern geht es darum die letzten starken Leistungen zu bestätigen und vor allem darum die Tabellenführung zu verteidigen.